JESUS CHRISTUS +++ KÖNIG DER KÖNIGE! +++ HERR ALLER HERREN! +++ ALPHA UND OMEGA! +++ ER KOMMT MIT DEN WOLKEN! +++ DER HERR IST NAHE! +++ SIEHE, ICH KOMME BALD! (1. TIMOTHEUS 5, 15; 5. MOSE 10, 17; OFFENBARUNG DES JOHANNES 17, 14; 1, 8; 21, 6; 22, 13; 1, 7; 22, 7; PHILIPPER 4, 5)



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      DIE EINHEIT DER GEMEINDE JESU CHRISTI AUS JUDEN- UND HEIDENCHRISTEN       
Epheserbrief, Kapitel 2, Verse 11-22


margotgeierisrael14mai1948 bei WORDPRESS.COM


EVANGELISATION JESU CHRISTI IM INTERNET
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BEKENNENDE CHRISTIN








Regenbogen - 1. Mose 9, 1-17





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Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt
zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

(Matthäusevangelium, Kapitel 24, Vers 14)


Erde


Denn ich habe es nicht von einem Menschen empfangen oder gelernt, sondern
 durch eine Offenbarung Jesu Christi.
 (Galaterbrief, Kapitel 1, Vers 12)


Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht  denn es ist eine Kraft Gottes, die
 selig macht, alle die daran glauben, die Juden zuerst ebenso die Griechen.

(Römerbrief, Kapitel 1, Vers 16)











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JESAJA 26, 8: "Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Wege deiner Gerichte ; des Herzens Begehren steht nach deinem Namen und deinem Lobpreis."


THEMA: PREDIGTEN




1. Predigt: EINE ENDZEIT- UND BUßPREDIGT: HIER ZUSAMMENGESTELLT MIT WORTOFFENBARUNGEN, GERICHTSOFFENBARUNGEN, VISIONEN UND TRAUMVISIONEN GOTTES, DIE ICH VON JESUS EMPFING, UM DIESE AN GLÄUBIGE WIE UNGLÄUBIGE WEITERZUGEBEN


2. Predigt: AN DIE LAODIZEACHRISTEN, DIE LAUEN CHRISTEN - "JESUS CHRISTUS KLOPFT AN DEINE TÜR - ÖFFENEST DU IHM?"


3. Predigt: CHRISTLICHER, WENN AUCH GUTGEMEINTER AKTIONISMUS ODER BRENNENDE LIEBE ZU JESUS CHRISTUS SOWIE DEM NÄCHSTEN?
 

4. Predigt: AUFRUF ZUR BUßE AN CHRISTLICHE IRRLEHRER - ÜBERFÜHRUNG FALSCHER LEHRER INNERHALB DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI - UMKEHR ZUR REINEN LEHRE JESU


5. Predigt: AN DIE BESONDERS GELIEBTE GEMEINDE - DIE TREUE ZU PHILADELPHIA - "SIEHE, ICH KOMME BALD; HALTE, WAS DU HAST, DAß NIEMAND DEINE KRONE NEHME!"


6. Predigt: DIE VON MATERIELLER ARMUT UND BEDRÄNGNIS GEPRÄGTE GEMEINDE, ABER IN CHRISTUS REICHE GEMEINDE - "SEI GETREU BIS AN DEN TOD, SO WILL ICH DIR DIE KRONE DES LEBENS GEBEN!"


7. Predigt: PERGAMONGEMEINDE WIRD IN DIE VERANTWORTUNG GERUFEN REINES UNVERFÄLSCHTES EVANGELIUM ZU LEHREN - FALSCHE GÖTZENDIENERISCHE LEHRE VON IRRLEHRERN GEDULDET


8. Predigt: ZUNGENREDE ODER PROPHETISCHE REDE BZW. WEISSAGUNG? - BIST DU OHNE ZUNGENREDE SPIRITUELL WIEDERGEBORENER CHRIST? - JA ODER NEIN?


9. Predigt: "DU HAST DEN NAMEN, DAß DU LEBST UND BIST SPIRITUELL DENNOCH TOT" - GEMEINDE DER LIPPENBEKENNTNISSE UND HALBHERZIGKEIT


10. Predigt: GEMEINDE VON THYATIRA DULDET LÜGENPROPHETIN - VERFÜHRT ZU KÖRPERLICHER UND SPIRITUELLER HUREREI, VERFÜHRT ZU GÖTZENDIENST


11. Predigt: GEGEN DIE VERMISCHUNG VON GESETZ UND EVANGELIUM - FREIHEIT DES EVANGELIUMS NICHT AUFGEBEN - GNADE JESU: SEIN ERLÖSUNGSWERK NICHT WEGWERFEN DURCH DAS LEHREN VON GESETZESVORSCHRIFTEN BZW. SATZUNGEN


12. Predigt: GASTPREDIGT BZW. BOTSCHAFT VON ANNELISE MORGER-ZELLER: "EINE WARNBOTSCHAFT VON JESUS CHRISTUS AN ALLE PASTOREN UND PROPHETEN"


13. Predigt: DIE EINZIGE SÜNDE, DIE IN DIESER UND DER KOMMENDEN WELT NICHT VERGEBEN WIRD, IN EWIGKEIT NICHT - DIE LÄSTERUNG DES GEISTES GOTTES AN SPIRITUELL WIEDERGEBORENEN CHRISTEN


14. Predigt: APOSTELDEKRET: GEGEN DIE VERFÄLSCHUNG DES EVANGELIUMS – GEGEN DIE VERMISCHUNG VON GESETZ UND EVANGELIUM – NUR 4 AUFLAGEN FÜR DIE HEIDEN BZW. CHRISTEN







Linie



Predigten



1. Predigt: 


EINE ENDZEIT- UND BUßPREDIGT: HIER ZUSAMMENGESTELLT ANHAND VON WORTOFFENBARUNGEN, GERICHTSOFFENBARUNGEN, VISIONEN UND TRAUMVISIONEN GOTTES, DIE ICH VON JESUS CHRISTUS EMPFING, UM DIESE AN GLÄUBIGE WIE UNGLÄUBIGE WEITERZUGEBEN


Bevor ich zu der ersten Predigt komme, möchte ich einige einleitende Worte über meinen Dienst für das REICH GOTTES sagen (vgl. auch dazu Link "Über mich" entsprechend), zum besseren Verständnis meiner Person, da ich JESUS seit Jahrzehnten fast nur im Verborgenen diene und somit relativ unbekannt bin.

Nachdem ich von JESUS CHRISTUS 1984 in ISRAEL- und WELTWACHGEBETSDIENST gerufen wurde - "im stillen Kämmerlein" -, wurde mir 2009 der 1. Thessalochnicherbrief, Kapitel 2, Verse 3-4 und Jesaja, Kapitel 49, Verse 1-6 offenbart. Während der verborgenen Dienste und vor allem des ISRAEL- und WELTWACHGEBETSDIENSTES begleitete JESUS CHRISTUS meinen DIENST am REICH GOTTES mit Visionen und Traumvisionen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem GEBETSDIENST für ISRAEL und die WELT stehen; einige sind BRAUTgeheimnisse (: vgl. auch dazu William, Lerrick, S. 51: "Gottes Stimme hören"; "BRAUT JESU": vgl. Offenbarung 19, 7), einige sind für die Öffentlichkeit bestimmt. Einige von den göttlichen Visionen bzw. Traumvisionen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, bezeuge ich später im Verlauf der unten dargelegten Predigt, einige auf anderen Seiten meiner Homepage (vgl. entsprechend).

Mein von JESUS CHRISTUS aufgetragener ISRAEL- und WELTWACHGEBETSDIENST sowie die verborgenen DIENSTE sollen nun nicht mehr meine alleinigen DIENSTE sein. Ich soll die Menschen eindringlch zur BUßE aufrufen (vgl. dazu weiter unten die Aussagen von mir), die BOTSCHAFT JESU weltweit verbreiten, was durch das INTERNET hier möglich ist. Ich soll nicht mehr nur einzelnen Menschen wie bisher JESUS bezeugen, also das EVANGELIUM JESU CHRISTI weitersagen, sondern vielen Menschen, hier mit einer Homepage per INTERNET. Oftmals wurde mir der Bibeltext aus 1. Kor. 15, 58 gezeigt und auch von einem Missionswerk zugesandt: "Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des HERRN, weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem HERRN." (s. Thompsonbibel) Mit dem Weitersagen des EVANGELIUMS JESU im INTERNET kann man auch "zunehmen in dem Werk des HERRN". Hier noch ein anderer Bibeltext,  1. Thessalonicher 2, mit dem JESUS mich auch zum öffentlichen Verbreiten des EVANGELIUMS aufrief, auch mit Hilfe des INTERNETS:

"Wenn wir zum Glauben rufen, folgen wir ja nicht irgendwelchen Hirngespinsten. Wir tun es auch nicht in eigennütziger und betrügerischer Absicht. Gott hat uns seine Gute Nachricht anvertraut, weil er uns als zuverlässig erkannt hat. In seinem Auftrag reden wir. Wir wollen nicht Menschen gefallen, sondern ihm, der unsere geheimsten Gedanken kennt." (1. Thess. 2, 3-4 in "Die Gute Nachricht") (Auch mit Jeremia 1; Hesekiel, 2 bis 3; Apg. 18, 9-10; 2. Tim. 4, 2 und Gal. 1, 12 + 15-16 offenbarte sich JESUS immer wieder)

Ich habe mich lange Zeit gesträubt, daß EVANGELIUM weltweit zu verkündigen bzw. zu bezeugen, aber nun waren die WORToffenbarungen, GERICHTSoffenbarungen, Visionen sowie Traumvisionen und vor allem der AUFRUF ZUR BUßE in Bezug auf die Menschheit nicht mehr zurückzuhalten, ja durften es auch nicht mehr, wie JESUS CHRISTUS mir offenbarte: "HERR du hat mich überredet, und ich habe mich überreden lassen. Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen. (Jer. 20, 1) .... weiter: Aber es ward in meinem HERZEN wie ein brennendes Feuer, in meinen Gebeinen verschlossen, dass ich’s nicht ertragen konnte; ich wäre schier vergangen." (Jer. 20, 9) Letzteres, also (Vers 9), habe ich in übertragenem Sinn tatsächlich so erlebt!

Neben der Wortoffenbarung aus dem Thessalonicherbrief (vgl. oben) bekam ich dann noch den unten bezeugten Jesajatext gezeigt:

"Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merken auf! Der HERR hat mich berufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoß der Mutter war. Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert (= WORT GOTTES) gemacht, mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt. Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht und mich in seinem Köcher verwahrt. Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, durch den ich mich verherrlichen will. Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst und unnütz, wiewohl mein Recht bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott sind. Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht bereitet hat, dass ich Jakob zu ihm zurückbringen soll und Israel zu ihm gesammelt werde, - darum bin ich vor dem HERRN wertgeachtet, und mein Gott ist meine Stärke -, er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seiest mein Heil bis an die Enden der Erde."(Jesaja 49, 1-6)

Fast zur gleichen Zeit -, also der Offenbarung des Jesajatextes, in dem der Mund des atl Propheten sowie heutigen ntl Propheten und Prophetinnen als "scharfes SCHWERT" (: WORT GOTTES: Epheser 6, 17) bezeichnet wird,- bekam ich eine "SCHWERTVISION" ("SCHWERT": hier WORT GOTTES: Epheser 6, 17!):

SCHWERTVISION VOM  15.6.2009: Hielt plötzlich ein großes, blankes, silberfarbenes zweischneidiges SCHWERT (= WORT GOTTES) in meiner Hand, ein von GOTT verliehenes SCHWERT (: WORT GOTTES Epheser 6, 17). Das Schwert sah wie neu aus, es sah silber aus. Die Klinge war beidseitig geschliffen und das Schwert war so blank poliert, dass man sich darin hätte spiegeln können. (Das wird mir seit Jahren auch mit Hesekiel 21, 14-16.21 gezeigt und hier eben mit Jesaja 49, 1[-6]) Diese SCHWERTVISION bekam ich, als ich im WELTWACHGEBETSDIENST für ISRAEL/JERUSALEM, für die LEIBGEMEINDE JESU und für die NATIONEN saß. D.h. also, dass sich das WORT GOTTES als "SCHWERT" gegen GOTTES Feinde irgendwann richten wird. Jeder also, der ISRAEL/JERUSALEM, die CHRISTENHEIT, die LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI, irgendwie angreift, ist ein Feind GOTTES, da dieser ISRAEL/JERUSALEM sowie die CHRISTENHEIT: LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI geschaffen und erwählt bzw. berufen hat! Dieses bringt Johannes in der Offenbarung, Kapitel 19, Verse 13 und 15, drastisch zum Ausdruck: ..."und sein Name ist: DAS WORT GOTTES (Vers 13) "Und aus SEINEM MUNDE ging ein scharfes SCHWERT, daß er damit die Völker schlage".... (Vers 15) Hier ist von JESUS CHRISTUS als dem RICHTER die Rede, der alle unbußfertigen Menschen mit seinem WORT = scharfes SCHWERT beurteilt, alle die ihn ablehn(t)en.

Der ganz oben bezeugte ISRAEL- und WELTWACHGEBETSDIENST wurde mir 1984 durch einen Propheten mit Zefania 3, 14-17 und mir selbst mit den Klageliedern Jeremias offenbart und auferlegt, daneben auch durch den Hinweis eines Christen auf den "Mitternachtsruf" sowie CFI (jetzt Herz für Israel), Wetzlar. Beide Missionswerke treten ja u.a. seit Jahrzehnten für ISRAEL ein. Den WACHGEBETSDIENST für ISRAEL/JERUSALEM nun begann ich sporadisch von 1985 bis 1991, ab 1991 dann jeden Tag (: ähnlich Lukas 2, 37) Tag und Nacht, Blockweise, "im stillen Kämmerlein". Durch GEBET, hier durch den GEIST GOTTES, soll ja ISRAEL gesammelt werden (vgl. oben Jesaja 49, 6), ins verheißene Land gebracht werden, wie Gott der HERR selbst bezeugt: "ES SOLL NICHT DURCH HEER ODER KRAFT, SONDERN DURCH MEINEN GEIST GESCHEHEN SPRICHT DER HERR ZEBAOTH." (Sacharja 4, 6; vgl. auch im Zshg. EvgGesangbuch, Großausgabe: hier Anhang 954.41) Mein GEBETSDIENST wurde, wie oben schon gesagt, durch entsprechende Visionen und Traumvisionen begleitet, die sich auf die Lage Israels, die Welt oder beispielsweise einer Nation bezogen. Neben den Traumvisionen und Visionen, wie das z.B. allgemein in Apg. 2, 17 und 18, 9 in Bezug auf Christen bezeugt wird (vgl. Bibel an anderer Stelle; vgl. auch im Zshg. Jeremia 33, 1-3), bekam ich zwei Liedtexte aus dem Evangelischen Gesangbuch offenbart, die sich auch auf meinen GEBETSDIENST beziehen:

Offenbarung vom 29.6.2008 während des GEBETSDIENSTES für ISRAEL, JERUSALEM, für die für die LEIBGEMEINDE JESU, für die Menschen weltweit, aus dem Evangelischen Gesangbuch: "Gib uns Moses Flehn und beten um Erbarmung und Geduld, wenn durch freches Übertreten unser Volk häuft Schuld auf Schuld. Laß uns nicht mit kaltem HERZEN unter den Verdorbenen stehn, nein, mit Moses heiligen Schmerzen für die seufzen, weinen, flehn." (Lied 137, Strophe 4 [Querverweis dort 2. Mose 32, 11-14])

Offenbarung vom 1.11.2000 während des GEBETSDIENSTES für ISRAEL/JERUSALEM, die LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI, die Christenheit, die Nationen an sich: "Wach auf du Geist der ersten Zeugen, die auf der Mauer als treue WÄCHTER stehn, die Tag und Nächte nimmer schweigen und die getrost dem Feind entgegengehen, ja deren Schall die ganze Welt durchdringt und aller Völker Scharen zu bringt." (Lied 241 [Querverweis dort Jesaja 62, 6-7]) Nachdem ich seit Jahrzehnten den ersten Teil des Verses erfüllt habe, versuche ich seit 2010 daneben den letzten Teil des Verses öffentlich im INTERNET zu tun.

Und zur weiteren Bestätigung meines GEBETSDIENSTES empfing ich 2006 schon das WORT, durch JESU Offenbarung, aus Apostelgeschichte 10, 1-5: "Es war aber ein Mann in Cäserea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde. (2) Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott. (3) Der hatte eine Erscheinung um die 9 Stunde am Tage und sah deutlich einen Engel Gottes bei sich eintreten: der sprach zu ihm: Kornelius! (4) Er aber sah ihn an, erschrak und fragte: Herr, was ist? Der sprach zu ihm: Deine Gebete und Almosen sind vor Gott gekommen und er hat ihrer gedacht." (dazu JESU Offenbarung: Lied 351, Strophe 1: "so oft ich ruf und bete, weicht alles hinter sich"; EVGGBuch) Interessanterweise bekam ich diese Wortoffenbarung viele Male und immer um die 9 Stunde, das ist nachmittags um 15.00 Uhr (: JESU Todesstunde am KREUZ). Dadurch konnte ich erkennen, daß diese Wortoffenbarung aus der Bibel von JESUS ist! Jeder, der meint, daß seine GEBETE vielleicht von JESUS CHRISTUS nicht gehört werden, kann sich mit dieser Information trösten. Manchmal bekommt man ja beim GEBETSDIENST sofort Rückmeldung von JESUS, manchmal aber erst später, manchmal sogar erst nach Jahrzehnten! Gerade in Bezug auf letzteres ist eine Wortoffenbarung JESU dann eine große Glaubensstärkung!

Ich teile die obigen Ausführungen und Offenbarungen den Internetlesern bzw. Christen deshalb mit, weil die Leser und Christen dadurch erkennen können, daß der GEBETSDIENST, DIESER SO WICHTIGE WÄCHTERDIENST, von enormer Bedeutung für ISRAEL, für JERUSALEM, für die CHRISTENHEIT, für die MENSCHHEIT an sich, ist. Nicht selten wird intensiver und ernsthafter GEBETSDIENST allgemein in der Gemeinde oder "im stillen Kämmerlein" mit Visionen und Traumvisionen sowie Wortoffenbarungen aus der Bibel begleitet, zur Stärkung des GLAUBENS und des DIENSTES! (vgl. auch oben) Ich habe das so mit JESUS erlebt. Ohne JESU BEISTAND und die zahlreichen Visionen, Traumvisionen und Wortoffenbarungen, von denen ich hier in diesem Text nur einige wenige bezeugen kann, hätte ich diesen INTENSIVEN UND ZEITAUFWENDIGEN GEBETSDIENST: FÜRBITTEDIENST UND SÜHNEGEBETSDIENST bis heute nicht durchgehalten. Aber die verschiedenen Offenbarungen Gottes haben mich gestärkt und im unablässigen GEBETSDIENST gehalten. Die Bezeugung meines WELTWACHGEBETSDIENSTES, soll also ein Anreiz für andere sein, es ähnlich zu tun, wenn JESUS dazu die GNADE und BEAUFTRAGUNG schenkt! Aufgrund der Aussage von 1. Timotheusbrief 2, 1-4 ist ja der GEBETSDIENST der erste und wichtigste DIENST, zu dem der Apostel Paulus im NAMEN JESU CHRISTI die LEIBGEMEINDE JESU aufruft, ja ermahnt, weil GOTT will, dass allen Menschen durch JESUS CHRISTUS GEHOLFEN WIRD, sie zu dieser ERKENNTNIS der WAHRHEIT kommen! GOTT tut demnach nichts, wenn nicht in dem NAMEN JESU CHRISTI ernsthaft gebetet wird. Zu Zeiten des Paulus und erst recht heute, am ENDE DER ENDZEIT! Warum erst recht hier am ENDE DER ENDZEIT? Unter anderem auch wegen der ZURECHTBRINGUNG ISRAELS MIT SEINER EWIGEN HAUPTSTADT JERUSALEM: EIN ZEICHEN FÜR DIE NATIONEN - EIN ZEICHEN DER HERANNAHENDEN WIEDERKUNFT JESU CHRISTI! Gott der HERR richtet nämlich seit der STAATENGRÜNDUNG ISRAELS 1948 das LAND ISRAEL wieder auf! ISRAEL WIRD MIT SEINER EWIGEN HAUPTSTADT JERUSALEM WIEDER MITTELPUNKT DER ERDE WERDEN! MILLIONEN VON ISRAELITEN SIND INZWISCHEN INS “VERHEIßENE LAND” (: vgl. 1. Mose 15!) EINGEWANDERT. Die kontinuierliche und weitere EINWANDERUNG der ISRAELITEN in das "verheißene Land" wird zwar leider in nicht allzuferner Zukunft mit der von Daniel angekündigten "Trübsal" (Daniel 12, 1) einhergehen, aber nach dieser wird ISRAEL endgültig zurechtgebracht sein, wird ganz ISRAEL JESUS CHRISTUS ERKENNEN und in seine ursprüngliche Stellung wieder eingesetzt, nämlich spätestens wenn JESUS in nicht allzuferner Zukunft SEINE FÜßE auf den Ölberg setzt! (vgl. Sacharja 14!)


HIER NUN NACH DEN EINLEITENDEN WORTEN IN BEZUG AUF MEINEN DIENST EINE ENDZEIT- UND BUßPREDIGT, DANEBEN WORT- UND GERICHTSOFFENBARUNGEN SOWIE VISIONEN UND TRAUMVISIONEN GOTTES

GOTT der HERR offenbart sich der Menschheit nicht nur durch seine unermeßlich große LIEBE, sondern auch durch seine Gerichte, die er durch die entsprechenden Bibelautoren ausdrücklich bezeugen läßt, unter anderem mit den Aussagen des Römerbriefes, Kapitel 3. (vgl. ausführlich die Bibel an anderer Stelle; vgl. auch im Zshg. den Link "Gerichtsoffenbarungen" hier auf meiner Homepage) Gott will mit seinen Gerichten - wenn er diese kommen läßt - die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich lenken, einzelner, oder sogar ganzer Völker. Mit seinen Gerichten, die GOTT an sündigenden Menschen, sogar ganzen Völkern, seit Jahrtausenden vollzog und noch heute vollzieht, wollte bzw. will er diese zur Umkehr zu IHM bewegen. Gerichte Gottes sind ja immer die Folgen von sündigem Verhalten, gegenüber Menschen und voll allem gegenüber GOTT. In GOTT ist jedoch keine Sünde aufgrund seiner HEILIGKEIT, deshalb kann er sie in seiner Nähe nicht dulden! Die Sünde, ob nun bewußt wahrgenommen vom Menschen oder nicht, führt bei Unbußfertigkeit zum ewigen Tod. Das bezeugt Paulus in Römer 6, 23: "Der Sünde Sold ist der Tod"!  GOTT will aber den Menschen aufgrund seiner großen LIEBE vom ewigen Tod erlösen (: vgl. Offenbarung 20, 14: "zweiter Tod"), ihn in seine NÄHE holen, spirituell auf Erden schon (vgl. Kolosserbrief 1, 13-14), letztendlich real ins ewige Leben hinein (vgl. Johannesevangelium 3, 16). Der durch SCHULD und SÜNDE von GOTT getrennte Mensch soll die spirituelle Wiedergeburt durch die LIEBE GOTTES empfangen, wie JESUS das dem Nikodemus erklärt hat, einem von den Oberen des Volkes. (vgl. Johannesevangelium 3, 1-21) Denn GOTT hat kein Gefallen am Tod des Sünders bzw. des ungläubigen Menschen, sondern das dieser Buße tut, sich zu JESUS bekehrt, den Heiligen Geist empfängt und so die LIEBE GOTTES erfährt, die ihn von Schuld und Sünde sowie dem ewigen Tod erlöst - durch JESU ERLÖSUNGSWERK: PASSION und AUFERSTEHUNG! Aufgrund seiner großen LIEBE, die GOTT zu den Menschen hat, muß er diese also auf ihre SCHULD aufmerksam machen, egal ob den Menschen ihre Schuld bewußt ist oder nicht! Deshalb läßt er auch den so drastischen, jedoch notwendigen nachfolgend zitierten Bibeltext der ungläubigen Menschheit bezeugen.


DIE SCHULD ALLER MENSCHEN VOR GOTT - RÖMERBRIEF, KAPITEL 3,  VERSE 9-20

Der Apostel Paulus - einer der Stellvertreter JESU CHRISTI - bezeugt der Menschheit, allen also global, in seinem Brief an die Römer die SCHULD ALLER MENSCHEN VOR GOTT:

"So heißt es auch in den Heiligen Schriften: »Kein Mensch kann vor Gott als gerecht bestehen; 11 kein Mensch hat Einsicht und fragt nach Gottes Willen. 12 Alle haben den rechten Weg verlassen; verdorben sind sie alle, ausnahmslos. Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer. 13 Ihre Worte bringen Tod und Verderben, von ihren Lippen kommen böse Lügen, tödlich wie Natterngift sind ihre Reden. 14 Nur Fluch und Drohung quillt aus ihrem Mund. 15 Rücksichtslos opfern sie Menschenleben. 16 Wo sie gehen, hinterlassen sie Trümmer und Elend. 17 Was zum Frieden führt, ist ihnen unbekannt. 18 Sie wissen nichts von Gottesfurcht.« 19 So steht es im Buch des Gesetzes. Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, das gilt für die, denen das Gesetz gegeben ist. Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig. 20 Denn das steht fest: Mit Taten, wie sie das Gesetz verlangt, kann kein Mensch vor Gott als gerecht bestehen. Durch das Gesetz lernen wir erst die ganze Macht der Sünde kennen." (Römer 3, 9-20)

Das sind drastische WORTE GOTTES! Dennoch möge niemand davor zurückschrecken, denn die LIEBE GOTTES will ja dennoch die Menschen durch JESUS CHRISTUS und dessen ERLÖSUNGSWERK erretten! Wenn Menschen sich zu JESUS CHRISTUS bekehren (vgl. weiter unten den Punkt: FREUDE ÜBER EINEN SÜNDER...) ist ihre SCHULD VOR GOTT aufgehoben. Solche Menschen stehen gerechtfertigt vor GOTT, weil sie dem SOHN GOTTES glauben und dem, der den SOHN GOTTES gesandt hat, nämlich dem VATER IM HIMMEL! Ein spirituell wiedergeborener Mensch steht also durch seine Buße und Bekehrung zu JESUS CHRISTUS nicht mehr unter dem Gericht GOTTES (vgl. Johannesevangelium 5, 24), er ist vom Tod zum ewigen Leben hindurchgedrungen.


DESHALB: SPIRITUELL WIEDERGEBORENE CHRISTEN SIND BOTSCHAFTER AN CHRISTI STATT - MÄNNER WIE FRAUEN

Im Römerbrief, Kapitel 3 (vgl. oben), wurde die SCHULD ALLER MENSCHEN VOR GOTT bezeugt, wie oben schon gesagt! Die Menschen also, die Buße tun, sich aufrichtig zu JESUS bekehren, sind von dieser SCHULD durch CHRISTUS und DESSEN ERLÖSUNGSWERK (: vgl. ausführlich das Neue Testament dazu), daß DIESER für die Menschheit tat, freigesprochen! (vgl. Johannesevangelium 5, 24 und 3, 16-18) Wer also zu JESUS GEHÖRT, spirituell wiedergeboren ist, steht nicht mehr unter SCHULD, steht nicht mehr unter dem Gericht GOTTES! Damit das Gericht GOTTES von den noch Ungläubigen dieser Welt weggenommen werden kann, sind nun die bereits spirituell wiedergeborenen Christen "BOTSCHAFTER" bzw. "BOTSCHAFTERINNEN" an CHRISTI Statt und rufen zur VERSÖHNUNG mit GOTT auf, wie der Apostel Paulus bezeugt:

"So sind wir nun BOTSCHAFTER an CHRISTI STATT, denn GOTT ermahnt durch uns; so bitten wir nun an CHRISTI STATT, laßt euch versöhnen mit GOTT!" (2. Korinther 5, 20; vgl. zu VERSÖHNUNG mit Gott auch im Zshg. 1. Johannes 4, 9-10)

Viele Christen und auch ich selbst sind solche BOTSCHAFTER an CHRISTI Statt. Deshalb lade ich DICH, der DU das jetzt liest, zum ewigen Leben ein, auch mit dem übernächsten Punkt, dort mit einer kleinen Anleitung zur BUßE. Mit dem nächsten Punkt rufe ich Dich und die Menschen, die noch unbekehrt sind, erst einmal zur BUßE auf, so wie mir JESUS das offenbart hat.


AUFRUF ZUR BUßE: JONA 3, 2: ..."predige, was ich dir sage"... AUFRUF ZUR BUßE: OFFENBARUNG AUS JOEL 2, 12-17

Den AUFRUF, BUßE zu predigen, empfing ich von JESUS DURCH das WORT GOTTES, u.a. aus dem Prophetenbuch Jona: 3, 2! Jona war ja neben anderen biblischen Gestalten PROPHET, insbesondere BUßPREDIGER. Ein Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch, das sich auf den BUßPREDIGER JONA bezieht (581, Strophe 1), bekam ich als Offenbarung schon am 13.6.2000:

Jona, Jona, auf nach....Jona, Jona hör auf GOTT und geh ("oder schreib im Internet")! So sprach GOTT zu Jona: Geh ("oder schreib im Internet")  nach....Sage  ja, hör mein Wort, mach dich auf und geh ("oder schreib  im Internet")! Geh ("oder schreib im Internet") und sag den Leuten in der Stadt, daß ihr Leben bald ein Ende hat! Doch es wird ihm schwer, Er hat Angst vor der....fürchtet sich so sehr. Ja, wer denkt schon an GOTTES Strafgericht? Sicher schlägt man ihn tot und glaubt ihm nicht.”  

So wie Jona rufe ich hier im Auftrag JESU die Menschen auch zur BUßE auf, zur Umkehr zu GOTT dem HERRN, zu JESUS CHRISTUS, als dem SOHN GOTTES, welcher allein der Weg zu GOTT ist (vgl. Johannesevangelium 14, 6)!

Vor allem JESUS selbst rief zur BUßE auf. Ein zentraler Punkt also, der beim Predigen oder Weitergeben des EVANGELIUMS nicht fehlen darf, wie die nachfolgenden Bibelworte aufzeigen:

"Nachdem aber Johannes gefangengesetzt war, kam JESUS nach Galiläa und predigte das EVANGELIUM GOTTES und sprach: DIE ZEIT IST ERFÜLLT; UND DAS REICH GOTTES IST HERBEIGEKOMMEN. TUT BUßE UND GLAUBT AN DAS EVANGELIUM." (Markus 1, 14-15)

"TUT BUßE, DENN DAS HIMMELREICH IST NAHE HERBEIGEKOMMEN." (Matthäus, 4, 17)

..."und das gepredigt wird in seinem Namen BUßE zur VERGEBUNG DER SÜNDEN unter allen Völkern."... (Lukas 24, 47)

Auch der atl Prophet Joel rief neben anderen Propheten schon alttestamentlich das Volk, Israel, die Menschheit an sich, damals wie heute, zur BUßE auf, damit die GERICHTE GOTTES zurückgesetzt oder ausgesetzt werden (vgl. Joel 2, 13), durch die GNADE GOTTES! Das ist ja u.a. der Sinn der BUßE vor GOTT dem HERRN, daß dieser die GERICHTE nicht kommen läßt bzw. aussetzt oder zurücksetzt. Nachfolgend zitierter Bibeltext wurde mir deshalb auch für die LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI bzw. Christenheit gezeigt, weil mir und nicht wenigen Christen (vgl. z.B. Internet, die entsprechenden Webseiten) die bevorstehenden Gerichte Gottes für die Welt offenbart wurden:

"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehret euch zu dem HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe. Wer weiß, ob es ihn nicht wieder gereut und er einen Segen zurückläßt, so daß ihr opfern könnt Speisopfer und Trankopfer dem HERRN, eurem Gott. Blast die Posaune zu Zion, sagt ein heiliges Fasten an, ruft die Gemeinde zusammen! Versammelt das Volk, heiliget die Gemeinde, sammelt die Ältesten, bringt zusammen die Kinder und die Säuglinge! Der Bräutigam gehe aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemach! Laßt die Priester, des HERRN Diener, weinen zwischen Vorhalle und Altar und sagen: HERR, schone dein Volk und laß dein Erbteil nicht zuschanden werden, daß Heiden über sie spotten! Warum willst du unter den Völkern sagen lassen: Wo ist nun ihr Gott?" (Joel 2, 12-17)


FREUDE ÜBER "EINEN SÜNDER" IM HIMMEL DER BUßE TUT, OB GROß ODER KLEIN

GOTT der HERR liebt jeden Menschen so sehr, daß er sich schon über einen sündigen Menschen freut, wenn dieser Buße tut. Jeder einzelne Mensch ist GOTT wichtig. Keiner ist ihm zu sündig, im Gegenteil, es ist FREUDE vor GOTT, wenn auch nur ein sündiger Mensch Buße tut. Dies bezeugt GOTT ausdrücklich in der Bibel:

"SO, SAGE ICH EUCH, WIRD  FREUDE   SEIN VOR DEN ENGELN GOTTES ÜBER EINEN SÜNDER, DER BUßE TUT." (Lukas 15, 10) Keiner soll verloren gehen, sondern ewiges Leben in GOTT empfangen.

Deshalb bezeugt der Evangelist Lukas weiter über die Menschen, die ohne Buße leben, sich nicht zu JESUS bekehren oder nicht bekehren können, weil sie in der Finsternis der Unkenntnis in Bezug auf JESUS CHRISTUS leben:

"DENN DER MENSCHENSOHN IST GEKOMMEN, ZU SUCHEN UND SELIG ZU MACHEN, WAS VERLOREN IST." (Lukas 19, 10)

Ein VERLORENER ist jemand, ob Groß oder Klein, der ohne GOTT, ohne JESUS CHRISTUS und ohne den HEILIGEN GEIST lebt, also ohne den DREIEINIGEN GOTT. Wer den lebendigen GOTT durch JESUS CHRISTUS nicht persönlich angenommen hat, lebt in der Finsternis, egal ob er dies wahrnimmt oder nicht. Es helfen keine Religionen oder religiöse Übungen, oder gutes Verhalten, oder gute Werke, keine eigenen selbsterwählten Werke, keine eigenen Leistungen o.ä. Nein, es hilft nur die Annahme der PASSION und AUFERSTEHUNG JESU CHRISTI, die persönliche lebendige Begegnung und Beziehung mit JESUS CHRISTUS, die GOTT individuell ermöglicht (vgl. Johannesevangelium 6, 65). Nur die persönliche HERZENSBEZIEHUNG zwischen JESUS CHRISTUS und dem einzelnen Menschen ist entscheidend. JESUS selbst sagt ja in Offenbarung 3, 20 daß er bei den Menschen "anklopft", damit sie ihm ihre HERZENSTÜR öffnen. Und wer ihm die "Tür" seines HERZENS öffnet wird nicht zurückgewiesen, wird in die BUßE und in den wahren GLAUBEN geleitet. Durch die aufrichtige BUßE nun und das BEKENNEN der Sünden im GEBET bzw. GESPRÄCH mit JESUS, empfängt der Mensch VERGEBUNG und kann so eine persönliche lebendige GLAUBENSbeziehung mit CHRISTUS eingehen und aufbauen! Letzteres ist ein lebenslanger Wachstumsprozeß.

Hier eine Weise, eine Anleitung, zum Sprechen der persönlichen BUßE (SINNESÄNDERUNG, UMKEHR ZU GOTT DEM HERRN, GOTTLOSES VERHALTEN BEREUEN, BEKEHRUNG) vor JESUS CHRISTUS und/oder vor einem/einer geeigneten Zeugen/Zeugin JESU:

"ich armer Sünder bekenne GOTT, meinem himmlischen VATER, daß ich leider schwer und mannigfaltig gesündigt habe, nicht allein mit äußerlichen, groben Sünden, sondern viel mehr mit innerlicher, angeborener Blindheit, Unglauben, Zweifel, Kleinmütigkeit, Ungeduld, Hoffart, bösen Lüsten, Geiz, heimlichem Neid, Haß, Mißgunst und anderen Sünden, daß ich auf mancherlei Weise, mit Gedanken, Gebärden, Worten und Werken, die allerheiligsten Gebote GOTTES übertreten habe, wie das mein HERR und GOTT an mir erkennt und ich leider so vollkommen nicht erkennen kann. Also reuen sie mich und sind mir leid und begehre von HERZEN GNADE VON GOTT durch seinen lieben SOHN JESUS CHRISTUS und bitte, daß er mir seinen HEILIGEN GEIST zur Besserung meines Lebens mitteilen wolle." Amen. (siehe Bußgebet evangelischer "kleiner Katechismus")

Wer ein anderes Bußgebet sprechen will, kann dies natürlich auch tun. Das Gleichnis vom "Pharisäer und Zöllner" ist ein weiterer Vorschlag, falls jemand mit obigem Bußgebet nicht klarkommt oder nicht die richtigen Worte zur BUßE findet, weil er verzweifelt ist o.ä., so wie der Zöllner beispielsweise, den Lukas bezeugt, der nur einen kurzen Satz bußfertig aber aufrichtig zu GOTT sprach. Er stand im Tempel neben einem Pharisäer, schlug sich an seine Brust, weil er sich als SÜNDER erkannte und sprach nur: "GOTT, SEI MIR SÜNDER GNÄDIG" UND ER GING GERECHTFERTIGT IN SEIN HAUS! IHM WURDE SO VERGEBEN! (vgl. Lukastext 18, 9-14)

Ein dritter Vorschlag in Bezug auf ein Bußgebet könnte hier ein Buß- und Übergabegebet sein, wie z.B. dieses hier, daß DU jetzt vor JESUS CHRISTUS sprechen kannst:

Lieber GOTT, lieber HERR JESUS CHRISTUS, ich habe von DIR aufgrund einer Predigt gehört (oder: von DIR gelesen, oder: eine Vision gehabt o.a.) und habe erkennen dürfen, daß DU der Erlöser, Erretter und Sündenvergeber bist, der für mich am KREUZ von Golgatha gestorben und am DRITTEN TAG auferstanden ist und für mich SO den Tod besiegt hat, damit ich ewiges Leben habe, somit nicht im Tod bleibe. DU HAST DEIN BLUT FÜR MICH VERGOSSEN! DAS ALLES HAST DU AUS LIEBE ZU MIR GETAN UND MICH SO MIT DEM HIMMLISCHEN VATER AUSGESÖHNT! Ich habe erkannt, daß ich ein Sünder (Sünderin) bin, daß DU die Strafe für meine Sünden am KREUZ getragen hast und mir den GLAUBEN an DICH schenken willst, daneben den HEILIGEN GEIST, der mich in alle WAHRHEIT leitet, welche JESUS CHRISTUS ist. Es war mir in meinem bisherigen Leben nicht bewußt, daß ich ein Sünder (Sünderin) bin. Ich bitte DICH deshalb um VERGEBUNG für meine Sünden, die ich erkannt und die ich nicht erkannt habe, ich bereue diese. Lieber GOTT, lieber HERR JESUS CHRISTUS, bitte nimm mich als DEIN KIND an! DANKE VATER IM HIMMEL IN DEM NAMEN JESU CHRISTI UND DES HEILIGEN GEISTES DAFÜR!

Man sollte aber auch unter Umständen Sünde, wenn erkannt, beim Namen nennen, um Ruhe in der Vergebung zu haben und um vollkommene Reinigung durch das BLUT CHRISTI zu empfangen, wiewohl JESUS CHRISTUS diese Reinigung einmalig AM KREUZ vollbracht hat! Jeder muß sich hier prüfen, gegebenenfalls einen Seelsorger/Seelsorgerin seines Vertrauens aufsuchen! Johannes bezeugt ja deshalb in seinem 1. Brief des Neuen Testamentes:


"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit." (1. Johannesbrief 1, 9)

FÜRCHTE DICH ALSO NICHT, DU, DER DU VIELLEICHT GLAUBST EIN ZU GROßER SÜNDER ZU SEIN! TUE ZUVERSICHTLICH BUßE, KOMM ZU JESUS, ÖFFNE IHM DIE TÜR DEINES HERZENS! ER WARTET AUF DICH, GERADE AUCH AUF DICH! BEKEHRE DICH NOCH HEUTE ZU JESUS CHRISTUS! ER LIEBT DICH! JA GERADE DICH, DER DU DAS JETZT LIEST: "Darum, wie der HEILIGE GEIST spricht (Psalm 95, 7-11): ‘Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure HERZEN nicht"... (Hebräer 3, 7-8)

DER VATER IM HIMMEL SCHENKE DIR JETZT DIE GNADE (vgl. Joh. 6, 65), DAß DU ZU JESUS CHRISTUS KOMMEN KANNST! GELOBT SEI JESUS CHRISTUS SCHON IM VORAUS DAFÜR!


DU FRAGST DICH VIELLEICHT, WARUM SOLL ICH MICH ZU JESUS CHRISTUS BEKEHREN? WARUM IST DAS NOTWENDIG? WARUM BRAUCHE ICH JESUS?

Das sagt DIR JESUS CHRISTUS mit den folgenden BIBELWORTEN: Johannes 3, 16; 10, 10; Römer 3, 23; Jesaja 59, 2; Johannes 14, 6; 1. Petrus 3, 18; Römer 5, 8; Apg. 2, 32; Johannes 1, 12; Offenbarung des Johannes 3, 20!

Lies selbst diese Verse in der BIBEL! ÜBERZEUGE DICH SELBST, wie die von Beroä seinerzeit, die täglich in der Bibel forschten, ob sich’s so verhielte. Erforsche selbst die BIBEL, lebe nicht nur aus "zweiter Hand (Mund)". (vgl. Apostelgeschichte 17, 11) Denn es gibt viele falsche Bibellehrer, wie der liebe Apostel Paulus bezeugt: "Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, verstellen sich als Apostel CHRISTI. Und das ist auch kein Wunder, denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts." (2. Korinther 11, 13-15) Prüfe mit JESUS zusammen im GEBET und anhand der BIBEL, wer DIR was sagt, wer was mit DIR tut, hier z.B. auch, wenn DIR jemand zu schnell die Hände auflegt und selbst aber in spiritueller Unreinheit lebt. Prüfe auch, ob Dir jemand richtiges rät oder falsches. Erbitte für alles die GeistesGABE der "Geisterunterscheidung"! (letztere vgl. 1. Korinther 12, 10) ANFÄNGER im GLAUBEN bzw. "BABYCHRISTEN" sind gefährdet durch die "falschen Apostel" u.ä., von denen Paulus spricht (vgl. 2. Kor. 11, 13-15). Wenn DU unsicher bist, dann prüfe alles mit mehreren spirituell wiedergeborenen (: vgl. Johannesevangelium 3!) ZEUGEN bzw. ZEUGINNEN JESU!


DIE RECHTFERTIGUNG ALLEIN DURCH DEN GLAUBEN AN JESUS CHRISTUS, OHNE ZUTUN EIGENER WERKE BZW. EIGENER LEISTUNGEN

Keiner kann sich auf "SEINE EIGENEN LEISTUNGEN" bzw. sein "GUTSEIN" vor GOTT dem HERRN berufen, selbst der Beste nicht (vgl. ausführlich Römerbrief, Kapitel 1, 18 bis 3, 20; vgl. Lied EVGBUCH 299, Strophe 2)! GOTT der VATER versöhnt sich mit Menschen nur allein dadurch, wenn jemand die PASSION UND AUFERSTEHUNG SEINES SOHNES JESU annimmt, die DIESER FÜR JEDEN MENSCHEN der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft getan hat. So bezeugt das ja auch Paulus im RÖMERBRIEF, der auf entscheidende WORTE GOTTES hinweist (vgl. unten die Verse), gerade auch zum TROST DERER, die vor GOTT "nichts vorzuweisen haben". Und jene Menschen, die meinen, etwas vor GOTT "vorweisen zu können", für die gilt das auch, was Paulus im Auftrag JESU CHRISTI bezeugt:

"Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor GOTT, die da kommt durch den GLAUBEN an JESUS CHRISTUS zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei GOTT haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner GNADE durch die ERLÖSUNG, die durch CHRISTUS JESUS geschehen ist." (Römerbrief 3, 22-24)

In Kapitel vier dieses ntl Briefes bezeugt Paulus nun weiter: "Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein GLAUBE gerechnet zur Gerechtigkeit." (Römerbrief 4, 5)

Und am Schluß des Kapitel vier bezeugt der Apostel des HERRN über Abraham wie auch über heutige "Abrahame" in übertragenem Sinn - das können Männer wie Frauen sein, gesegnete Menschen des HERRN -: "Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit worden (1. Mose 15,6). Daß es ihm zur zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, sondern auch um unseretwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben, an den, der unseren HERRN JESUS CHRISTUS auferweckt hat von den Toten, welcher ist um unserer SÜNDEN willen dahingegeben und um unserer RECHTFERTIGUNG willen auferweckt." (Römerbrief 4, 22-25)

Sündenvergebung und Rechtfertigung vor GOTT erlangt man also nur durch Buße und anschließende Bekehrung zu JESUS CHRISTUS, wie der eine Punkt ganz oben schon als Anleitung ja aufzeigte! Aus GNADE hat GOTT den Menschen die ERLÖSUNG durch JESUS CHRISTUS geschenkt. Keiner kann sich das "verdienen" durch SEINE oder GUTE WERKE! (Werke schenkt JESUS dazu, SEINE WERKE; EIGENE Werke der Menschen will er nicht: vgl. Epheser 2, 8-10) DAS ERLÖSUNGSWERK JESU, daß klar und eindeutig im Neuen Testament bezeugt wird, (vgl. dort ausführlich) ist die einzige Möglichkeit zur Errettung in Bezug auf das ewige Leben.

Schon der atl Prophet Jesaja weist auf JESUS CHRISTUS und dessen ERLÖSUNGSWERK hin, hier auf dessen PASSION für die Menschheit, und vor allem darauf, daß JESUS die STRAFE für alle Menschen getragen hat, die jeder einzelne vor GOTT verdient hat wegen seiner bewußten und unbewußten Sünden: "Fürwahr, er trug unsere KRANKHEIT und lud auf sich unsere SCHMERZEN. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von GOTT geschlagen und gemartet wäre. Aber er ist um unserer Missetat (Abfall, Abtrünnigkeit von Gott) willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen. Die STRAFE  liegt auf ihm, auf daß wir FRIEDEN hätten, und durch seine WUNDEN sind wir geheilt." (Jesaja 53, 4-5) Das was Jesaja bezeugt und auch die ntl Evangelisten und Apostel diesbezüglich, hat JESUS freiwillig für die ganze Menschheit getan, weil diese seit dem Sündenfall durch die List des Satans von GOTT abgefallen ist. JESUS CHRISTUS hat die Menschheit mit GOTT wieder versöhnt, jeder der die PASSION UND AUFERSTEUNG JESU IM GLAUBEN annimmt erlebt lebendig die Versöhnung mit GOTT.

Jeder SÜNDER bzw. UNGLÄUBIGE soll also getrost sein, soll zuversichtlich zum THRON GOTTES kommen, sich zu dessen SOHN JESUS CHRISTUS bekehren, damit seine verwundete SEELE (und Körper, Geist) geheilt wird! JESUS hat die STRAFE GOTTES für DICH getragen, damit DU nun FRIEDEN bekommst! Durch den GLAUBEN an JESUS CHRISTUS bist DU gerechtfertigt vor GOTT, wie der Apostel Paulus DIR oben in den Bibeltexten sagt und auch ich DIR hier bezeuge!


WARNUNG AN DIE STARKEN: VERACHTET DIE "KLEINEN GOTTES" NICHT

An dieser Stelle soll ausdrücklich auf die Warnung JESU hingewiesen werden, die "KLEINEN GOTTES" nicht zu verachten! Die Starken und die Wohlstandschristen müssen in dieser Hinsicht besonders wachsam gegen sich sein, damit sie sich nicht unter dem Gericht Gottes bringen aufgrund ihres etwaigen lieblosen Verhaltens gegen die "KLEINEN GOTTES". Letztere sind oftmals ERWÄHLTE, die nichts vor der Welt gelten (vgl. aufmerksam dazu 1. Korinther 1, 27-29). Das sind oftmals GERINGE, VERACHTETE, ERWÄHLTE, DIE IN DER WELT NICHTS GELTEN, NICHT SELTEN FRAUEN, EBEN SCHEINBARE "NOBODYS", DEREN NAME GOTT bekannt ist, die bei GOTT angesehen sind aufgrund ihrer ERWÄHLUNG und WORTzusagen! (vgl. dazu im Zusammenhang unbedingt die Prophetie von Ching Co, "Am Dunkelsten vor der Dämmerung", Philippinen, übersetzt von Steve Shultz, bei Evangeliumsdienst Bernd Amann im Internet) Der Evangelist Matthäus bezeugt im Auftrag JESU CHRISTI eindringlich die "NOBODYS" nicht zu verachten:

"Seht zu, daß ihr nicht einen "DIESER KLEINEN” verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines VATERS im HIMMEL: ['Denn der MENSCHENSOHN ist gekommen, selig zu machen, was verloren ist." Lukas 19, 1o']'." (Matthäus 18, 10)

Vergleiche dazu auch ausführlich den Bibeltext in HESEKIEL 34, dort steht u.a. geschrieben:

"Aber zu euch, meine Herde, spricht Gott der HERR: Siehe, ich will richten zwischen Schaf und Schaf und Widdern und Böcken. 18 Ist's euch nicht genug, die beste Weide zu haben, daß ihr die übrige Weide mit Füßen tretet, und klares Wasser zu trinken, daß ihr auch noch hineintretet und es trübe macht, 19 so daß meine Schafe fressen müssen, was ihr mit euren Füßen zertreten habt, und trinken, was ihr mit euren Füßen trübe gemacht habt? 20 Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich will selbst richten zwischen den fetten und den mageren Schafen; 21 weil ihr mit Seite und Schulter drängtet und die Schwachen von euch stießet mit euren Hörnern, bis ihr sie alle hinausgetrieben hattet, 22 will ich meiner Herde helfen, daß sie nicht mehr zum Raub werden soll, und will richten zwischen Schaf und Schaf." (Hesekiel 34, 17-22)


MIßSTÄNDE IN DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI, IN DER CHRISTENHEIT WELTWEIT: 1. Korintherbrief 5 bis 7 (vgl. selbst gesamten Text in der Bibel), hier die Punkte Unzucht, Ehebruch, Ehelosigkeit, Ehescheidung und Selbstunzucht

Weil ich nicht selten Menschen von JESUS CHRISTUS anvertraut bekomme, hier u.a. zur ERMAHNUNG in Bezug auf Unzucht, Selbstunzucht und Ehebruch, sollen hier die Themen "Unzucht", "Ehebruch", "Ehescheidung" und "Ehelosigkeit" angesprochen werden, Hauptproblematiken innerhalb der LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI mit, wie seinerzeit schon in der Korinthergemeinde, die der Apostel Paulus gegründet hat. Aufgrund der Vielzahl von Unzüchtigen bzw. Ehebrechern seinerzeit dort hat sich Paulus ja deshalb so intensiv dieser Problematiken angenommen, hier Bezug auf freundliche ERMAHNUNG auch ich selbst für die heutige weltweite LEIBGEMEINDE JESU. Heute sind diese Problematiken so zahlreich innerhalb der Christenheit anzutreffen, daß ich aufgrund einer OFFENBARUNG JESU darauf eingehen muß! Nun die entsprechenden Bibelabschnitte:

Ausschluß der Unzüchtigen (einschließlich Selbstunzüchtige, Ehebrecher und Ehebrecherinnen) aus der Gemeinde: "Überhaupt geht die Rede, daß Unzucht unter euch ist."... (1. Korintherbrief 5, 1)... "Ich habe euch in dem Brief geschrieben, daß ihr nichts zu schaffen haben sollt mit den Unzüchtigen. (10) Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müßtet ihr ja die Welt räumen. (11) Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder (= Christ) nennen läßt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer (= Verleumder) oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen. (12) Denn was gehen mich die draußen an (= Ungläubige), daß ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind (= Christen)? (13) Gott aber wird, die draußen sind, richten.  Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!" (1. Korintherbrief 5, 9-13) Weiter steht geschrieben in 1. Korinther 6: "(9) Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, (10) Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben." (1. Korinther 6, 9-10) Warum beurteilt Paulus das Thema so drastisch? Weil der Körper des spirituell wiedergeborenen Christen (letzteres vgl. Johannes 3!) der "TEMPEL des HEILIGEN GEISTES" ist, wie mit 1. Korinther 6 bezeugt wird:

DER LEIB EIN TEMPEL DES HEILIGEN GEISTES: "Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangennehmen. 13 Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichte machen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe. 14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. 15 Wißt ihr nicht, daß eure Leiber Glieder CHRISTI sind? Sollte ich nun die Glieder CHRISTI nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! 16 Oder wißt ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden ein Fleisch sein« (1. Mose 2,24). 17 Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm. 18 Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe. 19 Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe." (1. Korintherbrief 6, 12-20)

Neben Kapitel 6 weist Paulus auch in Kapitel 3 schon auf diesen so wichtigen Sachverhalt hin: "Wißt ihr nicht, daß ihr als Gemeinde der TEMPEL GOTTES seid und daß der GEIST GOTTES in euch wohnt? Wer den TEMPEL GOTTES zugrunderichtet, den wird GOTT auch zugrunde richten. Denn der TEMPEL GOTTES ist heilig, und dieser TEMPEL SEID IHR." (1. Korintherbrief 3, 16)

Neben obigen Ausführungen hier noch die "Warnung vor Selbstunzucht und Ehebruch" aus dem Buch Sirach (vgl. Sirach 23, 21-23 + 25) "Zwei Arten von Menschen begehen viele Sünden, und die dritte bringt Strafe über sich: (22) wer voll brünstiger Gier ist, der ist wie ein brennendes Feuer und hört nicht auf, bis er sich selbst verzehrt hat. (23) Ein Mann, der Ein Mann (eine Fau), der (die) an sich selbst Unzucht treibt, hat keine Ruhe, bis das Feuer ausgebrannt ist. "....(25) Ein Mann (eine Frau), der (die) seine (ihre) Ehe bricht und denkt bei sich: Wer sieht mich schon?"

Hier ein GEBET, daß man bei solchen Problematiken sprechen kann, um als Christ nicht in UNREINHEIT zu leben, was zum Verlust des ewigen Lebens führen kann, wie in 1. Korinther 5 bis 6; Epheser 5, 5; Offenbarung 21, 8 und 22, 15 von Paulus und Johannes bezeugt wird. Also hier ein Gebet gegen Unzucht und Ehebruch; auch eigene Gebete können natürlich formuliert werden:

"Herr, Vater und Gott meines Lebens, (5) behüte mich vor lüsternem Blick und wende von mir alle bösen Begierden! (6) Laß mich nicht in Wollust und Unkeuschheit geraten und behüte mich vor schamlosem Sinn!" (Sirach 23, 4-6)


Die Geistesgabe der "Keuschheit" wird in Galaterbrief 5, 23 bezeugt und muß - um der REINHEIT WILLEN, DIE JESUS IN LIEBE ZUR ERRETTUNG FORDERT - in den entsprechenden Fällen erbeten werden!

An dieser Stelle soll auf Ehelosigkeit sowie Ehescheidung hingewiesen werden. Hier die entsprechenden Bibeltexte dazu:

Ehe und Ehelosigkeit: "Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. 2 Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann. 3 Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. 4 Die Frau verfügt nicht über ihren Leib 10,  sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. 5 Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt. 6 Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot. 7 Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so. 8 Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. 9 Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren." (1. Korintherbrief 7, 1-9)

Ehescheidung: "Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern  der HERR, daß die Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden soll 11 - hat sie sich aber geschieden, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen - und daß der Mann seine Frau nicht verstoßen soll. 12 Den andern aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm zu wohnen, so soll er sich nicht von ihr scheiden. 13 Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden. 14 Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig. 15 Wenn aber der Ungläubige sich scheiden will, so laß ihn sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht gebunden in solchen Fällen. Zum Frieden hat euch Gott berufen. 16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder du, Mann, was weißt du, ob du die Frau retten wirst?" (1. Korintherbrief 7, 1-16)

Ehescheidung oder geschiedene Wiederverheiratung ist in GOTTES AUGEN nicht erlaubt, spirituell wiedergeborene Christen gehen dadurch u.U. für das ewige Leben verloren, oder verlieren Lohn im Himmel: (vgl. i. Zshg. Maleachi 2, 16 "Die Gute Nachricht"; Matthäus 5, 27 + 31-32; 19, 9; Markus 10, 11-12; Lukas, 16, 17-18; 1. Korinther 5 und 6; Hebräer 13, 4; Offbarung des Johannes 21, 8; 22, 15 unbedingt u.a. in Übers.: "Die Gute Nachricht"; Lutherübersetzung 1984). Nur wenn ein Ungläubiger einen Christen verlassen will ist es erlaubt, sich zu scheiden; der zurückgelassene Christ ist aber in einem solchen Fall nicht frei für geschiedene Wiederverheiratung. Er muß wie ein "Lediger" in Keuschheit leben.

Und hier noch ein anderer Hinweis in Bezug auf  Ehelosigkeit oder Ehe, Rat des Apostel Paulus, der immer nur das Beste für den LEIB CHRISTI im Auge hatte mit allem was er auch oben in den Korintherversen bezeugen lässt:

Gottes Ruf und der Stand der Berufenen: "Nur soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gott einen jeden berufen hat. Und so ordne ich es an in allen Gemeinden. (18) Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe bei der Beschneidung. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich nicht beschneiden. (19) Beschnitten sein ist nichts, und unbeschnitten sein ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten. (20) Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. (21) Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es umso lieber. (22) Denn wer als Knecht berufen ist in dem Herrn, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen, wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht CHRISTI. (23) Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. (24) Liebe Brüder, ein jeder bleibe vor Gott, worin er berufen ist." (1. Korintherbrief 7, 17-24)

In Bezug auf Ehe oder Ehelosigkeit sollte man sich neben diesen Weisungen des Apostel Paulus auch daran halten, was der HEILIGE GEIST aufgrund von Offenbarung aufzeigt! Nicht aber daran halten, was falsche Ratgeber sagen oder das eigene Fleisch einem vorgaukeln! Nicht wenige Christen haben durch übereilte nicht gottgewollte Ehen oder geschiedene Wiederverheiratung ihr irdisches und ewiges Leben zerstört bzw. auf's Spiel gesetzt!  



DAS GERICHT GOTTES FÄNGT ZUERST "AM HAUSE GOTTES" AN: AN DER CHRISTENHEIT, DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI - OFFENBARUNG JESU VOM 9.9.2009

Die spirituell wiedergeborenen Christen sind hier in erster Linie gemeint, der Ungläubige nicht. Aufgrund der Aussage in 1. Korinther 5, 9-13 richtet JESUS CHRISTUS die Ungläubigen, "die draußen sind", selbst. Christen dürfen nur Christen richten (= "beurteilen" im GEIST GOTTES). Erst wenn der Ungläubige Buße tut und sich zu JESUS CHRISTUS bekehrt gehört er zum "HAUS GOTTES". Wer dies also hier aus dem Petrusbrief liest möge das berücksichtigen (auch an anderer Stelle!), dem Ungläubigen oder Babychristen (Anfänger im Glauben) mache ich also MUT in die REINHEIT hineinzuwachsen, aber die erfahrenen bzw. spirituell wiedergeborenen Christen mögen die Ermahnung unten nicht an sich vorübergehen lassen:

"Die Zeit ist da für das Gericht GOTTES, und es nimmt seinen Anfang bei seiner Gemeinde. Wenn es aber bei uns anfängt, wie wird es dann am Ende denen ergehen, die Gottes Gute Nachricht ablehnen?  18 In den heiligen Schriften heißt es: 'Sogar wer Gott gehorcht wird nur mit knapper Not gerettet. Was wird dann aus dem Sünder, der Gott verachtet'?" (1. Petrusbrief, 4, 17-18)

In diesem Sinn leitet dieses Thema hier gut zu dem nächsten Punkt über, dem "Verfall der Frömmigkeit" innerhalb der Christenheit, der LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI. Denn die Menschheit und Christenheit befindet sich in dieser unten angesprochen Zeit, dem ENDE DER ENDZEIT, da JESUS CHRISTUS bald wiederkommt!


VERFALL DER FRÖMMIGKEIT IN DER ENDZEIT INNERHALB DER CHRISTENHEIT, DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI: OFFENBARUNG VON 2008/2009

Der "Verfall der Frömmigkeit" ist ja seit Jahrzehnten schon in besonders drastischer Weise im Gang. Weltweit kann man beobachten, daß dies immer rapider zunimmt. Die Welt wird immer mehr zu einem "Sodom und Gomorra", welches Gott auf dem Höhepunkt der Sünde mit Feuer seinerzeit vernichtete (vgl. 1. Mose 19!). Möge jeder, der die ernsten Mahnungen des Timotheusbriefes hier unten liest, nicht im Gericht GOTTES, in dessen Feuer, hineingeraten, sondern sich, falls notwendig, von Sünde überführen lassen. Das ist ja die LIEBE GOTTES, daß er Menschen von der Sünde überführen will, damit der Einzelne bzw. Christ durch Buße oder erneute Buße ins ewige Leben eingeht. Hier der so ernste Bibeltext in Bezug auf die ENDZEIT, in der sich der "VERFALL der Frömmigkeit" immer mehr und drastischer zeigt. Die ENDZEIT ist in vollem Gang, ja die Menschheit steht am ENDE DIESER ENDZEIT, da JESUS CHRISTUS SEHR BALD wiederkommt:

"Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. 2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, 4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide! 6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. 8 Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. 9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah." (2. Timotheus 3, 1-9)

Jeder Leser, der sich in irgendeiner Weise jetzt in diesem Bibeltext wiederfindet, möge von JESUS CHRISTUS die GNADE und ERKENNTNIS bekommen, zur etwaigen Buße und Erneuerung im GEIST GOTTES! Wie sagte schon atl der Prophet Hosea: "Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist." (Hosea 4, 6; vgl. auch 6, 6 Lutherübs. 1984)! In der Übersetzung "Die Gute Nachricht" findet man das noch deutlicher wieder: "Denn mein Volk rennt in den Untergang, weil keiner ihm den rechten Weg weist." (Hosea 4, 6) Ich bitte an dieser Stelle CHRISTUS, den "Mangel an Erkenntnis" bei den davon Betroffenen wegzunehmen, und die ERKENNTNIS GOTTES zu schenken, zum HEIL der entsprechenden Christen sowie den Ungläubigen.


DEM "VERFALL DER FRÖMMIGKEIT" SOLL DIE CHRISTENHEIT, DIE LEIBGEMEINDE JESU, ERNSTHAFT ENTGEGENWIRKEN: VOR ALLEM DURCH DAS PRAKTIZIEREN DER "INNERLICHEN HEILIGUNG"

Die Christenheit, der Mensch an sich, wird durch den Thessalochnicherbrief, Kapitel 4, aufgefordert, in der innerlichen HEILIGUNG zu leben, um die REINHEIT DES HERZENS zu kämpfen, mit der Sünde zu brechen, bis aufs Blut gegen diese zu kämpfen (lies Hebräer 12, 4 (lies dort selbst). DENN OHNE (REINE HERZENSHALTUNG VOR GOTT) HEILIGUNG WIRD NIEMAND DEN HERRN SEHEN! (Hebräer 12, 14!) Die äußerliche HEILIGUNG - religiöse Übungen usw. - führt nicht zwangsläufig zur innerlichen HEILIGUNG DES HERZENS. JESUS sagte, daß aus dem HERZEN das Unreine des Menschen kommt, egal ob du religiös oder gottlos bist! Jeder muß sich immer wieder selbst anhand der BIBELINHALTE - dem WORT GOTTES - korrigieren (vgl. im Zshg. 1. Kor. 11, 31!) oder gegebenenfalls korrigieren lassen:

"Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, daß macht den Menschen unrein; denn von innen, aus dem HERZEN der Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, 22 Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Mißgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den Menschen unrein." (Markus 7, 21-23)

Ohne JESU BLUT und GEIST kann niemand sein HERZ von den oben bezeugten Dingen reinigen. Das "Fleisch" und "eigene Anstrengungen" vermögen das nicht zu tun, sondern nur der HEILIGE GEIST im Menschen und JESU BLUT! Deshalb muß der Mensch bzw. Christ JESUS CHRISTUS um die Fähigkeit bitten, die innerliche HEILIGUNG vollziehen zu können. Dazu muß sich der Mensch als Sünder erkennen und zu JESUS CHRISTUS bekehren, um danach den HEILIGEN GEIST zu empfangen. Ohne diesen kann kein Mensch im Glauben leben und die HEILIGUNG Tag für Tag zu vollziehen, ein lebenslanger Prozeß.  Dabei hilft eben der HEILIGE GEIST und JESU BLUT (: PASSION JESU), nachdem jemand Buße getan hat und zum GLAUBEN gekommen ist. Also bitte JESUS, daß DU das Praktizieren der innerlichen HEILIGUNG anhand des WORTES GOTTES üben kannst! Der Einzelne sollte JESUS auch unbedingt um die ÜBERWINDERKRAFT IM GLAUBEN BITTEN! (vgl. dazu die Offenbarung des Johannes: ..."wer überwindet, der"..., vgl. dazu Schluß der 7 Sendschreiben)

Die innerliche HEILIGUNG und das REICH GOTTES, in das der Mensch ja hinkommen soll, sind nicht voreinander zu trennen. Das REICH GOTTES spielt sich vorwiegend im HERZEN DER MENSCHEN ab. Wer also im REICH GOTTES hinkommen will (oder soll, nach Gottes Willen), der muß zwangsläufig die innerliche HEILIGUNG vollziehen, da die äußerliche nichts nützt, auch wenn äußerliche christliche religiöse Übungen nicht falsch sind. LUKAS sagt ja im Auftrag JESU CHRISTI: DAS REICH GOTTES IST INWENDIG IM MENSCHEN, IM HERZEN! Man kann es nicht sehen bzw. beobachten: ..."Das Reich Gottes kommt nicht so, daß man’s beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe  hier ist es! Oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes unter euch." (vgl. dazu Lukas 17, 20-21!) Das REICH GOTTES ist also da, wo Menschen in der innerlichen HERZENSHEILIGUNG leben, egal an welchem Ort!


ERNSTHAFT UND UNABLÄSSIG WACHEN UND BETEN (ERNSTHAFT: JAKOBUSBRIEF  5, 16): AUFFORDERUNG JESU MIT MATTHÄUS 26, 41 und LUKAS 21, 34-36; 22, 40.43-46

Die Christenheit, die LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI, ja die Menschheit an sich, wird durch JESUS ganz besonders dazu aufgefordert, ernsthaft sowie unablässig zu WACHEN und zu BETEN, u.a. mit den geistgewirkten GEBETEN aus der Bibel (z.B. 2. Mose 32, 7-11; 4. Mose 14, 11-19; Bußgebete: Nehemia 9; Klagelieder Jeremias; Daniel 9; Jesaja 63 bis 64 u.v.a.; Psalmengebete 60; 79; 83; 102; 103 u.a.; Epheser 3, 14-21 u.a.) und u.a. mit den geistgewirkten Liedern aus dem Evangelischen Gesangbuch (z.B. Lied ist hier auch GEBET: 421; 422; 262;180.I; 191: Lob, Te Deum zu 192: Litaneigebet; 373; 137; 136, 1; 144; 146; 220; 414;29: 347; 125; 246; 124) sowie auch mit frei vom GEIST GOTTES inspirierten GEBETEN! WACHEN und BETEN hier insbesondere für ISRAEL, JERUSALEM, für die LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI, für die OBRIGKEITEN der Welt, für die Nationen an sich, für alle Menschen! Ich selbst bete u.a.  mit den angegebenen Bibel- und Liedertexten regelmäßig. Vorgegebene GEBETE sind eine große Hilfe, wenn man stundenlang im GEBETSDIENST sitzt. Es besteht dann nicht die Gefahr, daß man beim BETEN plappert wie die Heiden; dies sagte JESUS vorausschauend IN SEINER BERGPREDIGT (vgl. Matthäus 5 bis 7)

JESUS SELBST verweist auf den so wichtigen, unablässigen und ernsthaften GEBETSDIENST, bezeugt den Menschen auch, warum gerade dieser DIENST für den einzelnen selbst und andere so entscheidend ist:

"WACHET und BETET, daß ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach." (Matthäus 26, 41)

WACH BLEIBEN: "Seht euch vor! Laßt euch nicht vom Rausch umnebeln oder von den Alltagssorgen gefangennehmen. Sonst werdet ihr von jenem Tag unvorbereitet überrascht wie von einer Falle, die zuschlägt. Denn er kommt plötzlich über alle, die auf der Erde leben. Bleibt wach und hört nicht auf zu beten, damit ihr alles, was noch kommen wird, durchstehen und zuversichtlich vor den MENSCHENSOHN treten könnt." (Lukas 21, 34-36)

..."BETET darum, daß ihr in der,  kommenden PRÜFUNG nicht versagt."...."In seiner Todesangst betete JESUS noch angespannter und sein Schweiß tropfte wie BLUT auf den Boden.....Was schlaft ihr denn? sagte er zu ihnen, steht lieber auf und betet, damit ihr in der kommenden PRÜFUNG nicht versagt." (Lukas 22, 40.43-46)

Neben dem ernsthaftem BETEN weisen JESUS und einer seiner Stellvertreter - Apostel Paulus - u.a. mit den Texten aus dem Lukasevangelium 18 und dem 1. Thessalonicherbrief darauf hin (vgl. dort Lukas 18, 1 und 1. Thess. 5, 17), sich immerzu an JESUS zu freuen, GOTT in jeder Lebenslage zu danken. Das wolle GOTT von jedem, der mit JESUS  CHRISTUS verbunden ist. (vgl. 1. Thess. 5, 16-17)


ENTRÜCKUNG DER SPIRITUELL WIEDERGEBORENEN CHRISTEN - OFFENBARUNG GOTTES: ENTRÜCKUNGSVISION vom 28.6.2008 - DAZU DAS ZEUGNIS DES APOSTEL PAULUS VON DER AUFERSTEHUNG DER TOTEN UND DER ENTRÜCKUNG: 1. THESSALONICHER 4 UND 1. KORINTHER 15

Viele Menschen glauben heutzutage nicht, sogar Christen vereinzelt, daß die jetzt lebenden spirituell wiedergeborenen Christen (vgl. Joh. 3!), daneben die schon im Glauben verstorbenen Christen, gemeinsam, jetzt am Schluß der mit JESUS  ANGEFANGENEN ENDZEIT, entrückt werden könnten. Wer also als Christ oder noch Ungläubiger hierüber Zweifel hat, der lese aufmerksam 1. Thessalonicherbrief 4 und 1. Korinther 15 in seiner Bibel und auch unten diese zitierten Textausschnitte. Über diesen so wichtigen Sachverhalt läßt nämlich GOTT der HERR niemand im Unklaren. Der Apostel Paulus - Stellvertreter JESU CHRISTI - widmet sich diesen Tatsachen klar und eindeutig in den eben genannten ntl Briefen. Auch Christen sollen hieran nicht zweifeln, sondern dies freimütig und offen vor der Welt bekennen, so wie ich auch hier in dieser Endzeit- und Bußpredigt. Der Apostel Paulus ist mit den unten zitierten Bibeltexten bis heute noch ein ZEUGE JESU für die endzeitliche Entrückung und die Auferstehung der Toten, der spirituell wiedergeborenen Christen also:

"Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen. 15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. 16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. 18 So tröstet euch mit diesen Worten untereinander." (1. Thessalonicherbrief 4, 13-18)

Bemerkung im Zshg. wegen der Entrückung: Nicht nur ntl, sondern schon atl wird auf dir Entrückung von spirituell wiedergeborenen Christen bzw. Gläubigen hingewiesen. Der atl gläubige Hennoch (vgl. 1. Mose 5, 24; Hebräer 11, 5) und der atl Prophet Elia (2. Könige 2, 11-12) wurden zu ihren Lebzeiten schon in den Himmel entrückt! (vgl. dazu noch die "zwei Zeugen" in Offenbarung des Johannes, Kapitel 11, 3+11)

Am 28.6.2008 empfing ich eine TRAUMVISION ÜBER DIE SAMMLUNG ZUR ENTRÜCKUNG DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI, die irgendwann in dieser endzeitlichen Phase der Menschheit stattfinden wird, so wie der Apostel Paulus das den Christen mit obigem Text ja auch wahrheitsgemäß bezeugt. Hier also die Vision, die ich durch den Heiligen Geist empfing:

Da waren Menschen auf einem großen Platz, normale einfache Menschen, mit normaler Kleidung. Dann stand da ein Mann, auch so gekleidet wie wir alle, wie unser Mitmensch und Bruder, das war aber in Wahrheit JESUS. Dies wurde mir ganz klar und deutlich spirituell aufgezeigt. Wir sahen uns an und wußten dies, JESUS und ich. Wir brauchten nicht einmal darüber sprechen. JESUS nun, war der Führer dieser Menschen, von uns allen. Er sammelte Menschen zusammen, hier die SEINEN, die er zur ENTRÜCKUNG sammelte. Dann dachte ich, ich nehme den bereits gepackten Koffer und die Handtasche zur Entrückung mit. Aber jemand sagte, das brauchen wir dort nicht, wo wir mit JESUS hingehen. Ich ging noch einmal kurz weg von dem Geschehen. Dann war ich plötzlich wieder bei der zu entrückenden Menschenmenge, die sich nach und nach versammelten. Bei meiner Rückkehr war dann die Menschenmenge vollzählig versammelt, jetzt auf einem breitflächigen Hügel, in einer Waldgegend, eine große Lichtung, man hatte freie Sicht in den Himmel hinein. Dort waren jene Menschen der Welt (Ungläubige, Scheinchristen usw.) nicht zu sehen, nur wir, die zu Entrückenden. Einer von letzteren sagte, nur normale einfache Leute sind zur Entrückung da. So sah auch unsere Kleidung aus! Nicht die Kleidung der Reichen und Vornehmen hatten wir an, Reiche waren nicht da! Letzteres betonte einer von denen, die entrückt werden! So steht es auch in der Bibel, daß viele Reiche nicht in den Himmel kommen. Ende der Traumvision. (vgl. im Zshg. zu Traumvisionen und Visionen Apostelgeschichte 2, 17! Dort wird bezeugt, daß sich Gott spirituell wiedergeborenen Christen u.a. in Träumen und Visionen offenbart.)

Auf die ENTRÜCKUNG sowie die Auferstehung der Toten und den SIEG JESU ÜBER DEN TOD geht Paulus im Ersten Korintherbrief, Kapitel 15, besonders intensiv ein, wie schon im Thessalochnicherbrief ansatzweise:  

"Nun aber ist CHRISTUS auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind." (1. Kor. 15, 20)

So wie JESUS CHRISTUS also auferstanden ist von den Toten, so auch die im GLAUBEN Entschlafenen und die  Letzten, die noch leben, werden ja lebend entrückt (vgl. 1. Thess. 4 oben) JESUS CHRISTUS HAT DEN TOD BESIEGT, wie auch folgende Verse aufzeigen:

"Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?« (56) Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. (57) Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!" (1. Korintherbrief 15, 55-57) Die Lutherübersetzung 1912 zeigt mit Vers 57 noch klarer diesen Sieg auf. Dort heißt es: "der uns den SIEG GEGEBEN HAT"... Der spirituell wiedergeborene Christ (Johannesevangelium 3!), der ja den HEILIGEN GEIST empfangen hat, ist also nicht mehr in der Gewalt des Todes, hier des "ZWEITEN TODES" (vgl. im Zshg. ersten und zweiten Tod in Offb. 21, 14), auch wenn er den ersten Tod auf der Erde bei seinem Ableben erlebt, bis auf die LETZTEN am Ende der Endzeit, die ja lebend entrückt werden, wie oben schon gesagt. Das könnte diese Generation vielleicht sein. (vgl. diesbezüglich auch Internet: hier z.B. divinerevelations.info/documents, dort die christlichen Zeugen: z.B. Unitys Vision: Unity's ENDZEITVISION und Janet Balderas: Janet Balderas: VISION VON ENTRÜCKUNG, TRÜBSALSZEIT u.a. neben anderen Zeugen dort)

Im Ersten Korintherbrief bezeugt Paulus noch einmal die Entrückung der spirituell wiedergeborenen Christen, wie schon im Ersten Thessalonicherbrief:  

"Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; (52) und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. (53) Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit." (1. Kor. 15, 51-53; vgl. im Zshg. Philipper 3, 21: "verherrlichter Leib") (vgl. auch "Mitternachtsruf", Nr. 01. 2011, INFOBOX: Die Entrückung, Verfasser R. M.)

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS, DER FÜR DIE MENSCHEN DEN TOD BESIEGT HAT sowie den Satan, der ja der Menschheit den Tod brachte! JESUS CHRISTUS HAT DIE MENSCHEN VOM EWIGEN TOD ERLÖST: JEDEN, DER SICH ALS SÜNDER ERKENNT, DER BUßE TUT, JESUS CHRISTUS ALS SEINEN ERLÖSER ANNIMMT UND BEZEUGT UND DEN HEILIGEN GEIST EMPFANGEN HAT, JEDER, DER IM LEBENSBUCH DES LAMMES STEHT, WIRD ZUM EWIGEN LEBEN HIN ERRETTET! ZÖGERE ALSO NICHT, WENN DU NOCH IM SPIRITUELLEN TOD SITZT, DICH  HEUTE ZU JESUS CHRISTUS ZU BEKEHREN!


DIE HOCHZEIT DES LAMMES (= JESUS CHRISTUS) MIT "DEN SEINEN", JENEN, DIE GESCHRIEBEN STEHEN IN DEM LEBENSBUCH DES LAMMES (: OFFENBARUNG DES JOHANNES, KAPITEL 19, VERSE 7-8; KAPITEL 21, VERS 27)

Mit diesem Text soll allen spirituell wiedergeborenen Christen MUT gemacht werden, sich auf die GEMEINSCHAFT MIT GOTT, mit JESUS CHRISTUS, zu freuen, auch wenn diese jetzt noch "hart darniederliegen" (vgl. Lied 375, 2. Strophe, EVGBUCH), "in Anfechtung stehen" (vgl. Jakobus 1, 12!), "im Feuer bzw. der Hitze erprobt werden" (vgl. 1. Petrus 4, 12-14!) oder weltweit unter harter Verfolgung leiden! Der LOHN ist die Teilnahme an der "HOCHZEIT DES LAMMES" nach dem irdischen Leben, das Empfangen der himmlischen KRONE. Mit Lukas 12, 32 sagt ja GOTT der HERR den ÜBERWINDERN die KÖNIGSHERRSCHAFT im HIMMEL zu, jenen, die die LIEBE in Bezug auf JESUS und den Nächsten über alles gesetzt haben, jenen, die sich im BLUT des LAMMES reingewaschen haben und deshalb das “weiße LEINENGEWAND” dann im Himmel tragen dürfen:

"Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! 7 Laßt uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. 8 Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. 9 Und er sprach zu mir: Schreibe:  Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. 10 Und ich  fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung." (Offenbarung 19, 6-10)

Zu obigem Text bekam ich auch die Offenbarung GOTTES 2008 aus dem Johannestext der Offenbarung 21, 1-7:

"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. 7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn (oder Tochter) sein." (Offenbarung des Johannes 21, 1-7)


DER HERR JESUS CHRISTUS KOMMT BALD: WORTOFFENBARUNG GOTTES VOM 22.5.2008 AUS DER OFFENBARUNG DES JOHANNES 22, 6-17

Mehrfach und wieder, am 22.5.2008, bekam ich auch diese Offenbarung JESU CHRISTI aus der Bibel, dem WORT GOTTES: JESUS DER HERR KOMMT: "Jesus sagte zu mir: »Diese Worte sind wahr und zuverlässig. Gott, der Herr, der den Propheten seinen Geist gibt, hat seinen Engel gesandt, um seinen Dienern zu zeigen, was sich in Kürze ereignen muß. 7 Gebt acht! Ich komme bald! Freude ohne Ende ist allen gewiß, die die prophetischen Worte dieses Buches beherzigen. 8 Ich, Johannes, habe das alles gehört und gesehen. Als es vorüber war, warf ich mich vor dem Engel, der mir diese Dinge gezeigt hatte, nieder, um ihn anzubeten. 9 Er aber sagte: »Tu das nicht! Ich bin ein Diener Gottes wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich nach den Worten dieses Buches richten. Bete Gott an!« 10 Dann sagte Jesus zu mir: »Du mußt das Buch, in dem diese prophetischen Worte stehen, nicht für später versiegeln; denn die Zeit ihrer Erfüllung ist nahe. 11 Wer Unrecht tut, mag es weiterhin tun. Wer den Schmutz liebt, mag sich weiter beschmutzen. Wer aber recht handelt, soll auch weiterhin recht handeln. Und wer heilig ist, soll weiter nach Heiligkeit streben. 2 Gebt acht, ich komme bald, und euren Lohn bringe ich mit. Jeder empfängt das, was seinen Taten entspricht. 13 Ich bin der, der alles erfüllt, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Freude ohne Ende erwartet alle, die ihre Kleider reinwaschen. Sie empfangen das Recht, die Frucht vom Baum des Lebens zu essen und durch die Tore in die Stadt hineinzugehen. 15 Aber die Verworfenen, die Zauberer, die Ehebrecher und die Mörder müssen draußen vor der Stadt bleiben. Dort sind auch die Götzenanbeter und alle, die das Falsche lieben und tun. 16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch dies alles mitzuteilen; die Gemeinden sollen es zuverlässig wissen. Ich bin der Wurzelsproß und Nachkomme Davids. Ich bin der leuchtende Morgenstern.« 17 Der Geist und die Braut antworten: »Komm!« Wer dies hört, soll sagen: »Komm!« Wer durstig ist, soll kommen, und wer von dem Wasser des Lebens trinken will, wird es geschenkt bekommen." (Offenbarung des Johannes 22, 6-17)

JESUS CHRISTUS hat mir und anderen Christen SEIN BALDIGES KOMMEN UND DIE ENTRÜCKUNG offenbart. (vgl. z.B. auch Jannet Balderas und Unity in Indien sowie andere Zeugen JESU im Internet) Der spirituell wiedergeborene Christ wird mit obigem TEXT aus der OFFENBARUNG des Johannes ernsthaft auf die innerliche und allgemeine HEILIGUNG hingewiesen, diese jetzt ernsthafter zu praktizieren, ernsthafter denn je, da das KOMMEN CHRISTI nicht mehr so lange auf sich warten läßt, wie manche in ihrer Sorglosigkeit vermuten! Der Ungläubige hingegen, der noch nicht in die HEILIGUNG hineingekommen ist, sollte sich schleunigst zu JESUS CHRISTUS bekehren (vgl. ganz oben die Anleitung dazu), damit er und "die lauen Laodizeachristen" (vgl. Offenbarung 3, 14-22) nicht nach der ENTRÜCKUNG dem Gericht GOTTES verfallen! JESUS CHRISTUS SCHENKE JETZT GNADE, JEDEM UNGLÄUBIGEN BZW. LAUEN CHRISTEN, GERADE SO WIE ER DAS VON GOTT OFFENBART BEKOMMT! GELOBT SEI JESUS CHRISTUS DAFÜR IM VORAUS!


ERNTE UND WEINLESE: OFFENBARUNG GOTTES VOM 20.8.2009 - DIE ERDE, DIE WELT, IST REIF FÜR DIE ERNTE

Die "Hoffnung" und der "Ernst der Stunde" wird den spirituell wiedergeborenen Christen sowie den Scheinchristen und Ungläubigen mit diesem Bibeltext durch den Visionär Johannes anschaulich nahe gebracht. Die ersten Verse hier aus Kapitel 14, zeigen in übertragenem Sinn deutlich die kommende ENTRÜCKUNG auf, nämlich JESU "ERNTE". Dies wurde mir mit nachfolgend zitierten Bibeltexten am 20.8.2009 von JESUS CHRISTUS offenbart:

"Ich sah eine weiße Wolke; darauf saß einer, der wie ein Mensch aussah. Er hatte eine goldene Krone auf dem Kopf und eine scharfe Sichel in der Hand. 15 Dann kam wieder ein Engel aus dem Tempel. Er rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: »Laß deine Sichel schneiden, und bring die Ernte ein! Die Stunde für die Ernte ist gekommen, die Erde ist reif!« 16 Da warf der, der auf der Wolke saß, seine Sichel über die Erde, und die Ernte wurde eingebracht." (Offenbarung des Johannes 14, 14-16)

Dieser Text bezieht sich auf die ENTRÜCKUNG der LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI, die vor dem Beginn des antichristlichen Reiches stattfinden wird.

Der zweite Teil des Offenbarungstextes (: Ernte und Weinlese) nachfolgend zitiert die Verse 17 bis 20, zeugt davon, daß die Ungläubigen und Scheinchristen in die "Weinpresse!" geworfen werden und vom Zorn Gottes gerichtet werden. Weiterhin wird nicht verschwiegen, daß das Blut von vielen Menschen zu dieser Zeit (antichristliche Zeit) in Strömen fließt:

"Ich sah einen anderen Engel aus dem Tempel im Himmel kommen; auch er hatte eine scharfe Sichel. 18 Ein weiterer Engel kam vom Altar. Es war der Engel, der für das Feuer zuständig ist. Er rief dem mit der scharfen Sichel mit lauter Stimme zu: »Laß deine scharfe Sichel schneiden, und schneide die Trauben am Weinstock der Erde ab! Sie sind reif!« 19 Der Engel warf seine Sichel über die Erde, die schnitt die Trauben vom Weinstock. Er warf die Trauben in die Weinpresse, die den Zorn Gottes bedeutet. 20 Außerhalb der Stadt wurden sie in der Presse ausgedrückt. Da kam ein Blutstrom aus der Weinpresse, der stieg so hoch, daß er den Pferden bis an die Zügel reichte, und floß sechzehnhundert Wegmaße weit. (Wegmaße: griechische Maßangabe Stadien. Die Strecke ist hier nicht umgerechnet; denn die Zahl ist symbolisch zu verstehen (40 x 40) und soll das furchtbare Ausmaß des Strafgerichts ausdrücken)." (Offenbarung des Johannes 14, 17-20)

Wie also diese Verse aus der Offenbarung, Kapitel 14, aufzeigen, ist GOTT der HERR einerseits LIEBE, andererseits aber bei UNGLAUBE und in Bezug auf SCHEINCHRISTENTUM GERICHT! Beides kommt von GOTT! Wer sich nicht zu JESUS CHRISTUS aufrichtig bekehrt hat, bleibt unter dem Gericht Gottes, ist durch seine persönliche SÜNDE ewig von GOTT getrennt! GOTT der HERR ist so  HEILIG, daß er SÜNDE  in seiner Nähe nicht dulden kann! NUR DURCH BUßE UND AUFRICHTIGEM GLAUBE AN JESUS CHRISTUS steht ein MENSCH so rein wie dieser vor GOTT, weil JESUS die SÜNDE für den Menschen stellvertretend am KREUZ VON GOLGATHA getragen hat!  


JESUS CHRISTUS KOMMT ZUM GERICHT: 2. THESSALONICHER 1 bis 2, OFFENBARUNG GOTTES VOM 20.8.2009 und 9.9.2009

Dieser ntl Bibeltext wurde mir am 20.8.2009 und am 9.9.2009 in besonderer Weise von JESUS offenbart. Jeder von Menschen bedrängte Christ sollte sich also mit diesem Text hier, den entsprechenden Stellen dort, trösten lassen! Er bezieht sich einerseits auf die spirituell wiedergeborenden Christen (: Johannesevangelium 3!) und deren HOFFNUNG in JESUS CHRISTUS, aber andererseits auch an einigen Stellen auf die Bösen, jene, die Christen Leiden bereitet haben. Diesen Text sollte sich jeder betend "zur Brust nehmen", da, wo eben das HERZ sitzt! Im ersten Teil des Briefes wird von der Bedrängnis der LEIBGEMEINDE JESU gesprochen und dem gerechten Gericht Gottes über jene, die diese verfolgen. In Kapitel 2 ist vom Auftreten des Antichrist die Rede, vom Wiederkommen JESU CHRISTI, der den Antichrist mit dem "Hauch seines Mundes" vernichtet. Zwischen dieser Vernichtung des Antichrist beim  KOMMEN JESU auf den ÖLBERG in JERUSALEM und der augenblicklichen Zeit liegt die ENTRÜCKUNG DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI (vgl. 2, 7). Der letzte Teil des Kapitel 2 weist auf die liebevolle Ermahnung hin, an der reinen Lehre JESU CHRISTI, dem reinen EVANGELIUM also, festzuhalten! MÖGE GOTT DER HERR DAZU GNADE SCHENKEN, DIES IN DEN CHRISTEN DURCH DEN HEILIGEN GEIST ZU WIRKEN, WEIL MAN DAS AUS EIGENER KRAFT NICHT SCHAFFT! Nachfolgend nun dieser so wichtige Text ausführlich zitiert aus dem Zweiten Thessalonicherbrief (Übersetzung: "Die Gute Nachricht")

KAPITEL 1 - CHRISTUS KOMMT ZUM GERICHT: "Wir müssen Gott immerzu für euch danken, Brüder und Schwestern! Wir haben allen Grund dazu, denn euer Glaube wächst, und die gegenseitige Liebe nimmt bei allen, bei jedem einzelnen von euch, zu. 4 Mit Stolz erzählen wir in den Gemeinden Gottes von eurer Standhaftigkeit und Treue in all den Verfolgungen und Leiden, die ihr zu ertragen habt. 5 Diese Verfolgungen beweisen euch, daß Gott ein gerechtes Gericht halten wird und euch ehrenvoll in seine neue Welt aufnehmen will, für die ihr ja leidet. 6 Denn es entspricht der Gerechtigkeit Gottes, daß er die, die euch Leiden bereiten, selbst leiden läßt 7 und daß er euch, die ihr jetzt leiden müßt, mit uns zusammen von allen Leiden befreit. Das wird geschehen, wenn Jesus, der Herr, vom Himmel kommt und alle ihn sehen werden. Er kommt mit den Engeln, die seine Befehle vollstrecken, 8 und in loderndem Feuer, um Vergeltung zu üben an allen, die Gott nicht ehren und die Gute Nachricht von Jesus, unserem Herrn, nicht gehorsam annehmen. 9 Als Strafe verhängt der Herr in seiner Macht und Herrlichkeit ewiges Verderben über sie. 10 Das geschieht an dem Tag, an dem er kommt, um von allen, die ihm gehören, von allen, die zum Glauben an ihn gekommen sind, geehrt und umjubelt zu werden - auch von euch, denn ihr habt ja der Botschaft geglaubt, die wir euch gebracht haben. 11 Im Blick darauf beten wir auch immerzu für euch. Wir bitten unseren Gott, euch würdig zu machen für das ewige Leben, zu dem er euch berufen hat. Durch seine Macht führe er alle eure guten Vorsätze und euer Wirken aus dem Glauben heraus zur Vollendung. 12 So soll der Name unseres Herrn Jesus durch euch zu Ehren kommen - und ebenso auch ihr durch ihn. Die Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus wird euch dazu verhelfen!" (2. Thessalonicherbrief 1)

KAPITEL 2 - WAS ZUVOR NOCH GESCHEHEN MUß - DAS AUFTRETEN DES ANTICHRIST: "Das Auftreten des Antichrist! Ihr wartet darauf, Brüder und Schwestern, daß Jesus Christus, unser Herr, kommt und wir mit ihm vereinigt werden. Wir bitten euch aber: 2 Laßt euch nicht so rasch verwirren oder erschrecken durch die Behauptung, der Tag, an dem der Herr kommt, stehe unmittelbar bevor. Glaubt es nicht, auch wenn sich jemand auf eine Eingebung des Heiligen Geistes beruft oder auf irgendeinen Ausspruch oder auf einen Brief von mir. (Auf diesen Vers 2 gehe ich am Schluß dieses Punktes aus einem bestimmten Grund ein, vgl. später ganz unten) 3 Laßt euch durch nichts und niemand täuschen: Erst muß es dahin kommen, daß viele ihrem Glauben untreu werden. Der Feind Gottes muß auftreten, der alles Böse in sich vereint und der zum Untergang bestimmt ist. 4 Er wird sich gegen alles auflehnen und sich über alles erheben, was als göttlich und verehrungswürdig gilt. Ja, er wird seinen Thron im Tempel Gottes aufstellen und wird behaupten, er sei Gott! 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch dies angekündigt habe, als ich noch bei euch war? 6 Inzwischen wißt ihr aber auch, wodurch das noch aufgehalten wird. Der Feind Gottes kann erst hervortreten, wenn die Zeit dafür reif ist. 7 Im Verborgenen ist die Macht der Auflehnung zwar schon am Werk; doch der, der sie bisher noch zurückhält, muß ihr erst noch den Weg freigeben. 8 Dann erst wird der Feind Gottes offen hervortreten. Aber Jesus, der Herr, wird ihn mit dem bloßen Hauch seines Mundes töten, wenn er in seiner Herrlichkeit kommt." (2. Thessalonicherbrief 2,  1-8)

DIE GEFÄHRDUNG DURCH DEN ANTICHRIST: "Der Feind Gottes wird bei seinem Auftreten vom Satan unterstützt, so daß er aufsehenerregende Wunder vollbringen und die Menschen damit blenden kann. 10 Alle, die verlorengehen, wird er durch seine bösen Künste täuschen. Sie erliegen ihnen, weil sie ihr Herz nicht der Wahrheit geöffnet haben, die sie retten könnte. 11 Deshalb liefert Gott sie dem Irrtum aus, so daß sie der Lüge Glauben schenken. 12 Alle, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern am Bösen Gefallen hatten, werden so ihre Strafe finden." (2. Thessalochnicherbrief 2, 9-12)

AUFRUF ZUR STANDHAFTIGKEIT AN DIE ERWÄHLTEN: "Doch für euch, Brüder und Schwestern, müssen wir Gott immerzu danken. Ihr seid von Jesus, dem Herrn, geliebt. Von allem Anfang an hat Gott euch dazu erwählt, daß ihr gerettet werdet. Und das werdet ihr, weil Gottes Geist euer Leben bestimmt und euch heilig macht und weil ihr der Wahrheit Gottes glaubt. 14 Durch die Gute Nachricht, die wir euch gebracht haben, hat Gott euch dazu berufen, an der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus teilzuhaben. 15 Steht also fest, Brüder und Schwestern, und haltet euch an die Überlieferungen, an alles, was ich euch mündlich oder brieflich gelehrt habe. 16 Gott, unser Vater, hat uns seine Liebe erwiesen und uns in seiner Gnade einen ewig gültigen Trost und eine sichere Hoffnung geschenkt. Wir bitten ihn und unseren Herrn Jesus Christus, 17 euch getrost und mutig zu machen und euch Kraft zu geben zu allem Guten, in Wort und Tat." (2. Thessalonicherbrief 2, 13-17; oben und hier gesamt 2, 1-17)

Der Text des Zweiten Thessalochnicherbriefes, hier Kapitel 1 und 2, spricht für sich, er bedarf keiner Erklärung mehr. Aber auf 2. Thess. 2, 2 muß jetzt, am Ende der Endzeit prophetisch gesehen näher eingegangen werden. Die Weisung des Vers 2 (vgl. unterstrichenen Vers 2 ganz oben) war in Bezug auf die Anfänge der Christenheit richtig, aber jetzt muß Vers 2 im endzeitlichen Licht gesehen werden, daß nämlich der Antichrist JETZT bald kommt, ja daß er bereits geboren sein soll und als Kind schon lebt! (vgl. unten meine Vision vom 27.10.2001 und die Anmerkung dazu; vgl. auch andere christliche Offenbarungen im Interent) Aber hier weiter in Bezug auf Vers 2! Gegenwärtig dürfen die Offenbarungen der jeweiligen Christen über das baldige KOMMEN JESU, oder Eingebungen, oder Aussprüche, oder  Briefe, oder die Internetpredigten o.a. nicht mehr nur im Licht zur Zeit der Thessalonicher gesehen werden. Wer jetzt in Bezug auf die Entrückung und Wiederkunft JESU prophetisch redet oder schreibt, muß auf jeden Fall noch ernster genommen werden, als die Zeugen der Vergangenheit schon, weil ja der Antichrist wahrscheinlich schon als Kind aufwächst! Meine Vision, die sich vielleicht auf die Geburt bzw. das Kommen des Antichrist (symbolisch als aufrecht gehende Schlange offenbart) bezieht, hier wie folgt:

27.10.2001 Traumvision - Auftreten einer überdimensionalen aufrecht gehenden Schlange (: Satan, Antichrist), aufrechtgehend "wie ein Mensch":
Gegen morgen hatte ich eine Traumvision. Ich schaute zu, wie eine kleine Schlange aus etwas ekligem undefinierbarem, - so eine Art graues undefinierbares "Knäuel" - herauskam. Teuflische Brutstätte? Es könnte ein Schlangenknäuel gewesen sein, bin aber nicht sicher. Die Schlange wuchs schnell aus diesem ekligen undefinierbarem grauen "Knäuel" bzw. dieser satanischen Brutstätte heraus. (Bemerkung zu "Knäuel": Ich habe gehört, daß wenn ein Schlangenweibchen paarungsbereit ist, daß dann von allen Seiten die Schlangenmännchen herbeikommen und diese sich zusammen - alle - wie ein "Knäuel" paaren, also wohl ein Weibchen und viele Männchen; daß würde dann wie ein Schlangenknäuel aussehen, so wie in meiner Vision) Weiter Vision. Plötzlich aber, von einen zum anderen Augenblick war die Schlange überdimensional groß, der Umfang war überdimensional, Leibesumfang schätzungsweise ca. 10 m, also ein grauenerregender Anblick. Diese überdimensionale Schlange nun, aufrecht gehend fast auf der Schwanzspitze stehend, kam auf mich zu. Dann war ich in einem HAUS. Dort lag eine FRAU, in einem großen Raum auf einer weiß bezogenen Geburtsliege, nach der Geburt eines Kindes, hilflos dieser Schlange ausgeliefert. Das war symbolisch gesehen das HAUS ISRAEL, also das HAUS und die FRAU darin (vgl. FRAU GOTTES = ISRAEL, vgl. in der Bibel, z.B. Buch Jeremia), daneben war auch sicherlich die Welt mit gemeint, die in naher Zukunft vom Antichrist (: ein Politiker, ein endzeitlicher Weltherrscher) regiert wird. Ich stand als prophetische Beobachterin in dem HAUS und sah auf die FRAU, die hilflos darniederlag, wie eben beschrieben. Ich sah, daß die geschwächte FRAU, ISRAEL, nicht weggehen konnte, um sich in Sicherheit bringen. Die riesige aufrechtgehende Schlange kam nun langsam mit geschlossenem Maul auf mich zu, also auf das HAUS und auf die darin hilflos darliegende FRAU zu (: auf Israel und auf die Welt). Die Schlange hatte ein geschlossenes Maul (: Der Antichrist reißt sein Maul ja erst auf, wenn es soweit ist). Sie zeigte sich also noch nicht mit aufgerissenem Maul in Angriffs- bzw. Beißposition, daß tut sie ja erst im antichristlichen Reich als Antichrist. Erschreckend war der überdimensionale grauenerregende Leibesumfang und die Größe dieser Schlange, besser die Höhe, da sie aufrecht stand. Sie stand auf dem hinteren Teil ihres Körpers, fast auf der Schwanzspitze stehend, senkrecht bzw. aufrecht stehend "wie ein Mensch". Der Antichrist geht ja auch aufrecht in der Gestalt eines Menschen! Ich ging dann mit jemand in der Nähe des ersten HAUSES in ein anderes Haus, dieses Haus war direkt neben dem ersten (HAUS symbolisch: Israel; Haus symbolisch: Gemeinde JESU). Die riesige fette aufrecht gehende Schlange zog draußen seitlich an dem Haus vorbei, aufrechtstehend wie ein Mensch, wie oben schon beschrieben. Ich hatte Angst um die FRAU in dem HAUS (Frau = symbolisches Bild für  Israel). Sie lag ermattet von der Geburt auf einer weißen Geburtsliege, wie oben schon gesagt. Sie konnte nicht weggehen, um sich in Sicherheit zu bringen, sie war viel zu schwach. Das Kind war nicht mehr da, es war schon in Sicherheit, aber die FRAU lag völlig ermattet auf der Geburtsliege, konnte nicht weggehen. (Kind: JESUS, den ISRAEL: MARIA geboren hat und als KÖNIG der Könige jetzt zur rechten des himmlischen VATERS sitzt!) Die FRAU und ich waren aber dennoch in Sicherheit in dem HAUS, in dem die FRAU das KIND gebar und danach ermattet darlag. Die Geburt wurde nicht gezeigt in der Traumvision, die war schon geschehen, vor ca. 2000 Jahren: Geburt JESU 7 v. Chr.! Ich hatte eine Zeit lang große Angst um die FRAU. Die fette und aufrecht gehende Schlange, jetzt mindestens 50 bis 100 m  hoch, war grauenerregend anzusehen. Als ich der Schlange aus dem Fenster nachsah, an ihr hochsah, konnte ich zum Schluß die Höhe gar nicht mehr bestimmen. Die riesige fette überdimensionale Schlange, tat uns aber nichts, sah uns scheinbar nicht, ging an uns, an dem HAUS/Haus vorüber, die Schlange war in dem Augenblick keine Gefahr für uns. Die riesige aufrecht gehende Schlange schien uns gar nicht wahrzunehmen. Das beruhigte mich! Die Schlange, der Antichrist, wird erst zur Gefahr für Israel in der TRÜBSAL (vgl. Daniel 12, 1; meine Homepageseiten, Links, Wort- und Gerichtsoffenbarungen)! Ich sollte das alles prophetisch beobachten! Dann war die Traumvision zu Ende.

Bemerkung zu obiger Traumvision vom 27.10.2001: Verehrt der Antichrist den Gott der Festungen (atl Prophetenbuch Daniel 11, 37-38), weil er ein Militärmensch, Gewaltmensch ist? Mir wird dazu ununterbrochen Daniel, Kapitel 10 bis 11 offenbart. Stellt er dann einen besonders militärisch gesinnten Weltpolitiker dar, Militärdiktator? Ist die Welt während seiner Weltherrschaft in 10 Zonen aufgeteilt? Oder stellt Europa symbolisch die 10 Zonen als Weltmacht dar? Das wird sich zukünftig zeigen, spätestens in der TRÜBSALSZEIT!

Bemerkung zu obiger Traumvision vom 27.10.2001: In Daniel 12, 37 heißt es auch, daß der Antichrist den Gott seiner Väter nicht achten wird, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs? Deutet das darauf hin, daß er ein Jude oder Halbjude sein wird, was ja viele Israelkenner sagen. Denn nur einen Juden würden die Israeliten in ihrem neu erbauten Tempel setzen, was ja der Antichrist tun wird, in der TRÜBSALSZEIT ISRAELS, wie der Prophet Daniel ja prophezeit.


GERICHTSOFFENBARUNG GOTTES: "DIE BOTSCHAFT DER DREI ENGEL" VOM 20.8.2008 - GOTT DEM HERRN DIE EHRE ERWEISEN

Am 20.8.2009 bekam ich beim Lesen der Bibel in besonderer Weise auch diese Wortoffenbarung JESU. Ich zitiere diese Botschaft hier und lege diese mit ein paar Sätzen aus:

DIE DREI ENGEL: "Dann sah ich einen anderen Engel hoch am Himmel fliegen. Er hatte eine Botschaft, die niemals ihre Gültigkeit verlieren wird. Die sollte er allen Bewohnern der Erde verkünden, allen Völkern und Nationen, den Menschen aller Sprachen. (eine Botschaft: ...: wörtlich ein ewiges Evangelium). 7 Er rief mit lauter Stimme: Nehmt Gott ernst und erweist ihm Ehre! Die Zeit ist gekommen: Jetzt hält er Gericht! Betet ihn an, der den Himmel, die Erde, das Meer und die Quellen geschaffen hat!"

Die Botschaft des ersten Engels ist klar umschrieben, die Menschheit soll GOTT DURCH JESUS CHRISTUS die EHRE geben, IHN ERNST NEHMEN, sie soll an das EVANGELIUM JESU glauben. Die endzeitlichen Gerichte GOTTES kommen!

"Dem ersten Engel folgte ein zweiter und sagte: Gefallen! Gefallen ist das mächtige Babylon, das alle Völker gezwungen hatte, den todbringenden Wein seiner Unzucht zu trinken!"

Die Botschaft des zweiten Engel bezieht sich auf das religiöse wie weltliche endzeitliche WELTBABYLON, daß in der Offenbarung des Johannes mit Kapitel 17 und 18 beschrieben und bezeugt ist! (vgl. ausführlich dort in der Bibel)

"Ein dritter Engel folgte ihnen. Er rief mit lauter Stimme: "Wer das Tier und sein Standbild verehrt und das Zeichen des Tieres auf seiner Stirn oder seiner Hand anbringen läßt, 10 wird den Wein Gottes trinken müssen. Es ist der Wein seiner Entrüstung, den er unverdünnt in den Becher seines Zornes gegossen hat. Wer das Tier verehrt, wird vor den Augen des Lammes und der heiligen Engel mit Feuer und Schwefel gequält. 11 Der Rauch von diesem quälenden Feuer steigt für alle Zeiten zum Himmel. Alle, die das Tier und sein Standbild verehren und das Kennzeichen seines Namens tragen, werden Tag und Nacht keine Ruhe finden. 12 Hier muß Gottes heiliges Volk Standhaftigkeit beweisen, alle, die Gottes Gebote befolgen und in Treue zu Jesus halten.« (Wörtlich müssen die Heiligen). 13 Dann hörte ich eine Stimme vom Himmel, die sagte: »Schreib auf: Freuen dürfen sich alle, die für ihr Bekenntnis zum Herrn sterben müssen - von jetzt an!« »So ist es«, antwortet der Geist, »sie werden sich von ihrer Mühe ausruhen; denn ihre Taten gehen mit ihnen und sprechen für sie." (Offenbarung des Johannes 14, 6-13)

Die Botschaft des dritten Engel bezieht sich auf das antichristliche Reich, das Tier (Satan: als Antichrist kommend) und sein falscher Prophet, das andere Tier (falscher Prophet). (vgl. dazu Offenbarung, Kapitel 13) Vom Antichrist und seinem falschen Propheten werden die Menschen nach der ENTRÜCKUNG DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI bis zur "spirituellen Trunkenheit" verführt, so daß die Menschen nicht merken, daß der Satan als letzter politischer Weltführer auftritt. Die verführte Menge bekommt dann sogar Satans ZEICHEN "666" an Hand oder Stirn gesetzt (sichtbare Tätowierung o.ä.)! Wer das annimmt, geht für das ewige Leben verloren! Da nützt dann nicht einmal mehr der Märtyrertod, falls sich jemand doch noch bekehren will. Andere aber, die das ZEICHEN "666" im antichristlichen Reich nicht angenommen haben, sich dann als Märtyrer JESU doch noch bekehren, werden noch errettet für GOTT! (vgl. dazu die gesamte Offenbarung Johannes im Einzelnen an entsprechender Stelle)

Die BOTSCHAFT DER DREI ENGEL steht vielleicht im Zusammenhang mit einer ERSCHÜTTERUNGSVISION für die WELT, die ich von JESUS am 31.10.2008 empfing:
 
GERICHT GOTTES KOMMT IN NAHER ZUKUNFT - ERSCHÜTTERUNG DER WELT, VISION VOM 31.10.2008

31.10.2008 TRAUMVISION - ERSCHÜTTERUNG DER WELT: Bevor ich diesen prophetischen Traum morgens, am 31.10.2008 bekam, hatte ich ab 3 Uhr nachts des 30.10. furchtbare spirituelle und körperliche Zustände, Unruhe und Zerschlagenheit sowie extreme Schwäche wie vor jeder Vision bzw. Offenbarung Gottes, diesmal wieder besonders heftig, da es sich zum Teil um eine GERICHTSoffenbarung für die Welt handelt. Wie gesagt, gegen morgen des 31.10.2008 bekam ich dann folgende prophetische Traumvision: Es wurde kurz offenbart, daß wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise die Leute ihre Häuser im Amerika nicht halten konnten und auch nicht halten können. Es wurde spirituell aufgezeigt und offenbart: "Was nützt es, wenn sie Häuser haben, die sie nicht finanzieren können!" (Dies berichten ja ähnlich seit 2008 die Medien, daneben läuft bzw. lief die Präsidentenwahl im Amerika, anders, als alle anderen Wahlen, weil JESUS den Senator Obama gewinnen läßt bzw. ließ. Dann wechselte die Situation von Amerika zu mir zurück. Ich war in einem großen stabilen HAUS (besonders dicke Außenmauern), mit einigen Menschen, die nicht so genau gezeigt wurden, diese waren mehr im Hintergrund, aber sie waren da. Ich sah zum einem großen schönen FENSTER raus, nach oben. Dann sah ich am HIMMEL eine riesige schwarze breitflächige WOLKE (: u.a. biblische Bedeutung dunkle Wolke: Gericht, hier im Sinn von Erschütterung). Es regnete aber nicht, es blitzte auch nicht und es donnerte auch nicht, was biblisch meistens GERICHTSzeichen. Dann fuhr mitten in die riesige schwarze WOLKE senkrecht eine weislich-graue WOLKENSÄULE hinein. Die senkrecht STEHENDE WOLKENSÄULE kam oben aus dem HIMMEL, und fuhr mit GROßER KRAFT in die schwarze WOLKE! Dies war die KRAFT GOTTES, die KRAFT des HEILIGEN GEISTES! Diese KRAFT (: es ist die WOLKENSÄULE, die vor den ISRAELITEN herging bei Exodus aus Ägypten) nun ERSCHÜTTERTE  DAS HAUS, in dem ich und einige Leute waren. Das HAUS und alles drum herum - wahrscheinlich die ganze Welt - erbebte gewaltig; das HAUS, auch die Welt, wurden erschüttert. Aber das HAUS, in dem ich und ein paar Leute waren, blieb unversehrt. Es fiel kein Stein, es rieselte nicht einmal Staub. Das HAUS, in dem ich und einige Leute waren, hielt dieser gewaltigen ERSCHÜTTERUNG stand! Das war sehr eindrucksvoll und ganz klar gezeigt worden! Dennoch: Ich hatte große Angst bzw. Ehrfurcht vor GOTT wegen der GEWALTIGEN ERSCHÜTTERUNG. Dann betete ich mit gefalteten Händen inständig und inbrünstig (: meine Hände wurden von Gott zum Beten gefaltet!), was ich ja schon seit Jahrzehnten für JERUSALEM/ganz ISRAEL, LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI und die WELT real "im stillen Kämmerlein" tue, ähnlich wie die ntl Hanna in Lukas 2. Es geht in diesem prophetischen Traum in erster Linie um die ERSCHÜTTERUNG der Welt, wahrscheinlich auch um ISRAELS ENDGÜLTIGER ENDZEITLICHER ERRETTUNG, deshalb wohl auch das ZEICHEN: WOLKENSÄULE ALS GEGENWART GOTTES, ein ZEICHEN besonders für ISRAEL! Darüber hinaus geht es wohl auch darum, daß ich mit einigen anderen in einem HAUS SICHER WAR durch GOTTES GNADE, also nicht zu erschüttern war, mir und den anderen nichts böses geschah, wie mir immer wieder mit Psalm 91 versichert wird! Der Kern dieser Traumvision ist wahrscheinlich dieser, daß es a) um ERSCHÜTTERUNG DER WELT GEHT WEGEN DER ENDZEITLICHEN ZURECHTBRINGUNG ISRAELS und b) das ich, einige Leute und das HAUS nicht zu erschüttern sind! Und zwar durch JESU CHRISTI GNADE, da habe ich keinen Zweifel, weil JESUS CHRISTUS dafür gebetet hat, daß mein GLAUBE NICHT AUFHÖRT! (vgl. Lukas 22, 32)! (Bemerkung: Als ich Mitte November 2008 wie immer für die ISRAELITEN betete, wurde ich daran erinnert, daß die SÄULE tatsächlich die WOLKENSÄULE GOTTES wäre, die mir mit 4. Mose 14, 14 und 2. Mose 13, 21-22 gezeigt wurde. Ende der Vision.

Bemerkung: Vergleiche auch die beiden Zeugen David Wilkerson und Daniel Meiser bei Amann Evangeliumsdienst in Bezug auf deren Erschütterungsvisionen für die Welt   im Internet! Und zu meiner Erschütterungsvision für die Welt passt auch, dass ich am 12.10.2004 in einer Traumvision gezeigt bekam, daß die Erde irgendwann in großen FURCHEN aufreißt, es bildeten sich überall Risse und Furchen, die Risse und Furchen wurden immer größer! Dies wurde dem christlichen Zeugen Daniel Meiser auch gezeigt (vgl. Internet)!


UNTERGANG DES WELTBABYLON: OFFENBARUNG GOTTES VOM 8.8.2009 DURCH DAS OFFENBARUNGSBUCH  DES JOHANNES, KAPITEL 17 bis 18


An o.g. Tag, in der Nacht zuvor, im Finstern also, im Dunkel also - passend zum UNTERGANG DES FINSTEREN, DUNKLEN WELTBABYLON -, wurde mir Kapitel 17 und 18 in der Offenbarung des Johannes gezeigt. (vgl. Thompsonbibel, lies selbst dort ausführlich den Text in Kapitel 17 und 18) (vgl. auch Offenbarung 17 und 18 ganz in der Bibel; unten auf meiner Homepage sind zwei "Links" angegeben, mit der Sie direkten Zugang zu einer Bibel haben!) Jeder Mensch, der nicht in dieses endzeitliche WELTBABYLON hineingeraten will, was am Horizont schon zu sehen ist, langsam aber sicher auf die Menschheit zukommt, sollte das LIEBESANGEBOT GOTTES, daß DIESER IN JESUS CHRISTUS vor ca. 2000 Jahren der Menschheit geschenkt hat, JETZT endlich noch annehmen. Denn was in dieser endzeitlichen Phase der Menschheitsgeschichte auf die Menschheit zukommt, kann jeder in der gesamten Offenbarung des Johannes nachlesen. Da steht z.B. geschrieben, daß Hitze, Wasserknappheit, Naturkatastrophen unerträglich sein werden, auch Sonne, Mond und Sterne werden negativ beeinflusst (vgl. 6, 12), so daß die Menschen sagen werden: "Berge und Felsen fallt über uns" (vgl. 6, 16), die Menschen wünschen sich also den Tod, sie wissen, daß ist das Gericht Gottes. Viele Menschen werden sterben, mindestens ein Drittel (vgl. 9, 18). Zu der Zeit zittern "die Großen" wie "die Kleinen" auf Erden, keiner kann sich vor GOTT dem HERRN verstecken, allgemein oder mit seinem Reichtum, auf den viel zu viele Menschen ihre HOFFNUNG setzen, anstatt auf GOTT der HERRN in JESUS CHRISTUS. JESUS hat sicherlich nichts gegen Reichtum, wenn er in EHRFURCHT VOR GOTT und sinnvoll (: geRECHT in Gottes Augen) eingesetzt würde (vgl. Bibel: den Reichtum Abrahams und Saras, Jakobs, Leas und Rahels u.a.), aber das ist ja leider selten der Fall. Deshalb, DU "GROßER" oder DU "KLEINER" dieser Welt bekehre JETZT, laß DICH aus dem "FEUER DES GERICHTS" (vgl. z.B."Feuer" des Gerichts: Zefania 3, 8), daß auf die ungläubige MENSCHHEIT zukommt, herausreißen (vgl. Judasbrief des NT, Vers 23: ..."andere reißt aus dem Feuer und rettet sie"...)

LAß DICH ALSO, LIEBER INTERNETLESER,
HEUTE ERRETTEN DURCH UNSEREN HERRN JESUS CHRISTUS! DER ALLMÄCHTIGE GOTT, SEIN SOHN JESUS CHRISTUS, WARTEN  IN IHRER  LIEBE  AUF DICH! DENN:

"DER MENSCHENSOHN IST GEKOMMEN ZU SUCHEN UND SELIG ZU MACHEN WAS VERLOREN IST!" (Lukasevangelium 19, 10) Egal ob DU arm oder reich bist, GROßER oder KLEINER bist in dieser Welt!

(siehe bzw. vgl. die Bibelübersetzungen zu den Bibeltexten oben: Lutherübersetzung, r. F. 1984 und Übersetzung von 1912; "Die Gute Nachricht"; Thompsonbibel und Einheitsübersetzung)




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2. Predigt


AN DIE LAODIZEACHRISTEN, DIE LAUEN CHRISTEN - "JESUS CHRISTUS KLOPFT AN DEINE TÜR - ÖFFENEST DU IHM?"



Zum rechten Verständnis dieses Themas und der  Predigt zitiere ich hier den entsprechenden Bibeltext aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 3. Das hier bezeugte SENDSCHREIBEN richtet sich an laue Christen weltweit - damals wie heute -, die jedoch nicht den Weg mit JESUS gehen, weil sie unentschlossen sind, also weder JA noch NEIN nach ihrer Bekehrung zu JESUS sagten:

SENDSCHREIBEN AN DIE GEMEINDE ZU LAODIZEA: Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: (15) Ich kenne deine werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! (16) Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. (17) Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts! und weiß nicht, daß du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. (18) Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und  Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. (19) Welche ich liebhabe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! (20) Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das ABENDMAHL mit ihm halten und er mit mir. (21) Wer überwindet, dem will ich geben mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt  habe mit meinem Vater auf seinen Thron. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Offenbarung des Johannes 3, 14-22)


Einfache Auslegung für die heutigen Laodizeagemeinden: Der Gemeinde zu Laodizea stellt sich der HERR JESUS CHRISTUS "verhüllt" mit drei seiner Heiligkeitsmerkmale vor. Der HERR stellt sich gleich am Anfang mit dem Namen "Amen" vor. Der Begriff von Amen (hebräisch: amen) hat die Bedeutung von gewiß, wahrlich, fest, zuverlässig, beständig, Glauben, Wahrheit und Treue, auch Ja (vgl. auch Jer. 11, 5; 28, 6). (vgl. Lexikon zur Bibel, S. 67) Nach einer Erklärung zu Röm. 1, 25 in der r. Elberf. Übers. ist "Amen" die Beteuerungsformel für die Wahrhaftigkeit des gesagten. In den Evangelien steht es am Anfang feierlicher Erklärungen JESU und wird mit "Wahrlich" übersetzt. (vgl. auch Offb. 22, 20) Hier in dem SENDSCHREIBEN zu LAODIZEA wird "Amen" als Selbstbezeichnung vom HERRN benutzt und auch der Apostel Paulus bezieht JESUS CHRISTUS sehr stark auf das "Amen" in dem Zweiten Korintherbrief: "Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe." (2. Kor. 1, 20) Neben der Selbstbezeichnung "Amen" stellt der HERR sich weiter als "der treue und wahrhaftige Zeuge" vor, der von dem zeugt, der ihn gesandt hat, nämlich dem himmlischen VATER (vgl. Joh. 5, 36). Der unermüdliche treue ZEUGENDIENST JESU CHRISTI wird im NT in vielen Texten bestätigt und auch in der Offenbarung des Johannes: ..."und von JESUS CHRISTUS, welcher ist der treue Zeuge,".... (Offb. 1, 5), "Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit." (Offb. 19, 11). So treu wie der HERR selbst im ZEUGENDIENST war (: bis zum Tode!), oder Antipas (vgl. Offb. 2, 13) und viele andere Gläubige sind, so sollte es eigentlich bei denen von Laodizea auch sein. Das ist aber leider nicht der Fall. Im Gegenteil, sie sagen weder JA noch NEIN zu JESUS CHRISTUS und seinem EVANGELIUM, oder bekennen es, ohne dahinterzustehen (laues Zeugnis). Aber die Gläubigen, die durch die GNADE Gottes wiedergeboren sind (vgl. Joh. 3), sollen JESU CHRISTI ZEUGEN sein, wie auch in der Apg. 1, 8 geschrieben steht: ...“und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.” (vgl. auch Apg. 5, 32; 10, 39; 22, 15.20; 26, 16; 1. Tim, 6, 12; Hebr. 12, 1; Offb. 11, 3) Wer den ZEUGENDIENST für das EVANGELIUM JESU CHRISTI verweigert, der wird ja auch von JESUS CHRISTUS vor dem himmlischen VATER nicht anerkannt bzw. verleugnet: "verleugnen wir, so wird er uns auch verleugnen;" (2. Tim. 2, 12; vgl. auch Matth. 10, 33). Und wer sich für JESUS CHRISTUS schämt, dem antwortet der HERR selbst: "Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln." (Mark. 8, 38) Mit dem letzten Selbstvorstellungsmerkmal: "der Anfang der Schöpfung Gottes", weist JESUS CHRISTUS in bezug auf die Gemeinde zu Laodizea darauf hin, daß u.a. durch ihn und zu ihm alles geschaffen ist, auch diese Gemeinde. Der Autor des Kolosserbriefes weist darauf besonders hin: "Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei." (Kol. 1, 15-18) (vgl. auch parallel Joh. 1, 3; Spr. 8, 22-30; 1. Kor. 8, 6) Die Gemeinde müßte sich eigentlich darüber im klaren sein, daß sie nur durch JESUS CHRISTUS ihre Existenz hat. Stattdessen richtete sie sich selbstzufrieden und selbstherrlich in der Welt ein, ohne JESUS CHRISTUS, ihren Erschaffer. Denn sie sagt weder JA noch NEIN zu ihrem Schöpfer. In dem Bibeltext heißt es u.a. "und es besteht alles in ihm". D.h. also, daß diese Gemeinde von Laodizea IHN nicht einfach ausschließen oder sich gleichgültig IHM gegenüber verhalten kann, denn sie ist ja "in  IHM". Das haben sie jedoch in ihrer Selbstzufriedenheit "völlig übersehen". Sie beachten ihren Schöpfer und Erschaffer überhaupt nicht, sie sagen weder ja noch nein zu IHM. Vielleicht ist dieses dritte Merkmal JESU CHRISTI hier deshalb in dem SENDSCHREIBEN plaziert. Der HERR  will dieser selbstzufriedenen Gemeinde wohl vor Augen halten: Du bist nur durch mich, von dir aus bist du nichts, absolut nichts! Das trifft auch heute noch für alle Menschen zu, ob sie das wahrhaben wollen oder nicht. Jeder Mensch hat sein Dasein nur der Gnade Gottes zu verdanken, seiner Liebe und Güte. Das ist nicht selbstverständlich! Gott der HERR braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht IHN! Deshalb besteht auch kein Grund zu dem hochmütigen, selbstgerechten und selbstzufriedenen Verhalten derer von Laodizea.

Deshalb schließen sich gleich in Vers 15 die richterlichen Worte JESU CHRISTI an: "Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde." Die hier genannten Werke sind also "negative Werke" Sie sind spirituell und allgemein so unfruchtbar, daß JESUS CHRISTUS die Gemeindeglieder ausspucken will, wenn sie in diesen lauen Werken weiter verharren und weiterhin ihre nichtssagenden leeren Gottesdienste abhalten (vgl. Amos 5, 21-27: "er äußerliche Gottesdienst tut's nicht". Das CHRISTUS-Zeugnis solch lauer Gemeinden kann niemand überzeugen, das spucken auch die anderen aus, nicht nur der HERR. In lauen und nichtssagenden Gemeindeversammlungen kann JESUS CHRISTUS kaum wirken. Dort entsteht und wächst keine spirituelle Frucht für das Reich Gottes. Andere Menschen spüren, ob jemand entschieden hinter JESUS CHRISTUS steht und vollmächtig im Namen dessen redet oder wirkt. Aufgrund dieser Lauheit wird die Gemeinde zu Laodizea auch nicht angefochten. Ähnlich ist es ja auch bei der Sardesgemeinde gewesen (vgl. dort). Laue selbstzufriedene Christen wirken nicht wahrhaft für das Reich Gottes und werden deshalb nicht vom Satan angefochten. Solche Gläubigen nehmen bestenfalls am Gottesdienst teil und plärren JESUS CHRISTUS mit ihren Liedern die Ohren voll, obwohl ihm dies aufgrund ihrer Lauheit unerträglich ist und darüber hinaus tun solche Scheinchristen "eigene Werke" zur Gewissensberuhigung, und das war es dann auch schon. Das ist eine solche Beleidigung des HERRN, so daß es auch nicht verwunderlich ist, daß ER von allen sieben Gemeinden hier in der Offenbarung dieser das härteste Urteil spricht. Hier ist keiner mehr in Laodizea, der vor dem HERRN bestehen, nicht einer. Alle sind durchweg lau und beleidigen den HERRN ununterbrochen damit und sonnen sich dabei noch in ihrer Selbstzufriedenheit. In anderen Gemeinden hatte der HERR nur irgendetwas zu tadeln außer in der Philadelphiagemeinde, aber ansonsten wurden sie ganz oder teilweise gelobt. Aber hier in der Laodizeagemeinde ist nichts zu loben, im Gegenteil, hier ist alles widerwärtig, eben zum Ausspucken.    

An dem "Ach" in Vers 15 erkennt man, wie der HERR sich um diese Gemeinde dennoch bemüht, denn er wäre froh, wenn sie das eine oder andere wären, aber nur nichts dazwischen, also lau. Das "Ach" drückt ja die Traurigkeit, die Betroffenheit, den Schmerz und das Mitleid des HERRN aus, all das, was der HERR den Werken dieser Gemeinde gegenüber empfindet (ach: "ach und weh schreien"). Normalerweise müßte der HERR in seiner Liebe laut aufschreien über den Zustand dieser so selbstzufriedenen Gemeinde, deshalb also das "Ach". Wenn die Gemeindeglieder wenigstens zum HERRN NEIN (: kalt) sagen würden, dann würden sie mit einer klaren Absage Stellung beziehen zu JESUS CHRISTUS, so wie die Atheisten beispielsweise, die auch glauben, nämlich an nichts. Sie sagen, was sie denken und beziehen damit klar Stellung. Oder wenn die "Gläubigen" zu Laodizea JA (: heiß) sagen würden, hätten sie ebenfalls eine klare Entscheidung getroffen. Aber so ist es nicht. Sie sagen weder ja noch nein, sie sind weder heiß noch kalt, sie sind gleichgültig und unentschlossen, eben lau. Laue Speisen oder Getränke spukt man aus, weil sie widerlich schmecken. Schon der Prophet Elia hatte mit dieser Lauheit des Volkes in atl Zeit zu kämpfen, wie im Ersten Buch der Könige bezeugt wird: "Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist's aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts." (1. Kön. 18, 21) Es wäre nun für die Gemeinde in Laodizea fatal, wenn sie dem HERRN auch "nichts antworten" würde, denn dann würde der HERR sie ausspucken, aus der Gemeinde also ausschließen. Sie würden das ewige Leben verlieren. Diese Art Gläubige könnten nicht einmal mehr "wie durchs Feuer" entrückt werden (vgl. 1. Kor. 3, 15), da sie nicht klar Stellung beziehen in ihrer totalen Gleichgültigkeit dem HERRN gegenüber, denn sie sagen weder ja noch nein zu JESUS CHRISTUS und der damit verbundenen Nachfolge. So kann der HERR auch nur in gleicher Weise antworten, so daß diese Gemeindeglieder nicht entrückt werden können. Der HERR kann ihnen also "nichts antworten".

Nun ist es aber nicht der Wille Gottes, daß jemand verloren gehe. Er hat keinen Gefallen am Tode des Gottlosen,  des Scheingläubigen oder Unentschlossenen (vgl. Hes. 18, 23), sondern er will durch Sinnesänderung und Umkehr (= BUßE) des Menschen Heil herbeiführen. Deshalb hält er denen von Laodizea in seiner Liebe den "Spiegel" vor, so daß sich die von Laodizea anschauen müssen, wie sie also in Wahrheit "aussehen", wie es um sie bestellt ist: "Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts! und weißt nicht, daß du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß." Der sogenannte Reichtum dieser Gemeinde bestand darin, daß sie mehr oder weniger gut situiert und in Wohlstand lebten. Vielen Gemeindegliedern fehlte es an nichts. Es mangelte ihnen weder Ansehen noch Materielles. Man würde heute sagen, sie waren rund herum versorgt und zufrieden. Laodizea soll ja eine wohlhabende Stadt gewesen sein, in der es sich gut leben ließ, so wie heute in vielen Ländern der Welt. Man hatte es sich in der Welt, hier Laodizea, gemütlich gemacht. Dies nun war der Reichtum dieser Leute, so wie es in zwei Bibeltexten ähnlich bezeugt wird: ..."denn er spricht: Ich bin reich, ich habe genug! Bei all meinen Mühen wird man keine Schuld an mir finden, die Sünde ist." (Hos. 12, 9) Und: "Und sprach: Das will ich tun: ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen, und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?" (Luk. 12, 18-20; vgl. auch Pred. 6, 2) Diese Art von Reichtum, wie er in den beiden Texten vorkommt und auch heute bei vielen Gemeindegliedern sowie damals bei den Laodizeärn, ist ein Reichtum, von dem man letztendlich nur betrogen wird. Wer auf weltliche Substanz setzt anstatt auf spirituell transzendente, wird immer der Betrogene sein. Davon redet JESUS CHRISTUS ja auch so eindringlich in der BERGPREDIGT: "Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz." (Matth. 6, 19-21) Wer sich also durch Ansehen, Besitz, Wohlstand und Reichtum in Sicherheit wähnt ohne sich dabei auf den HERRN zu verlassen, wird hier von JESUS CHRISTUS desillusioniert. Und wenn Gläubige oder Ungläubige meinen, das Streben nach einem "sicheren Platz" in der Welt wäre das "wahre Leben", werden sie u.U. ein "böses Erwachen" erleben, spätestens dann, wenn sie mit "leeren Händen" vor Gott dem HERRN nach dem Tod treten müssen. (vgl. 2. Kor. 5, 10 bzw. Offb. 20, 11-15) Der unvergängliche Reichtum, der den Menschen aber nicht mit leeren Händen vor Gott stehen läßt, kommt von JESUS CHRISTUS. Das sind die Werke, die er bereit hält für die Gläubigen um Ewigkeitsreichtum (: spirituelle und algemeine Frucht etc.) anzuhäufen. Dieser göttliche Reichtum fehlte nun denen von Laodizea gänzlich. Sie hatten JESUS CHRISTUS und auch ihren Mitmenschen nur weltliches zu bieten (weltliches: babylonisches, vgl. dazu "Hure Babylon" in diesem Kapitel). Spirituellen Reichtum vermißte man hier völlig. Man begnügte sich also in Laodizea damit, weltliche Güter zu besitzen,  also Vergängliches, anstatt nach spirituellen Gütern Ausschau zu halten, die Ewigkeitswert haben. Die Sattheit dieser Gemeinde war für den HERRN unerträglich, was auch der Apostel Paulus den Korinthern zu Recht vorwarf: "Ihr seid schon satt geworden? Ihr seid schon reich geworden? Ihr herrscht ohne uns? Ja, wollte Gott, ihr würdet schon herrschen, damit auch wir mit euch herrschen könnten!" (1. Kor. 4, 8) In Laodizea war man wohl auch schon ähnlich satt wie in Korinth, nur das hier in Laodizea eine solche Selbstverblendung vorlag, so daß diese Gemeindeglieder nicht einmal merkten, in welcher Gefahr sie standen, nämlich der Verwerfung (: ausspucken) durch den HERRN selbst. Hier fehlte wohl jegliche Selbsterkenntnis, wie der Prophet Hosea bezeugt: "Mein Volk ist dahin, weil es ohne Erkenntnis ist." Und diese Leute hatten auch keinerlei (Selbst)Erkenntnis, sie merkten nicht einmal, wie arm, blind, bloß und bemitleidenswert sie in ihrem weltlich wohlhabenden Stand waren. So war es auch bei den Pharisäern zu JESU Lebzeiten: "Das hörten einige Pharisäer, die bei ihn waren, und fragte ihn: Sind wir denn auch blind? (Joh. 9, 40) Die "Pharisäer" sind auch heute noch nicht ausgestorben. Und niemand soll sich selbst betrügen, oder für weise und reich halten durch weltliches Wohlergehen: "Niemand betrüge sich selbst. Wer unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, der werde ein Narr, daß er weise werde." (1. Kor. 3, 18) Vor der Welt standen die Gemeindeglieder zu Laodizea "gut" und "weise" da, aber vor dem HERRN standen sie "jämmerlich" und "bemitleidenswert" da, denn der HERR setzt ganz andere Maßstäbe als die Welt. Der HERR denkt nicht wie die Menschen dieser Welt. Das muß sich jeder Mensch klar machen! Wie der HERR JESUS CHRISTUS denkt, kann man nur durch persönliches Bibelstudium,  Offenbarungen und der HERZENS-Beziehung zu IHM durch GLAUBEN unter der Führung des HEILIGEN GEISTES erfahren.   

Damit es nun aber nicht bei diesem spirituell jämmerlichen und bemitleidenswerten Zustand der Gemeinde bleibt, bietet der HERR ihnen "Ware" an, die sie kaufen mögen. Mit Handel von Waren etc. hatten die Laodizea ja auch viel zu tun, "damit" waren sie eifrig beschäftigt. Nun gibt ihnen der HERR aber den Rat (Rat : vgl. z.B. Spr. 8, 14), bei ihm "spirituelle und allgemeine Waren" zu kaufen und nicht mehr den Plunder aus der vergänglichen Welt zu erwerben und zu hamstern. Der HERR steigt also auf ihr Niveau herab und rät der Gemeinde aus Liebe und zur Errettung. Da bietet der HERR in seinem "Supermarkt" z.B. im Feuer geläutertes Gold zum Kauf an. Dies kann unter mehreren Aspekten gesehen werden. Als erstes müßte diese Gemeinde Glaube erwerben ("kaufen"), sich also mit einem klaren JA für JESUS CHRISTUS entscheiden. Und wenn dieser Glaube vorhanden ist, soll dieser ja bei allen Christen geprüft werden, so wie Petrus es bezeugt: ..."damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird JESUS CHRISTUS." (1. Petr. 1, 7) Also das vergängliche Gold (weltlicher Reichtum, Ansehen etc.) derer von Laodizea, soll in göttliches vom Feuer geläutertes Gold eingetauscht werden. Also z.B. entschiedener und beständiger Glaube wäre hier ein spirituelles Gut (:göttliches Gold), das die  Leute von Laodizea umsonst haben könnten, wie es ja auch im Prophetenbuch  Jesaja geschrieben steht: "Wohlan, alle die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und eßt! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!! (Jes. 55, 1) Für den weltlichen Reichtum müssen die Laodizeaer arbeiten und vor allem bezahlen, aber beim HERRN bekommen sie alles umsonst, sie bekommen die Werke geschenkt durch die sie wahrhaft reich werden können. Und der weltliche Reichtum sowie das Wohlleben vergehen, aber die "Waren Gottes" haben Ewigkeitsbestand und bringen obendrein noch das ewige Leben mit sich. Neben dem im Feuer geläuterten Gold kann man auch noch Silber und Edelsteine beim HERRN kaufen, wie der Autor des Ersten Korintherbriefes bezeugt: "Wenn jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird's klar machen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch." (1. Kor. 3, 12-15) Wie also der Bibeltext bezeugt, ist es denen von Laodizea und den "heutigen Laodizeern" anzuraten, im Feuer geläutertes Gold (und Silber und Edelsteine) vom HERRN zu kaufen, damit ihre Werke nicht verbrennen, weil sie nichts taugen. Wie gesagt, diese Werke schenkt der HERR, wenn man ihn darum bittet. Das sind dann Werke, die der HERR speziell für den einzelnen bereitgestellt hat. (vgl. dazu Eph. 2, 10) Eigene Werkemacherei ist nicht ratsam. Solche, vom HERRN geschenkten Werke aus Gnade machen dann wahrhaft und ewiglich reich, so daß die Leute von Laodizea keine weltlichen Schätze mehr anhäufen brauchen, sondern spirituelle Schätze, eben bleibende Güter, wie in Sprüche 8, 18 durch die göttliche WEISHEIT bezeugt wird: "Reichtum und Ehre ist bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit."

Neben dem im Feuer geläuterten Gold rät der HERR den Gemeindegliedern sich auch weiße Kleider bei ihm zu kaufen. Die von Gott geschenkten Werke sollen die Blöße des Menschen bedecken, hier ist besonders das Werk des Glaubens zu nennen, denn ohne Glaube an JESUS CHRISTUS ist man bloß vor Gott dem HERRN (bloß: ohne Salbung, ohne den HEILIGEN GEIST) und verloren. Man kann ohne Glaube nicht ins Reich Gottes eingehen. Und gerade dieser entschiedene Glaube, ein Werk Gottes (vgl. Eph. 2, 8), den er durch Gnade jedem Menschen schenken will, fehlte hier in Laodizea. Glaube führt dann automatisch zu einem weiteren Werk, dem treuen ZEUGENDIENST für JESUS CHRISTUS. Auch dieser fehlte in Laodizea. Der Glaube an JESUS CHRISTUS und der damit verbundene ZEUGENDIENST sind die wichtigsten Werke überhaupt im Reich Gottes. Allein schon entschiedener Glaube und Zeugendienst könnten die Blöße der Laodizeern bedecken, so daß sie dadurch mit "weißen Kleidern" angetan wären. Über die spirituelle Bekleidung (:"weiße Kleider") und deren Bewahrung hier zwei Bibeltexte: "Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, daß wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden." (2. Kor. 5, 2-3) Und wenn die Laodizea nun diese weißen Kleider (= Werke von Gott; hierzu zählt insbesondere auch die innerliche Heiligung: 1. Thess. 4, 3) anziehen, ist ihre Blöße und Schande nicht mehr offen, sondern zugedeckt. Und wenn sie die Werke bewahren, also bis zum Schluß treu bleiben in allem und wachen, sind sie nicht bloß vor Gott: "Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe. -" (Offb. 16, 15) Das bedeutet u.a., daß die in Laodizea heißen Glauben haben und halten müssen, treuen Zeugendienst tun und darüber hinaus die Werke wirken, die ihnen der HERR sonst noch schenken will. Dann ist ihre Blöße bedeckt und durch die Treue zum HERRN werden sie bis zum Ende bewahrt.

Aber nicht nur im Feuer geläutertes Gold und weiße Kleider bietet der HERR den Laodizeärn in seinem göttlichen "Supermarkt" an, sondern auch noch Augensalbe. Diese haben sie ja auch nötig, denn der HERR bezeichnet die Gemeindeglieder ja als "blind" (Vers 17). Obwohl diese Gemeindeglieder nach außen hin situiert und wohlhabend sowie angesehen erscheinen, sind sie doch blind nach der Aussage des HERRN. Hier kommt wieder ganz besonders zum Ausdruck, Gläubige niemals nach ihrem äußerlichen Erscheinungsbild zu beurteilen, auch wenn sich noch so gesellschaftsfähig dastehen. Diese hier in Laodiza würden heute vom weltlichen Standpunkt aus als gut funktionierende Gesellschaftsmitglieder eingestuft werden, weil sie weltlich erfolgreich und angesehen sind bei den Menschen. Aber gerade das interessiert JESUS CHRISTUS überhaupt nicht. Für ihn sind ganz andere Kriterien entscheidend. Der HERR interessiert sich dafür, ob ein Mensch für das Reich Gottes wirkt. Die Jagd nach Ansehen, Wohlstand, Reichtum und Wohlleben wird in der Bibel häufig als unweise hingestellt (vgl. Luk. 16, 15; 1. Tim. 6, 9; 2. Petr. 2, 13; Jak. 5, 5; Jes. 5, 12). Und deshalb sind die in Laodizea blind und arm. Sie haben zwar irdischen Erfolg, aber keinen himmlischen beim HERRN. Bei ihm stehen sie blind und erfolglos da. Sie haben nichts vorzuweisen an spiritueller Frucht, nicht einmal Glaube, die Voraussetzung für alles wirken überhaupt. Deshalb ist es nun nötig, daß sich die damaligen und heutigen Laodizeä Augensalbe vom HERRN kaufen und ihre Augen damit salben um "recht sehen" zu können. Nämlich einerseits ihren armseligen spirituellen Zustand und andererseits um die gottgewollten Werke zu erkennen, die der HERR ihnen schenken will, damit sie eben spirituell nicht jämmerlich, nackt und bloß vor ihm stehen. Die "Verkaufsstrategie" des HERRN in bezug auf die Augensalbe, das im Feuer geläuterte Gold und die weißen Kleider soll die Errettung der Gemeinde zum Ziel haben. Deshalb bietet er hier seine "spirituellen Waren" feil. Soweit läßt JESUS CHRISTUS sich herab zu den Menschen, daß er seine "spirituellen  Waren" anbietet, obwohl er das nicht nötig hätte. Aber er liebt eben die Menschen und will sie retten. LIEBE ist das Wesen GOTTES und seines SOHNES JESUS CHRISTUS. 

Und diese LIEBE ist es auch, die den HERRN dazu treibt, die Gemeindeglieder zurechtzuweisen und zu züchtigen, wie Vers 19 bezeugt: "Welche ich liebhabe"... Auch in anderen Bibeltexten wird darauf hingewiesen: "Denn wen der HERR lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt." (Hebr. 12, 6) ..."denn wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn." (Spr. 3, 12) "Wenn wir aber von dem HERRN gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden." (1. Kor. 11, 32) Wie die Züchtigungen im einzelnen aussahen, wird in dem SENDSCHREIBEN nicht erwähnt, aber da hat der HERR ein großes Repertoire, womit er den einzelnen also in seiner LIEBE züchtigen und überführen kann. Dieser LIEBE JESU CHRISTI entstammt auch das so harte Urteil über diese Gemeinde. Aus seiner LIEBE und Zurechtweisung heraus bietet der HERR eben seine so spirituell wertvollen Waren (Güter) an, damit die Gemeinde dem harten Urteilsspruch des Ausspeiens entgeht. Mit dem Feilbieten der spirituellen Waren und kämpft der HERR ja auch regelrecht um diese Gemeinde. So wird es in Kol. 2, 1 und 4, 13 auch von der Laodizeagemeinde bezeugt. Der Apostel Paulus und ein biblischer anderer Bruder namens Epaphras kämpften und ringten um das Geistesleben dieser Gemeinde. (vgl. diese Texte in der Bibel).    

Deshalb erfolgt nun auch der BUßAUFRUF JESU CHRISTI an diese Gemeinde. Sie soll nicht verlorengehen, sondern auch das ewige Leben ererben und die Gemeinschaft mit Gott dem HERRN ewiglich. Der Bußaufruf soll die Gemeinde aus ihrer Lauheit und Unentschiedenheit herausführen. Sie sollen nun endlich ernst machen mit der Nachfolge JESU CHRISTI, sie sollen sogar "eifrig sein" (Vers 19). Gleichgültigkeit und Lauheit müssen durch Eifrigkeit also ersetzt werden. Gesunde Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis müssen ganz neu erbeten werden, um dann gottgewollte Werke wirken zu können. Die von Laodizea brauchen also einen "großen Einkaufswagen", um im "Supermarkt" JESU CHRISTI spirituelle Güter einzukaufen. Diesen spirituellen Einkauf sollen sie nun durch eifrigsein und bußfertige Sinnesänderung tätigen.      

Nachdem nun die richterliche Bestandsaufnahme in dieser Gemeinde abgeschlossen ist, nimmt das SENDSCHREIBEN nun eine Wende. Der HERR gibt den Gemeindegliedern zu verstehen, daß er vor ihrer "Herzenstür" steht und anklopft (Vers 20), wie auch im Hohelied und an anderer Stelle bezeugt wird: "Ich lag im Schlaf, jedoch mein Herz blieb wach. Da klopft's! Ich weiß: Mein Freund steht vor der Tür: Mach auf, mein Schatz, mach auf, ich will zu dir! Mein Täubchen, öffne doch, laß mich hinein! Mein Haar ist naß vom Tau der kühlen Nacht." (Hl. 5, 2, Übs. "Die Gute Nachricht") Und: ..."und seid gleich den Menschen, die auf ihren HERRN warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun." (Luk. 12, 36) Der "Freund" ist hier im Hohelied prophetisch gesehen JESUS CHRISTUS dem "sogleich" aufgetan werden soll, wie der zweite Text rät. Es wäre ja auch unhöflich, wenn man seinen Freund lange vor der Tür warten ließe. Und hier ist mehr als nur ein Freund, hier ist der KÖNIG aller Könige, der HERR aller Herren: JESUS CHRISTUS von Nazareth! (vgl. 1.Tim. 6, 15; Offb. 17, 14; 19, 16; 5. Mose 10, 17) Einen Freund vor der Tür warten zu lassen ist schon unhöflich genug, aber den wahren KÖNIG und den ERLÖSER: hier JESUS CHRISTUS, warten zu lassen, ist kaum zu entschuldigen. JESUS CHRISTUS kommt also einerseits als Freund zu dieser Gemeinde, aber er ist auch KÖNIG. Und das hätte den Laodizeern klar sein müssen und den "heutigen Laodizeärn auch, eigentlich jedem Menschen, der sich JETZT immer noch nicht zu JESUS CHRISTUS bekehrt hat!

Und bevor der HERR seine Stimme hören läßt, klopft er an, er reißt also nicht unhöflich die Tür auf. Er überläßt mit diesem höflichen Anklopfen dem einzelnen die Entscheidung aufzutun. JESUS CHRISTUS zwingt niemand ihn anzunehmen, er nimmt niemand die Entscheidung ab. Es heißt also deshalb weiter in Vers 20: "Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir." Wie hört man nun die Stimme JESU CHRISTI? Im WORT GOTTES, in der Bibel. Das ist die Stimme Gottes und seines SOHNES. Indem man sich auf das persönliche Bibelstudium einläßt und auch in Versammlungen das WORT GOTTES hört, vernimmt man die Stimme des HERRN. Auch durch Briefpredigten oder Bücher oder Internet kann man die Stimme des HERRN hören. Und nun liegt es in der Entscheidung des einzelnen, ob man auf diese Stimme hört und sein Herz dieser öffnet, um JESUS CHRISTUS eintreten zu lassen, wie z.B. im Johannesevangelium bezeugt wird: "JESUS antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen." (Joh. 14, 23) Dieses wäre dann die persönliche spirituelle "Abendmahlssituation" (Vers 20) mit Gott dem HERRN: "Und als sie aßen, nahm JESUS das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird." Der HERR hält also das "spirituelle Abendmahl" mit einem solchen Türöffner (Herzensöffner) und kehrt in ihm ein (vgl. auch Luk. 19, 5), z.B. während des ganz persönlichen Bibelstudiums oder den anderen oben bezeugten Möglichkeiten. Er nimmt dann mit seinem heiligen WORT und GEIST Wohnung in solch einem Menschen, denn der Gläubige soll ja ein Tempel des Heiligen Geistes sein und damit auch dem WORT Gottes. Es gibt also ein ganz persönliches "spirituelles  Abendmahl" mit dem HERRN allein und daneben das reale Abendmahl, das gemeinschaftlich in den Gottesdiensten eingenommen wird zum Gedächtnis an JESUS CHRISTUS. Wer dieses ganz persönliche Abendmahl mit dem HERRN erlebt, wird nicht gerichtet von JESUS CHRISTUS. Im Gegenteil, der Überwinder wird mit JESUS CHRISTUS auf dessen himmlischen Thron mit sitzen, so wie es die Evangelisten Matthäus und Lukas auch bezeugen: "JESUS aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels." (Matth. 19, 28) Und: "Wenn ich meine Herrschaft angetreten habe, werdet ihr an meinem Tisch essen und trinken und über die zwölf Stämme Israels herrschen." (Luk. 22, 30; vgl. auch Hiob 36, 7) Das Überwinden hat JESUS CHRISTUS in seinem irdischen Dasein vorgelebt, wie er selbst in Vers 21 bezeugt: ..."wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. Das bezeugt JESUS CHRISTUS auch im Johannesevangelium: “Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." (Joh. 16, 33) Und das der HERR auf dem Thron seines himmlischen VATERS sitzt bezeugt u.a. der Autor des Hebräerbriefes: "Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel und ist ein Diener am Heiligtum und an der wahren Stiftshütte, die Gott aufgerichtet hat und nicht ein Mensch." (Hebr. 8, 1)

Zum Überwinden ist hier also die Laodizeagemeinde damals wie heute ganz besonders aufgerufen, da sie nach der richterlichen Bestandsaufnahme JESU CHRISTI in einem katastrophalen Zustand ist. Ihr ist also ganz besonders zu raten, die Ohren aufzusperren, wenn der Geist zu den Gemeinden in den Versammlungen spricht oder auch zu jedem einzelnen persönlich durch schriftliche, telefonische oder mündliche PREDIGT wie auch INTERNET-PREDIGT. Je besser es dem einzelnen in der Welt geht, umso mehr ist er von diesem SENDSCHREIBEN betroffen. Er ist also ein Laodizeatyp und sollte schnellstens nach seiner Buße mit dem Überwinden anfangen, bevor es zu spät ist. Das Überwinden ist in allen sieben SENDSCHREIBEN, hier dem letzten an Laodizea, ein wichtiges Thema, da dies der Eingang zur Gemeinschaft und Königsherrschaft zusammen mit JESUS CHRISTUS ist. Und die Welt wird durch "ÜBERWINDER-GLAUBEN" überwunden, der dieser Gemeinde zu Laodizea so sehr fehlte und zwar aufgrund von Gleichgültigkeit, Unentschlossenheit und Lauheit. Aber, es wird durch den entschiedenen GLAUBEN an JESUS CHRISTUS und ZEUGENDIENST überwunden: "Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat." (1. Johannesbrief, Kapitel 5, Vers 4)

"Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!"




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3. Predigt


CHRISTLICHER, WENN AUCH GUTGEMEINTER AKTIONISMUS ODER BRENNENDE LIEBE ZU JESUS CHRISTUS SOWIE DEM NÄCHSTEN?


Diesen Fragen und anderen Mißständen in der antiken Ephesergemeinde sowie heutigen christlichen Gemeinden geht dieses Sendschreiben nach. Hier der Bibeltext aus der Offenbarung des Johannes und eine anschließende einfache Auslegung:

SENDSCHREIBEN AN DIE GEMEINDE ZU EPHESUS:  "Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern: (2) Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, daß du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel, und sind's nicht, und hast sie als Lügner befunden, (3) und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. (4) Aber ich habe gegen dich, daß du die erste LIEBE verläßt. (5) So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über die kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust. (6) Aber das hast du für dich, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, die ich auch hasse. (7) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist." (Offenbarung des Johannes 2, 1-7)

Einfache Auslegung, für heutige Ephesergemeinden: Hier in diesem Sendschreiben zu Ephesus spricht JESUS CHRISTUS selbst unmittelbar durch den HEILIGEN GEIST zu dieser Gemeinde. Er steht ja inmitten der gesamten LEIBGEMEINDE weltweit (1. Kor. 12: LEIB CHRISTI), ER ist ihr HAUPT (vgl. Eph. 1, 22.23; 4, 15.16; Kol  1, 18). Dieses Sendschreiben enthält einerseits Lob und andererseits aber auch Tadel. Gleich am Anfang des Sendschreibens bekundet der Geist des HERRN, daß ihm die Werke und Mühsal dieser Gemeinde bekannt sind. Die Werke, die oben anerkennend in dem zitierten Text von JESUS aufgezählt werden, seien hier noch einmal zusammengefasst:

- allgemeine Gemeindearbeit;
- Unermüdlichkeit in der Sache JESU;
- Missionstätigkeit in jeder Form (mündlich, schriftlich etc.);
- Glauben halten und Zeugnistreue bewahren;
- Aushalten in Anfechtungen (z.B. Krankheit, Widersacher,
  Versuchungen etc.);
- geduldiges Mittragen anderer;
- die Last (: Leid) tragen um des Namens CHRISTI willen (hier auch die
  Last: die Anfeindungen der Lügenapostel und Nikolaiten);
- geduldig die Bösen ertragen (Feinde des Evangeliums);
- Fastendienste leisten;
- Gemeindezucht ausüben (: Christen "prüfen durch den Geist Gottes",
  vgl. 1. Korintherbrief 5, 9-13);
- Wachen im Gebet (vgl. dazu Matthäusevangelium 26, 41);
  und warten (: "ausharren") bis zum Ende.

Diese o.g. Punkte bringen viel Mühsal mit sich, wie jeder wohl weiß, der sich als spirituell wiedergeborener Christ (: vgl. Johannesevangelium 3!) für das EVANGELIUM JESU CHRISTI unermüdlich einsetzt, ob nun im Verborgenen oder öffentlich. Die Mühsal dieser Gemeinde sah JESUS also und spricht diese deshalb gleich am Anfang des Sendschreibens an. ER weiß und sieht, daß diese Gemeinde "viel leistet"! JESUS erkennt das an!

Und was für die Reinheit von Gemeinden besonders wichtig ist, hat die Ephesusgemeinde auch getan, sie hat nämlich sogenannte christliche Menschen "im Geist Gottes geprüft", und diese als "Lügenapostel" überführt! Nämlich aufgeblasene und eitelsüchtige Scheinchristen, die sich als "Arbeiter" JESU CHRISTI verstellen und sich in Wahrheit vom HERRN aber nicht leiten lassen, sondern dies nur vorgeben. (vgl. dazu Matthäusevangelium 7, 15-23 und 2. Korintherbrief 11, 13-15) Deshalb kann man jedem wahren Christen nur immer wieder dringendst empfehlen, was im 1. Thessalochnicherbrief 5, 21-22 geschrieben steht: "Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt."

Es gab auch noch eine andere Form von "falschen Arbeitern" in dieser Gemeinde, nämlich die Nikolaiten. Die Gemeinde wird von JESUS auch hier gelobt, daß sie nämlich jene, also die Nikolaiten, haßten, so wie diese der HERR auch haßt. (vgl. oben Vers 6) Nikolaiten sind solche, die nur für ihren Bauch leben ("fleischlich gesinnt", trieben [spirituelle] Unzucht), die gnostische Lehren verbreiteten und somit als falsche Apostel und Propheten auftraten. Inwieweit die Nikolaiten sich inner- oder außerhalb der Gemeinde befanden, geht aus dem Text nicht so genau hervor. Sie waren jedenfalls der Gemeinde nahe genug, aber die Epheser durchschauten bzw. haßten diese. Ja, sie überführten alle wie oben schon gesagt, die nur vorgaben, dem HERRN zu dienen, insbesondere die Lügenapostel, also führende Gemeindeglieder und die Nikolaiten. Überführung durch den GEIST GOTTES ist heute mehr noch nötig als seinerzeit, denn es treten jetzt in der Endzeit unzählige Lügenapostel und Lügenpropheten in der Welt auf! (Zu haßten oben: hier "heiliger Haß"; vgl. oben JESUS in Vers 6 und z.B. auch David in Ps 31, 7: "Ich hasse, die";... zu gnostisch, Gnosis: Spätantike Geistesströmung, die sich auf die christlichen Gemeinden auszuwirken begann; falsche Lehre, vgl. dazu ausführlich "Gnosis" in Stuttgarter Erklärungsbibel, dort die Sacherklärungen)


Nun taucht jedoch bei allem Gutem in dieser Gemeinde ein "aber" des HERRN auf. Diese Gemeinde wird also gelobt, aber auch getadelt. Weshalb nun der Tadel? Die LIEBE in der Gemeinde war erkaltet: "Aber ich habe gegen dich, daß du die erste Liebe verläßt." Der betonte, wenn auch gut gemeinte Aktionismus in dieser Gemeinde hat wohl dazu geführt, daß die Gläubigen die LIEBE untereinander und  zum HERRN selbst im Laufe des Glaubenskampfes verloren haben. Wenn es heißt, "wovon du abgefallen bist" (Vers 5), muß also die anfängliche LIEBE zum HERRN auf der Strecke geblieben sein, denn abfallen kann man nur von JESUS, wenn man ihn geliebt hat. Die "erste Liebe" und Begeisterung zum HERRN, die bei der Bekehrung wohl vorhanden war, ist im Laufe der Jahre erkaltet und somit wahrscheinlich auch unter den Gemeindegliedern. Aber die LIEBE ist das wesentlichste in der Gemeinde (vgl. 1. Korintherbrief, 13: "Das Hohelied der LIEBE"), in erster Linie zum HERRN selbst und in zweiter Linie zum Nächsten (vgl. auch Matth. 22, 39). Deshalb schreibt der Apostel Paulus auch in 1. Kor. 13, daß er ohne die LIEBE "nichts wäre"! Auch die noch so großen "Diensteiferer" sind nichts, wenn sie die LIEBE nicht praktizieren. Gott der HERR ist die LIEBE und diese zu leben, ist das Wichtigste, letztlich die wichtigste GEISTESFRUCHT (vgl. dazu Galaterbrief 5, 22; 1. Korintherbrief 13). Deshalb wird in dem eben genannten Galaterbrief diese Frucht von den dort neun aufgezählten Früchten als erste genannt! (vgl. dort) Das Abfallen von der LIEBE zum HERRN rückt er so sehr in den Vordergrund, daß er darüber BUßE von der Gemeinde verlangt. Die Gemeindeglieder sollen sich an die "erste Liebe" zum HERRN erinnern und in ihr wieder tätig sein, die innerliche spirituelle Haltung zum HERRN muß korrigiert werden, und auch zum Nächsten. Dies ist dem HERRN JESUS CHRISTUS wichtiger als alle Werke zusammen. Ja der HERR geht soweit in seinem richtenden Urteil, daß er bei Unbußfertigkeit den LEUCHTER der GEMEINDE wegstoßen würde. Was ist damit gemeint? Der Leuchter spendet ja das LICHT JESU CHRISTI (Heiliger Geist) den Gemeinden. Fehlt aber dieses LICHT JESU, der HEILIGE GEIST, bleibt die Gemeinde im Tod, wie Johannes in 1. Joh. 3, 14 bezeugt: ..."Wer nicht liebt, der bleibt im Tod." Und in Vers 15 des 1. Johannebriefes (vgl. dort Bibel) heißt es, daß einer ohne LIEBE für den Nächsten ein Totschläger wäre und dieser aufgrunddessen das ewige Leben nicht bleibend in sich hat. Der LEUCHTER in der Gemeinde könnte also kein Licht mehr abgeben und würde verlöschen. Dies hätte dann zur Folge, daß ein solcher Gläubiger (oder Gemeinde) nicht entrückt werden kann, also das ewige Leben verliert, da es ja nicht bleibend in ihm geblieben ist wie Johannes sagt (vgl. oben).

Wenn jedoch BUßE getan und aufrichtig praktizierende LIEBE wieder geübt wird macht der HERR alles neu, so wie er auch allgemein in Offenbarung 21, 5 bezeugt: "Siehe, ich mache alles neu". Der Überwinder erhält ja hier im Sendschreiben an die Epheser die Verheißung, daß er mit Gott dem HERRN im PARADIES vereint wird und mit ihm ißt: "HOCHZEITSMAHL" bzw. "ABENDMAHL", "essen vom BAUM des LEBENS", was die innige Gemeinschaft mit JESUS CHRISTUS zum Ausdruck bringt! (vgl. auch oben Vers 6: ..."essen vom Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist"; vgl. auch 1. Mose 2, 9 und Offenbarung 22, 2) 

"Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!"   




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4. Predigt


AUFRUF ZUR BUßE AN CHRISTLICHE IRRLEHRER - ÜBERFÜHRUNG FALSCHER LEHRER INNERHALB DER LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI - UMKEHR ZUR REINEN LEHRE JESU 



Seit längerer Zeit und gegnwärtig immer wieder offenbart mir JESUS die IRRLEHRER des CHRISTENTUMS:

z.B. Initiatoren der Volxbibel: Biblische Textverderbnisse aufgrund falsch verstandener Bibelsprache in Bezug auf Bevölkerungsgruppen: hier die Gruppe Jugendliche)

- z.B.  in meinem Umfeld vereinzelt falsche christliche Lehrer;

- z.B. verweltlichte laue christliche Lehre, Lehrer: "halb richtig und halb falsch";

- z.B Annäherung an die Katholische Kirche, was falsch ist, denn dadurch wird die Reformatijn Luthers verraten!
Schaue Dir als Christ, allgemein und als einer aus der Evangelischen Kirche, dieses azu VIDEO unbedingt an: 

- z.B. christliche Bishöfin empfiehlt das, was dieser Link aufzeigt: Bischöfin Fehr will "muezzinrufe"

- z.B. weltweit einschlägige christlich bekannte Sekten und ihre Führer, Irrlehrer (vgl. z.B. Internet und Sekten dieser Welt) u.v.a.

Heute morgen nun zeigte JESUS CHRISTUS mir durch den HEILIGEN GEIST deshalb erneut entsprechende Bibeltexte (: Judasbrief und Petrusbrief) in Bezug auf die Irrlehrer des Christentums mit der Aufforderung, die Irrlehrer zur Buße aufzurufen und diese zu überführen, hier mit dem Text aus dem 2. Petrusbrief, Kapitel 2, Verse 1-22 (vgl. die Hinweise auf den Judasbrief in eckigen Klammern).

"Falsche Lehrer und ihre Bestrafung": "Aber genauso wie im Volk Israel falsche Propheten aufgetreten sind, werden auch unter euch falsche Lehrer auftreten, die gefährliche Irrlehren verkünden. Durch ihre Lebensführung werden sie den erhabenen Herrn verleugnen, der sie freigekauft hat. Damit werden sie sehr schnell ihren eigenen Untergang herbeiführen. a b [a) (2,1-22) Jud 4-13 b) Mt 7,15] (2) Viele werden dem Beispiel ihres ausschweifenden Lebens folgen, und so wird ihretwegen die wahre Glaubenslehre in Verruf geraten. (3) In ihrer Habgier werden sie euch mit erfundenen Geschichten einzufangen suchen. Aber ihre Bestrafung ist bei Gott schon seit langem beschlossene Sache; ihr Untergang wird nicht auf sich warten lassen. a [a) 1Tim 6,5] (4) Gott hat ja auch die Engel*, die sich gegen ihn vergangen hatten, nicht geschont, sondern sie in den tiefsten Abgrund* geworfen. Dort liegen sie gefesselt in der Finsternis und warten auf den Tag des Gerichts.a [a) 1Petr 3,19-20] (5) Er hat auch die frühere Welt zur Zeit Noachs nicht geschont, sondern hat die große Flut über die Welt der gottlosen Menschen kommen lassen. Nur acht hat er gerettet: Noach*, der die Menschen zum Gehorsam gegen Gott aufgerufen hatte, und sieben andere mit ihm.a [a) 3,6; 1Petr 3,20S] (6) Auch die Städte Sodom* und Gomorra hat Gott verurteilt und sie in Schutt und Asche sinken lassen. Er hat an diesem Beispiel gezeigt, wie es allen ergehen wird, die Gott nicht ernst nehmen.a [a) Gen 19,24-25S] (7) Nur einen hat er gerettet: den rechtschaffenen Lot*, der unter dem zügellosen Leben der anderen zu leiden hatte.a [a) Gen 19,1-16] (8) Denn täglich musste er unter seinen Mitbürgern Dinge sehen und hören, die ihm Qualen bereiteten. (9) Der Herr weiß, wie er die, die ihn ehren, aus der Bedrängnis herausreißt. Aber alle, die Unrecht tun, lässt er warten, bis sie am Tag des Gerichts ihre Strafe bekommen.a [a) Mt 6,13; 1Kor 10,13; Offb 3,10; Ijob 4,7S 10a Besonders hart werden die bestraft, die ihren schmutzigen Begierden folgen und den Gedanken frech von sich weisen, dass Gott ihr Herr und Richter ist.B B) und den Gedanken …: wörtlich und die Herrschaft verachten.]"

"Abrechnung mit den falschen Lehrern": "Diese falschen Lehrer sind frech und anmaßend. Sie haben keine Hemmungen, überirdische Mächte zu lästern. (11) Sogar hohe Engel*, die noch stärker und mächtiger sind als diese Mächte, bringen vor Gott keine beleidigenden Anklagen gegen sie vor. (12) Aber diese falschen Lehrer handeln unvernünftig wie die wilden Tiere, die nur geboren werden, damit man sie fängt und tötet. Sie beschimpfen das, wovon sie keine Ahnung haben. Sie werden auch wie wilde Tiere vernichtet werden. (13) Für das Unrecht, das sie tun, bekommen sie den verdienten Lohn. Sie lieben es, schon am hellen Tag zu schlemmen. Als Schmutz- und Schandflecken schwelgen sie in Täuscherei,C wenn sie es sich an euren Tischen wohl sein lassen. [C) in Täuscherei: Durch einen Anklang im griechischen Wortlaut werden aus den Liebesmählern* (so wörtlich; agapai) von Jud 12 »Täuschungsmähler« (apatai= Täuschungen), d.h., die Gemeinschaft des Mahls ist nur eine vorgetäuschte.] (14) Ihre Augen halten ständig Ausschau nach einer Frau, die bereit ist, sich mit ihnen einzulassen; ständig sind sie auf der Suche nach Gelegenheiten, zu sündigen. Wohltrainiert in Besitzgier, suchen sie Menschen zu ködern, die im Glauben nicht gefestigt sind – die Strafe ist ihnen sicher!a [a) Mt 5,28; 2Tim 3,6-7; 1Tim 6,5 D) die Strafe: wörtlich (sie sind) Kinder des Fluches.] (15) Sie haben sich vom geraden Weg abgewendet und die Richtung verloren; sie sind dem Weg gefolgt, den Bileam*, der Sohn Beors, gegangen ist. Er liebte das Geld, das er als Lohn für seine böse Tat erhalten sollte;a [a) Num 22,7.17] (16) aber er musste sich sein Unrecht vorhalten lassen: Ein Esel, der doch eigentlich nicht reden kann, sprach mit menschlicher Stimme und hinderte den Propheten daran, sein unsinniges Vorhaben auszuführen.a [a) Num 22,28-33] (17) Diese Menschen sind wie Quellen, die kein Wasser geben, wie Nebelschwaden, die der Sturm vor sich hertreibt. Gott hat ihnen einen Platz in der tiefsten Finsternis bestimmt. (18) Sie reden hochtrabende, leere Worte und ziehen durch die Verlockungen eines ausschweifenden Lebens Menschen an sich, die eben erst mit knapper Not dem Leben im Irrtum entkommen sind. (19) Freiheit versprechen sie ihnen – wo sie doch selbst Sklaven der Vergänglichkeit sind. Denn jeder ist ein Sklave dessen, der ihn besiegt hat.a [a) Joh 8,34S] (20) Sie haben unseren Herrn* und Retter Jesus Christus kennen gelernt und waren dadurch schon einmal aus der Verstrickung in den Schmutz der Welt* freigekommen. Aber dann sind sie wieder von ihren alten Gewohnheiten eingefangen und besiegt worden. Darum sind sie am Ende schlimmer dran als am Anfang.a [a) (Retter) 1,11S; (schlimmer) Mt 12,45par] (21) Es wäre besser gewesen, sie hätten den rechten Weg nie kennen gelernt, anstatt ihn kennen zu lernen und sich danach wieder von der verbindlichen göttlichen Weisung abzuwenden, die ihnen übergeben wurde.a [a) Lk 12,47-48] (22) Es ist ihnen ergangen, wie das Sprichwort sagt: »Der Hund frisst wieder, was er erbrochen hat.« Oder wie ein anderes Sprichwort sagt: »Die gebadete Sau wälzt sich wieder im Dreck.«a [a) Spr 26,11]" (s. Bibel: "Die Gute Nachricht", 2. Petrusbrief 2, 1-22)

Wie jeder erfahrene Christ erkennen kann - christliche Lehrer beispielsweise sind erfahrene Christen -, bedarf der Bibeltext keiner Auslegung. Der Apostel Petrus - Autor des 2. Petrusbriefes - drückt sich in oben zitiertem Text klar und deutlich aus. Er spricht die Irrlehrer bzw. falschen Lehrer des Christentums zu seiner Zeit ebenso an wie heute. Auch der Reformator Dr. Martin Luther überführt eindrucksvoll mit einem seiner Lieder (: 273 Evg. Gesangbuch, Großausgabe) die Irrlehrer des Christentums. Nicht nur Bibeltexte wie oben 2. Petrus 2 sind Wort Gottes, sondern auch vom Heiligen Geist geschenkte Lieder. Letztere sind nicht "nur" Lieder, sondern gleichzeitig auch Predigten, wie dies unten:

"Ach Gott, vom Himmel sieh darein und laß es dich erbarmen, wie wenig sind der Heiligen dein, verlassen sind wir Armen. Dein Wort man läßt nicht haben wahr, der Glaub ist auch verloschen gar bei allen Menschenkindern."

"Sie lehren eitel falsche List, was eigen Witz erfindet; ihr Herz nicht eines Sinnes ist, in Gottes Wort gegründet; der wählet dies, der andere das, sie trennen uns ohne alle Maß und gleißen schön von außen."

"Gott wolle wehren allen gar, die falschen Schein uns lehren, dazu ihr Zung stolz offenbar spricht: 'Trotz! Wer will's uns wehren? Wir haben Recht und Macht allein, was wir setzen, gilt allgemein; wer ist, der uns sollt meistern'?"

"Darum spricht Gott: 'Ich muß auf sein, die Armen sind verstöret; ihr Seufzen dringt zu mir herein, ich hab ihr Klag erhöret. Mein heilsam Wort soll auf den Plan, getrost und frisch sie greifen an, und sein die Kraft der Armen'."

"Das Silber, durchs Feu'r siebenmal bewährt, wird lauter funden; von Gotts Wort man erwarten soll desgleichen alle Stunden. Es will durchs KREUZ bewähret sein, da wird sein Kraft erkannt und Schein und leucht stark in die Lande."

"Ehr sein Gott Vater und dem Sohn und auch dem Heiligen Geiste, wie es im Anfang war und nun, der uns sein Hilfe leiste, daß wir sein WORT behalten rein, im rechten Glaubn beständig sein bis an das Ende. Amen. (s. Lied 273, 1-5)

Weitere Liederdichter (Melanchthon/Selnecker: Lied 246 Evg. Gesangbuch) nahmen sich auch schon vor fast 500 Jahren dieses so wichtigen Themas an: "Irrlehrer des Christentums". Während Melanchthon in diesem Lied, Strophe 1, die "letzte Zeit", die gegenwärtige Endzeit der Menschheit vor der Wiederkunft JESU CHRISTI beschreibt, überführt Selnecker in Strophe 5 des Liedes 246 die Bibel- bzw. Wortverfälscher, eben die Irrlehrer:

"Den stolzen Geistern wehre doch, die sich mit G'walt erheben hoch und bringen stets was Neues her, zu fälschen deine rechte Lehr." (Strophe 5)

Jeder christlich Lehrende also, der sich in irgendeiner Weise in den obigen Texten wiederfindet bzw. erkennt, möge Buße tun und zur reinen Lehre JESU umkehren, damit ihn das Gericht Gottes nicht ereilt. JESUS CHRISTUS schenke JETZT GNADE zur Erkenntnis und zur BUßE, so daß der jeweils betroffene christliche Lehrer aus seiner Verstrickung der falschen Lehre bzw. des Irrtums herausfinden kann. Gelobt sei JESUS CHRISTUS dafür!



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5. Predigt


AN DIE BESONDERS GELIEBTE GEMEINDE - DIE TREUE ZU PHILADELPHIA - "SIEHE, ICH KOMME BALD; HALTE, WAS DU HAST, DAß NIEMAND DEINE KRONE NEHME"


Immer wieder und wieder wird mir mit der Offenbarung des Johannes, Kapitel 1, Vers 3, von JESUS gezeigt bzw. offenbart:

"Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe."
(Offenbarung des Johannes 1, 3)


Deshalb habe ich angefangen, "DIE SENDSCHREIBEN" der Offenbarung des Johannes (Kapitel 2 bis 3) als Predigten ins Internet zu stellen, in der Reihenfolge, wie JESUS mir das zeigt bzw. mir mit "meiner kleinen Kraft" - ähnlich die Philadelphiachristen seinerzeit (vgl. Vers 8 unten) - möglich ist. Als ich in den letzten Monaten zwei Sendschreiben, samt einfacher Auslegung - Laodizea- und Ephesusgemeinden - bearbeitete, hatte ich schwere Anfechtungen, aber JESUS war der SIEGER. Als ich heute dieses Sendschreiben bearbeitete und wieder schwere Anfechtungen kommen wollten, bat ich JESUS wieder um Hilfe und hatte innerhalb von ein paar Minuten einen überragenden SIEG durch IHN! Die Anfechtungen wurden schlagartig von JESUS CHRISTUS weggenommen und ich konnte stundenlang das Sendschreiben in völliger Ruhe und völligem Frieden sowie Freude bearbeiten und hier ins Internet stellen. Dafür preise ich JESUS und möchte mit diesem Einleitungstext sowie der Homepage an sich IHM DIE EHRE geben. ER hat Anfang 2010 möglich gemacht, daß ich als Computer-Späteinsteigerin unter seiner Anleitung und ständigem Gebet diese einfache Homepage erstellen konnte; und hier auch wieder diese einfache Predigt! Gelobt sei JESUS CHRISTUS dafür! Möge auch diese Predigt vielen Christen helfen - durch JESU CHRISTI GNADE!


SENDSCHREIBEN AN DIE GEMEINDE ZU PHILADELPHIA
: "(7) Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: (8) Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. (9) Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden (:Gläubige, Übs.: "Die Gute Nachricht"), und sind's nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, daß sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, daß ich dich geliebt habe. (10) Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die  kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. (11) Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme! Verheißung: (12) Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Offenbarung des Johannes 3, 7-13)

Einfache Auslegung an die heutigen Gemeinden zu Philadelphia: In dem SENDSCHREIBEN an Philadelphia stellt sich JESUS CHRISTUS wieder "verhüllt" vor, wie in den meisten anderen SENDSCHREIBEN auch, indem er nur wieder einige seiner Hoheitsmerkmale aufzählt. Die Vorstellung beginnt gleich mit dem Hinweis auf seine Heiligkeit: "Das sagt der Heilige" (Vers 1). Dieses Merkmal JESU CHRISTI besagt, daß er makellos und rein ist, an ihm ist kein Fehler und keine Sünde. Auch drückt dieses Merkmal die Erhabenheit des HERRN aus. Noch bevor JESUS CHRISTUS von Maria durch den Heiligen Geist empfangen wurde, wird auf die Heiligkeit JESU hingewiesen: "Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, GOTTES SOHN genannt werden." (Luk. 1, 35; vgl. noch Offb. 6, 10) Neben dem Hinweis auf die Heiligkeit seiner Person stellt sich JESUS CHRISTUS als der Wahrhaftige vor (vgl. auch Offb. 19, 11). Wie man unschwer erkennt steckt in dem Wort auch "wahr", was im Zusammenhang mit Wahrheit steht. Wahrhaftig sein bedeutet ja in der Wahrheit zu stehen und nicht in der Lüge. Was JESUS CHRISTUS ist und sagt ist hundertprozentig zuverlässig, bei ihm ist keine Lüge. Man kann sich auf ihn und sein Wort verlassen, wie es ja in Ps. 33, 4  und  1. Petr. 1, 25 bezeugt wird: "Denn des HERRN Wort "st wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiß." Und: ..."aber des HERRN Wort bleibt in Ewigkeit." Seine Zusagen hält der HERR und seine Wahrhaftigkeit reicht über das irdische Leben weit hinaus bis in die Ewigkeit hinein. Und um ihn als den Wahrhaftigen zu erkennen hat der HERR den Gemeindegliedern zu Philadelphia ganz besonders den Sinn dazu gegeben, so wie vielen heutigen Gläubigen auch. Das bezeugt der Autor des Ersten Johannesbriefes: "Wir wissen aber, daß der SOHN GOTTES gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, daß wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem SOHN JESUS CHRISTUS. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." (1. Joh. 5, 20) Wohl dem Menschen, dem es vom himmlischen VATER gegeben ist zu JESUS CHRISTUS zu kommen (vgl. Joh. 6, 65) und dem der HERR dann den Sinn gegeben hat ihn und seinen Sohn zu erkennen, anstatt zugrunde zugehen an mangelnder Erkenntnis (letzteres vgl. Hosea 4, 6!).  

Der HERR sich hat sich aber nicht nur als der Heilige und Wahrhaftige dieser Gemeinde vorgestellt, sondern darüber hinaus auch als der, der den Schlüssel DAVIDS hat. Mit diesem Schlüssel tut er auf und niemand kann wieder zuschließen und mit diesem Schlüssel schließt er zu, so daß niemand mehr auftun kann. JESUS CHRISTUS besitzt einerseits den Schlüssel zum Totenreich, wie in Offb. 1, 18 bezeugt wird: ..."und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle." Und andererseits besitzt er auch den Schlüssel zum Himmelreich, wie es hier in Offb. 3, 7 bezeugt wird (vgl. zu Schlüssel des Himmelreichs parallel Matth. 16, 19). Dies besagt, daß JESUS CHRISTUS alles untersteht, wie Himmel, Erde und Totenreich (vgl. Eph. 1, 20-22; Dan. 7, 13-14). Diese "Schlüsselstellung", diese MACHT, hat JESUS CHRISTUS von seinem himmlischen VATER empfangen. Nur über JESUS CHRISTUS ist es möglich Zugang zum himmlischen VATER zu bekommen (vgl. auch Joh. 14, 6) und durch JESUS CHRISTUS kann dies auch bei Unbuße verwehrt werden (auch durch bevollmächtigte Gläubige, die die "Schlüssel des Himmelreichs" empfangen haben, vgl. Matthäus 18, 18). Hier in dem Sendschreiben zu Philadelphia spricht der HERR auch davon, daß er den "Schlüssel DAVIDS" hat. Es besteht hierzu ein prophetischer Zusammenhang zu Jes. 22, 22. Diese Textstelle soll wie folgt zitiert werden: "Und ich will die Schlüssel des Hauses Davids auf seine Schulter legen, daß er auftue und niemand zuschließe, daß er zuschließe und niemand auftue." (Jes. 22, 22; vgl. im Zshg. Hiob 12, 14) Im AT wird mehr auf den Schlüssel des irdisches Davidshauses Bezug genommen (Jes. 22, 22: Schlüssel des Hauses Davids), der Eljakin übergeben wurde, während hier in der Offenbarung der Schlüssel zum spirituellen Davidshaus (: himmlisches JERUSALEM) gemeint ist (Vers 7: "Schlüssel Davids"). Warum wird hier in dem SENDSCHREIBEN an die Gemeinde zu Philadelphia auf den Schlüssel DAVIDS mit Hinweis auf das Prophetenbuch Jesaja (22, 22) Bezug genommen? Es mag mehrere Gründe geben. Aber einer scheint besonders herausragend zu sein. Der Prophet Jesaja war durch seinen Glauben ganz besonders davon überzeugt, daß Gott der HERR den BERG ZION und die DAVIDDYNASTIE (vgl. z.B. Ps. 122) für ewige Zeiten erwählt hat unter der KÖNIGSHERRSCHAFT JESU CHRISTI ("DAVIDSSOHN" vgl. Offb. 5, 5; 22, 16), wie geschrieben steht: "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth." (Jes. 9, 5.6). Darüber hinaus kann man Jesaja auch als "Propheten des Heiligen" erkennen (vgl. auch Stuttg.Erklär.-B., S. 834), was sich ganz besonders in seinem Berufungserlebnis im sechsten Kapitel des gleichnamigen Buches zeigt. Dort heißt es: "In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den HERRN sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und sein Saum füllte den Tempel. Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: mit Zweien deckten sie ihr Antlitz, mit Zweien deckten sie ihre Füße, und mit Zweien flogen sie. Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Und die Schwellen bebten von der Stimme ihres Rufens, und  das Haus ward voll Rauch." (Jes. 6, 1-4) Durch die GNADE Gottes hatte die Gemeinde zu Philadelphia an dieser Heiligkeit Gottes eben besonderen Anteil, so wie Jesaja und die DAVIDDYNASTIE seinerzeit schon. Alles Erwähltsein beruht einzig und allein auf die GNADE Gottes. Und diese Gnade genoß eben besonders diese Gemeinde hier zu Philadelphia (beachte besonders Jes. 43, 4 in diesem Zshg. auf diese Gemeinde bezogen). 

Auch dieser Gemeinde, wie auch den anderen, werden durch JESUS CHRISTUS die guten Werke bestätigt und das diese der HERR kennt. Darüber hinaus bestätigt der HERR, daß er der Gemeinde Zugang zum VATER und zum SOHN, also zu sich selbst, verschafft hat, was ihnen niemand mehr nehmen kann (Vers 8) und das er den Zustand der Gemeinde kennt: ..."denn du hast eine kleine Kraft". Diese "kleine Kraft" kann mehrere Bedeutungen haben, wie die folgenden Möglichkeiten aufzeigen sollen: 1. Möglichkeit: Die Kraft ist im realen Sinn gering (vgl. 1. Kor. 1, 28 in Lutherübs. r.F. 1984) bei den Gläubigen, so daß es anderen erscheinen mag, daß diese Gemeinde nur wenig wirkt für das Reich Gottes. Viele Werke, die Gläubige tun, werden nicht immer "an die große Glocke gehängt". Wahre Christen protzen nicht mit ihren Werken oder ihrer Person. Vieles läuft im Verborgenen ab, da wo es nur der himmlische VATER und der SOHN sieht, aber nicht unbedingt die Mitmenschen. Es gibt auch noch andere "Christen" ("fleischlich Gesinnte": vgl. Judasbrief), die protzen mit ihrer eigenen Kraft und lassen sich gern in den Gemeinden bzw. Missionswerken hochjubeln, um ihre Eitelkeit zu befriedigen und das auch noch mit dem EVANGELIUM JESU CHRISTI (vgl. auch: finanzielle Geschäftemacherei mit dem Evangelium). Mit solchen Leuten hat man es aber hier in Philadelphia nicht zu tun. Sie erscheinen vielleicht gering in den Augen der Welt (vgl. z.B. 2. Kor. 6, 1-10 in Albrechtübsersetzung) und haben nur eine kleine Kraft, mit der sie aber ganz groß bei GOTT rauskommen (vgl. z.B. Lukas 12, 32 in Brunsbibel), spätestens nach der Entrückung. Es steht ja auch geschrieben: "Der Tag des Gerichts wird's klar machen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen." (1. Kor. 3. 13)

2. Möglichkeit: Die Gemeinde besteht vielleicht nur aus wenigen Mitgliedern, ist vielleicht nur ein "kleiner Haufe", wie auch in  Jes. 41, 14 geschrieben steht oder auch in Luk. 12, 32, dort wird von der "kleinen Herde Gottes" gesprochen. Die Größe einer Gemeinde sagt nichts über ihre Qualität aus. Es gibt Gemeinden und Missionswerke, die groß, wohlhabend und angesehen sind, aber in Wahrheit sind es nur "tote Haufen", die sich große neue Gemeindegebäude und Villen hinstellen und die nach weltlicher Anerkennung lechzen, ob im Beruf oder in der Gemeinde. Deshalb sagt Lukas auch: ..."aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott." (Luk. 16, 15) An diesen Leuten vermißt man jegliche CHRISTUS-Nachfolge, die sich in den (MIT)LEIDEN CHRISTI ausdrückt am wahren Gläubigen (vgl. diesbezüglich auch die Aussagen über die Gemeinde zu Smyrna in der Bibel). Und anderswo gibt es vielleicht "kleine Grüppchen" oder einzelne Christen (Elia war auch Einzelgänger), in denen JESUS CHRISTUS spirituell offenbar ist. Deshalb: Wer die Person nach äußerlichen Merkmalen und sozialen Gegebenheiten beurteilt, wie sie hier in den Welt so üblich sind, begeht einen gewaltigen Fehler. Nicht umsonst steht deshalb geschrieben: "Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an." (1. Sam. 16, 7) Und Gott kann auch Gewaltiges tun. Er kann einen geringen Menschen z.B. in eine andere Position versetzen, wie z.B. geschrieben steht: "Wer ist wie der HERR unser Gott, im Himmel und auf Erden? Der oben thront in der Höhe, der hernieder schaut in die Tiefe, der den Geringen aufrichtet aus dem Staube und erhöht den Armen aus dem Schmutz, daß er ihn setzte neben die Fürsten, neben die Fürsten seines Volkes;”...(Ps. 113, 5-9; vgl. auch 1. Sam. 2, 7.8; vgl. auch 1. Mose 41, 40)

Weiter wird der Philadelphiagemeinde von JESUS CHRISTUS bezeugt, daß sie das Werk vom WORT-bewahren getan hat: .."und hast mein Wort bewahrt", wie auch in zwei Bibeltexten bezeugt bzw. eindringlich empfohlen wird: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt." (Joh. 17, 6) Und: ..."daß du das Gebot unbefleckt, untadelig haltest bis zur Erscheinung unseres HERRN JESUS CHRISTUS." (1. Tim 6, 14) Das bedeutet, daß alle Gemeindeglieder das WORT GOTTES in Wort und Tat treu umgesetzt haben, wie gesagt, alle, denn es soll betont werden, daß dieser Gemeinde kein Tadel ausgesprochen wurde vom HERRN. Sie erhielt nur Lob. Was für eine begnadete Gemeinde. Auch den Namen JESU CHRISTI hat die Gemeinde standhaft verteidigt, besonders vor den christusfeindlichen Juden bzw. den antichristlichen Leuten. Die Gemeindeglieder haben den Namen JESU CHRISTI vor den Menschen und besonders vor der christusfeindlichen Judenschaft (hier: "Synagoge des Satans"), mit der sie wohl in besonderer Auseinandersetzung standen bzw. besser gesagt umgekehrt, nicht verleugnet (vgl. Wuppertaler STB., S. 153. Offb. 3) Sie haben ihren ZEUGENDIENST ebenso unermüdlich und standhaft getätigt wie auch die Gemeindeglieder zu Pergamon (Offb. 2, 13), obwohl es diese beiden Gemeinden in dieser Hinsicht sehr schwer hatten. Die Gemeinde zu Pergamon hatte sich mit der heidnischen Welt stark auseinanderzusetzen und dabei das ZEUGNIS JESU CHRISTI standhaft zu verteidigen, während die Gemeinde zu Philadelphia, wie oben schon gesagt, das ZEUGNIS JESU CHRISTI hauptsächlich vor den christusfeindlichen Juden/Heiden zu halten hatte. Das standhafte und treue CHRISTUS-ZEUGNIS dieser Gemeinde paßt ja auch zu der Zusage des HERRN in Vers 8: "Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen;" Diese Aussage bezieht nicht nur auf den eröffneten Zugang zum VATER und zum SOHN, wie oben gesagt, sondern auch darauf, daß der HERR dieser Gemeinde das CHRISTUS-ZEUGNIS und das Missionieren durch diese Zusage gesichert hat, wie auch in Jesaja mindestens zweimal betont wird: ..."ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen,"...(Jes. 51, 16) Und: ..."Mein Geist, der auf dir ruht, und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen von deinem Mund nicht weichen noch von dem Mund deiner Kinder und Kindeskinder, spricht der HERR, von nun an bis in Ewigkeit." (Jes. 59, 21; vgl. auch Jer. 1, 9) Die "Tür" also, die der HERR aufgetan hat und die niemand zuschließen kann, sichert den Gemeindegliedern zu, das das missionarische WORT GOTTES bei ihnen ist und bleibt und das ihnen dies niemand streitig machen kann (vgl. Albrechtübs., S. 670), auch nicht die christusfeindlichen Juden/Heiden, von denen die Gemeinde diesbezüglich so sehr bekämpft wurde. Auch der Apostel Paulus spricht von der geöffneten Tür zum Missionieren: "Denn mir ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken; aber auch viele Widersacher." (1. Kor. 16, 9) (vgl. auch 2. Kor. 2, 12; Kol. 4, 3) Auch dieser Text zeigt u.a. auf, daß immer gleich Widersacher auftreten, wenn das EVANGELIUM JESU CHRISTI verbreitet wird. Das ist leider eine Tatsche, mit der jeder bekennende und missionierende Christ rechnen muß.

Dann nimmt das SENDSCHREIBEN eine hochinteressante Wende und steigert sich noch mehr zum Positiven hin was die Aussagen und Zusagen des HERRN über diese Gemeinde anbelangen. Der HERR spricht die bedeutungsvollen Worte aus: "Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden (: Christusfeinde, Scheinchristen usw., Übs.: "Die Gute Nachricht"), und sind's nicht, sondern lügen;". Was bedeutet das nun? Die CHRISTUS-Feinde, die ja Lügner sind (vgl. Offb. 2, 9; heute Christusfeinde, Scheingläubige, Ungläubige etc.), werden vom HERRN dazu gebracht, aus ihrem "Lügenlager" überzuwechseln zur Philadelphiagemeinde (vgl. Wuppertaler STB, S. 155: Offb. 3). Die Gemeinde selbst braucht sich nicht zu rechtfertigen oder ähnliches tun, nein, das alles übernimmt der HERR selbst für sie in wunderbarer Weise. Der HERR hat ja auch Macht über seine Feinde! Ja, diese sollen sich sogar zu IHM bekehren! Er zwingt die Feinde in die Knie vor dieser Gemeinde. Das ist ja der größte SIEG mit, wenn JESUS CHRISTUS seine Feinde bekehrt, so daß sie sich von ihm beugen müssen (vgl. Phil. 2, 10.11) und auch vor den wahren Gläubigen, denn er sagt weiter in Vers 9: "Siehe, ich will sie dazu bringen, daß sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen". So bezeugt es ja auch Jesaja wunderbar in drei Texten: 1. Text: "So spricht der HERR: Der Ägypter Erwerb und der Kuschiter Gewinn und die hochgewachsenen Leute von Seba werden zu dir kommen und dein eigen sein. Sie werden dir folgen, in Fesseln werden sie gehen und werden zu dir kommen und niederfallen und zu dir flehen: Nur bei dir ist Gott, und sonst ist kein Gott mehr." (Jes. 45, 14) 2. Text: "Und Könige sollen deine Pfleger und ihre Fürstinnen deine Ammen sein. Sie werden vor dir niederfallen zu Erde aufs Angesicht und deiner Füße Staub lecken. Da wirst du erfahren, daß ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren." (Jes. 49, 23) 3. Text: "Es werden gebückt zu dir kommen, die dich unterdrückt haben, und alle, die dich gelästert haben, werden niederfallen zu deinen Füßen und dich nennen 'Stadt des HERRN', 'Zion des Heiligen Israels'." (Jes. 60, 14) Aber damit ist noch nicht genug, daß die Feinde vor dieser Gemeinde von JESUS CHRISTUS in die Knie gezwungen werden. Der HERR läßt die Feinde darüber hinaus auch noch erkennen, wie sehr er speziell diese Gläubigen liebt (Vers 9). Auch diese Tatsache wird in dem Prophetenbuch Jesaja zum Ausdruck gebracht, diesem atl Prophetenbuch, das ja so sehr in enger Beziehung steht zur ntl Philadelphiagemeinde: ..."weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich die lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner Statt und Völker für dein Leben." (Jes. 43, 4; vgl. den ntl Text hierzu in Joh. 17, 22-23) Und in einer weiteren Wende des SENDSCHREIBENS steigern sich nochmals die positiven Zusagen des HERRN, die ER auf diese Gemeinde bezieht: "Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die  kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen." (Vers 10) Das Wort von der Geduld (Ausharren) ist hier so gemeint, daß die Gemeinde bis zum Schluß auf den wiederkommenden HERRN gewartet hat, daß sie geduldig auf sein Kommen hin gelebt hat, auch wenn die Wiederkunft JESU CHRISTI zu jener Zeit noch nicht geschah. So wie sich diese Gemeindeglieder verhielten wird es in Offb. 14, 12 auch bezeugt: "Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an JESUS!" (Offb. 14, 12; vgl. auch Offb. 13, 10;  Hebr. 10, 36) Es gibt aber auch noch ein anderes geduldiges Ausharren, also geduldiges warten auf den HERRN, nämlich wenn ein Christ in einer persönlichen Versuchungssituation steht und auf die GEGENWART JESU CHRISTI wartet (: vgl. HIOB; vgl. JEREMIA 37, 16 + 38,6: LANGE ZEIT IN DER ZISTERNE; vgl. auch im weitläufigen Zshg. Joh. 11, 20-26: Glaubensversuchung MARTAS, ob Lazarus von den Toten auferstehen kann), um die erneuerte "spirituelle Auferstehung" zu erleben. So wie z.B. Hiob auch geduldig (vgl. Jak. 5, 11) auf den HERRN (: vgl. Hiob 38, 1: "Und der HERR antworte Hiob"...) gewartet hat und eine ganz neu kraftvollere spirituelle Auferstehung erlebte (vgl. Hiob 42, 5), in seinem irdischen Dasein. 

So wie sich die Gemeindeglieder in Sachen Geduld und Bewahrung nun dem HERRN gegenüber verhalten haben, so will es der HERR jetzt auch umgekehrt tun mit ihnen. Dies kommt ganz deutlich in Vers 10 zum Ausdruck: Weil du...., will auch ich dich.... Er will sie bewahren, nämlich vor der Stunde der Versuchung. Damit ist a) die persönlich allgemeine Versuchung im Leben der Gläubigen und b) die Versuchung in einer Trübsalszeit (Drangsalszeit) gemeint gewesen. Hierzu kann man folgende Bibeltexte in Beziehung setzen: "Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse und von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen." (Matth. 6, 13) Und: "Der HERR weiß die Frommen aus der Versuchung zu erretten"... (2. Petr. 2, 9) Das endzeitliche antichristliche Reich ("TRÜBSAL"), von dem oben unter b) die Rede ist, währenddessen die bei der ENTRÜCKUNG zurückgebliebenen Scheinchristen verfolgt und getötet werden, wie z.Zt. Neros, um des Glaubens und des Zeugnisses JESU CHRISTI willen, steht heute noch aus. Vor solch einer ähnlichen furchtbaren antichristlichen Verfolgung bzw. Versuchung hat der HERR die Gemeinde zu Philadelphia seinerzeit bewahrt, er hat es ihnen ausdrücklich zugesichert. Nach L. Albrecht (Übs.: S. 670) wurde diese Gemeinde jahrhundertelang von Gott bewahrt. Diese Bewahrung wird nun nicht allen Menschen oder Gemeinden zuteil (Viele andere Christen sind als Märtyrer zu ihren Lebzeiten gestorben!), denn der HERR sagt weiter, daß er alle versuchen läßt, die auf Erden wohnen, also Gläubige und Ungläubige (: vgl. auch Wuppertaler STB, Offb. 3, 10, S. 156). Der HERR sagt mit Vers 10 also eine Versuchung an, die über die ganze Erde kommen wird - damals wie zukünftig, heutzutage spätestens nach der Entrückung -, so daß die Menschen versucht werden und viele von Gott dem HERRN abfallen; die Philadelphiagemeinde aber nicht, die wurde in der Vergangenheit immer bewahrt und die gegenwärtig lebenden "Philadelphia-Christen" werden auch bewahrt und entrückt!

Von Menschen bzw. Scheinchristen, die versucht werden, allerdings von Gott abfallen oder sich erst garnicht bekehrt haben, wird in Offb. 13 auch geredet; jedoch werden diese nicht bewahrt. Nämlich Menschen, die in der antichristlichen Zeit bzw. Zukunft (TRÜBSAL) leben werden, die dann das TIER mit 10 Hörnern/Tier mit 2 Hörnern (: ANTICHRIST/und falscher Prophet) anbeten und nicht JESUS CHRISTUS: "Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des LAMMES, das geschlachtet ist." (14) ..."und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des TIERES ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem TIER, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war." (Offb. 13, 8.14) vgl. im Zshg. noch Offb. 6, 10; 8, 13; 11, 10) Hier ist mit "es" ("es" in Vers 14) der "falsche Prophet" gemeint (das Tier mit zwei Hörnern Offb. 13, 11), welcher mit dem "Antichristen" (das TIER mit den zehn Hörnern und sieben Häuptern Offb. 13, 1), satanisch zusammenwirkt und die Menschen auf der Erde verführt, von GOTT abzufallen bzw. diesen im Glauben an JESUS nicht anzunehmen, sondern ein "satanisches Bild" (: satansiches Bild; in Medien; im Fernseher?!) anzubeten. In Offb. 17, 8 ist von dem Antichristen (: TIER) die Rede, der im endzeitlichen antichristlichen Reich mit dem falschen Propheten (: Tier) gemeinsame Sache macht: "Das TIER, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Anfang der Welt an, wenn sie das TIER sehen, daß es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird." (Offb. 17, 8) Man beachte hier die letzten Worte: ..."und wieder sein wird"... Vielleicht die erneute Inkarnation von Nero, bloß zukünftig unter einem anderen Namen!? Und in der Wuppertaler Studienbibel steht geschrieben, daß der Antichrist das Passions- und Auferstehungsgeschehen JESU irgendwie nachahmt. (vgl. dort) Aber dies alles steht noch aus, das also das TIER, der zukünftige Antichrist, in der Welt als der Weltpolitiker auftritt. (vgl. ausführlich Offenbarung des Johannes und Kommentare  dazu) Und wie oben schon gesagt, werden die im antichristlichen Reich (: Trübsal) noch lebenden Menschen nicht bewahrt - im GEGENSATZ zu den CHRISTEN, die eine "PHILADELPHIAgesinnung hatten und deshalb vor der TRÜBSAL entrückt werden! Wer sich also weigert, jetzt in der allerletzten GNADENZEIT JESUS CHRISTUS anzunehmen, muß schreckliches ertragen, wenn das antichristliche Reich Realität auf Erden ist!


Angesichts der Versuchungen, die die Welt mit sich bringt für jeden Gläubigen, werden die Gemeindeglieder zu PHILADELPHIA (oder heutige "PHILADELPHIA-CHRISTEN") nun vom HERRN abschließend ermuntert, daß festzuhalten, was sie haben: "Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme!" Die Gläubigen zu Philadelphia befanden sich damals, als das Sendschreiben abgefasst wurde, noch auf der Erde. Und die gegenwärtig lebenden "Philadelphia-Christen auch noch, letztere sind noch nicht entrückt! Sie/Sie sind ja noch nicht den Versuchungen dieser Erde entgangen. Sie sind "noch nicht in Sicherheit", damalige Christen oder heute jene, die noch nicht entrückt sind; obwohl sie natürlich unter der Bewahrung JESU CHRISTI stehen. Aber von der Welt droht den Gläubigen immer Gefahr im Form von irgendwelchen Versuchungen, denn der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht die CHRISTEN, die ERWÄHLTEN, zu verschlingen, wie es ja der Apostel Petrus bezeugt: "Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge." (1. Petr. 5, 8) Davor sollen nun die Gemeindeglieder "auf der Hut sein", damit ihnen die "KRONE des ewigen LEBENS", die Gemeinschaft mit JESUS CHRISTUS in der Vollendung, nicht verloren geht durch die List und Tücke des Teufels und der Teufelskinder (vgl. Joh. 8, 37-45: unterscheide Abrahamskinder und Teufelskinder). Die Gemeindeglieder müssen also darauf achten (:festhalten; vgl. auch Offb. 2, 25), daß sie in den vom HERRN so sehr gelobten Werken bleiben. Bevor der HERR aber hier auf das Festhalten der LEBENSKRONE hinweist, bezeugt er noch, daß er bald kommt. Wie war das "bald" für die Gemeinde gemeint, da der HERR wußte das er zum damaligen Zeitpunkt noch ca. zweitausend Jahre ausbliebt? Mit dem Auftreten JESU CHRISTI vor ca. 2000 Jahren begann ja die Endzeit! Insofern ist das "bald"  so für die damaligen Gemeinden zu verstehen gewesen, auch wenn sich damals das Kommen JESU ca. zweitausend Jahre noch hinzog. Im Gegensatz zu damals, sind die folgenden Bibeltexte für die heutigen wiedergeborenen Christen  viel aktueller! Warum?  Weil der HERR JESUS CHIRSTUS jetzt tatsächlich "bald" kommt! ER steht sozusagen vor der Tür: "Siehe, ich komme bald! Selig ist, der die Worte der Weissagung in diesem Buch bewahrt."..."Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jedem zu geben, wie seine Werke sind." ...."Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. - Amen, ja komm, HERR JESUS! (Offb. 22, 7.12.20) Und: "Denn nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben." (Hebr. 10, 37)

Der abschließenden Ermunterung folgen jetzt noch große bedeutungsvolle Verheißungen, die die Überwinder der Philadelphiagemeinde empfangen sollen, so wie die heutigen Philadelphia-Christen auch. Es werden den Überwindern fünf Zusagen vom HERRN gemacht, die im Himmel eingelöst werden. 1. Zusage: Die Überwinder werden zum Pfeiler (: Pfeiler bzw. Säule) im Tempel Gottes gemacht. Dies ist symbolisch gemeint, denn in der himmlischen GOTTESSTADT, dem himmlischen JERUSALEM, gibt es ja keinen Tempel mehr (vgl. Offb. 21, 22). Dies ist dann wohl so zu verstehen, daß die Überwinder ein tragender Teil des spirituellen Ganzen (hier in der himmlischen GOTTESSTADT) sind und einen festen sichtbar aufragenden (: eben wie eine Säule) Platz in der GOTTESSTADT innehaben. So wie z.B. Maria, die Mutter JESU. Oder Maria von Magdala, oder Paulus, oder Jakobus, Kephas (Petrus), Johannes und viele, viele andere Christen der letzen 2000jährigen Geschichte des Christentums: So spricht Paulus diesbezüglich: ..."und da sie die Gnade erkannten, die mir gegeben war, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, die als Säulen angesehen werden, mir und Barnabas die rechte Hand und wurden mit uns eins, daß wir unter den Heiden, sie aber unter den Juden predigen sollten,"... (Gal. 2, 9) Oder auch die Mobabiterin Rut, die durch die Ehe mit Boas als Pfeiler (Säule) im Tempel Gottes in die DAVIDDYNASTIE integriert wurde (vgl. Calwer Bibellexikon, S. 1145; vgl. Buch Rut); und viele andere wahre Christen wurden auch "Pfeiler im Tempel Gottes". 2. Zusage: Es wird den Überwindern zugesagt, daß sie 2nicht mehr hinausgehen sollen". D.h., daß sie einen festen Platz in der himmlischen GOTTESSTADT haben und nicht außerhalb derer, sie haben eine himmlische Bleibe (Platz, Wohnung etc.), denn das Bürgerrecht der Gläubigen ist ja im Himmel: "So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da JESUS CHRISTUS der ECKSTEIN ist, auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem HERRN. Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist." (Eph. 2, 19-22; vgl. auch Ps. 84, 5 und 23, 6) 3. Zusage: Diese besagt nun, daß JESUS CHRISTUS den Namen seines Gottes auf die Überwinder schreibt, wie es auch in den folgenden Bibeltexten bezeugt wird für Judenchristen, ähnlich für die Heidenchristen: "Und ich sah, und siehe, das LAMM stand auf dem Berg Zion und mit ihm Hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn." (Offb. 14, 1) Und: "Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des LAMMES wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein." (Offb. 22, 4) 4. Zusage: Auch hier geht es um einen Namen, den die Überwinder auch tragen werden, den Namen des neuen himmlischen JERUSALEMS, der himmlischen GOTTESSTADT: "Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln, und zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten und zu dem Mittler des neuen Bundes, JESUS, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut." (Hebr. 12, 22-24; vgl. auch Offb. 21, 2.10) 5. Zusage: Und zu guter letzt werden die Überwinder auch noch den neuen Namen JESU CHRISTI tragen, welcher sich auf die verherrlichte himmlische STELLUNG und KÖNIGSHERRSCHAFT JESU CHRISTI bezieht: "Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst." (Offb. 19, 12; vgl. auch Offb. 2, 17; 14, 1:; 22, 4) Bei den Zusagen 3, 4, und 5 geht es also immer wieder um Namen. Auch in Jes. 43, 1  geht es um einen Namen, nämlich den der Erwählten Juden oder Heiden: ..."Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!" Name hier (Jes. 43, 1) und himmlische Namen dort (Offb. 3, 12). Die Verwandtschaft zu Jesaja 43, 1 und der Gemeinde zu Philadelphia oder anderen Christen ist auch hierbei in Bezug auf "Namen" nicht zu übersehen. Auffällig ist bei den Zusagen 3 bis 5, daß es sich um "drei Namen" handelt, die die Überwinder tragen werden. Die Drei kann als Zahl der Vollkommenheit bzw. Vollständigkeit angesehen werden in Bezug auf Gott: VATER, SOHN und HEILIGER GEIST! Auch beim Menschen kann man von einer gewissen Vollständigkeit in Bezug auf "drei" reden. Denn er besteht aus Geist, Seele und Leib. In nicht wenigen Bibeltexten findet man immer wieder die Dreierstruktur. (vgl. "Zahlen der Bibel", G. Salomon, S. 37 ffg.) In Jes. 6, 3 (vgl. oben, zitierter Text) wird das ..."Heilig, heilig heilig"... in Bezug auf den HERRN Zebaoth auch dreimal genannt. Und auch in dem Offenbarungstext, Kap. 4: "Vor dem Thron Gottes" findet man die Dreierstruktur, u.a. in Vers 8 gleich mehrmals: ..."Heilig, heilig, heilig ist Gott der HERR, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt."  (vgl. auch Offb. 4, 8).

Wie also das Sendschreiben an die Philadelphiagemeinde und die Ausführungen dazu aufzeigen, steht diese Gemeinde in ganz besonderer GNADE und dem GELIEBTSEIN vor GOTT, IN JESUS CHRISTUS. Ähnlich verhält es sich auch mit der Gemeinde zu Smyrna (vgl. Bibel). Beide Gemeinden werden vom HERRN nur gelobt und nicht getadelt. Wer also zu solch einem Verhalten als gläubiger Christ fähig ist, wie hier die "Philadelphia-Christen", steht in besonderer Weise vor GOTT, denn nur durch die GNADE des HERRN ist das ja möglich; denn keiner ist aus sich selbst heraus gut (vgl. z.B. 1. Mose 8, 21 und Römer 7, 18-19 + 24-25)! Der Mensch an sich kann aus seinem Herzen heraus "nicht gut" sein. Dies bewirkt alles die GNADE des VATERS, des SOHNES: JESUS CHRISTUS und der HEILIGE GEIST! AMEN




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 6. Predigt


DIE VON MATERIELLER ARMUT UND BEDRÄNGNIS GEPRÄGTE GEMEINDE, ABER IN CHRISTUS REICHE GEMEINDE - "SEI GETREU BIS AN DEN TOD, SO WILL ICH DIR DIE KRONE DES LEBENS GEBEN!"


Kernaussage diese Sendschreibens ist die TREUE zu JESUS CHRISTUS, selbst wenn diese ins Gefängnis, ja sogar bis in den Märtyrertod führt. Dieser Gemeindetyp, bzw. weltweit nicht wenige Christen heutzutage (vgl. ganz unten meine Homepage, Link "Open Doors"), werden in drastischer und furchtbarer Weise  geprüft, ja der Satan darf sie sogar ins Gefängnis werfen (Vers 10 unten), weil JESUS das als GLAUBENSPRÜFUNG und IHM zum ZEUGNIS sowie SEINER VERHERRLICHUNG zuläßt. Aber wie der Verlauf des SENDSCHREIBENS und die Auslegung aufzeigen werden, brauchen selbst in solch einer VERSUCHUNG die davon betroffenen Christen nicht erschrecken, denn JESUS CHRISTUS hat DEN TOD überwunden! Dadurch hat der vom Märtyrertod bedrohte Christ den SIEG in Bezug auf das ewige Leben! Er kann bei GLAUBENSTREUE nicht verlorengehen, wird so vor dem "zweiten Tod" bewahrt (vgl. ganz unten die Ausführungen). Hier das Sendschreiben an die Gemeinde zu Smyrna und eine einfache Auslegung darauffolgend.

SENDSCHREIBEN AN DIE GEMEINDE ZU SMYRNA: "(8) Und dem Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: (9) Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist aber reich - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern sind die Synagoge des Satans. (10) Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. (11) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode." (Offenbarung des Johannes 2, 8-11)

Einfache Auslegung des Gemeindetyp Smyrna: Das Bild dieser Gemeinde ist von Armut, Verlästerung, Drangsal und letztlich Tod (: hier Ermordung) durch die Gegner (: alle Christusgegner) gekennzeichnet. Diese Aspekte des Christ seins hat der HERR JESUS im Laufe seines irdischen Lebens selbst erlitten, ebenso hier diese Gemeindeglieder. Deshalb spricht hier der HERR gleich von sich selbst als "der Erste und der Letzte" der tot war und verweist indirekt auf seine eigenen sowie der Gemeindeglieder Leiden, verweist aber auch auf ihren spirituellen Reichtum: "Ich kenne deine Bedrängnis und Armut - du bist aber reich". JESUS CHRISTUS weiß also um alles, was die Gemeinde in Smyrna durchmacht, einerseits weil er es vom Himmel aus sieht und andererseits, weil er dies alles selbst durchgemacht hat, bis hin zu seiner Ermordung, der KREUZIGUNG. Aber in einem Atemzug spricht der HERR davon, daß die Gemeinde trotz aller Widrigkeiten dennoch "in IHM reich ist", denn JESUS CHRISTUS ist nicht im Tod geblieben, sondern von den Toten auferstanden. Auch die Gemeinde wird vom Tod auferstehen und darin besteht u.a. ihr spiritueller Reichtum, auch wenn dies im irdischen Dasein noch verborgen ist. Die Armut dieser Gemeinde bezieht sich also nur auf die materielle Situation der einzelnen sowie auf die der Gemeinde gesamthaft. Viele der Gemeindeglieder waren nicht wohlhabend und hatten nur geringes Einkommen, viele u.U. nicht einmal dies. Dies schränkt eine Gemeinde natürlich sehr ein, weil dadurch nicht genug finanzielle Mittel vorhanden sind, um "im großen Stil" MISSIONSARBEIT, EVANGELISATION u.a. zu betreiben. Nicht selten werden solche Christen, heute wie damals, wegen ihrer Armut bzw. Armseligkeit geschnitten (vgl. jedoch Jakobus 1, 9 in "Die Gute Nachricht"!). Mit "Solchen", mit dem "Geruch der Armut",  will man lieber nichts zu tun haben. Aber JESUS CHRISTUS, der selbst in Armut gelebt und gewirkt hat, will gerade mit diesen Menschen sein, das ist SEINE GEMEINDE. ER war meistens bei den "Armseligen". Und wie das Wort "armselig" schon sagt, es steckt ja "selig" darin, können diese Menschen sich spirituell selig und glücklich schätzen, da sie trotz ihrer Armut dennoch den spirituell transzendenten Reichtum des ewigen Lebens bekommen. (vgl. Seligpreisungen in Lukas 6, 20: "Selig seid ihr Armen, denn das Reich ist euer"...) Sie sind es, die das REICH GOTTES ererben. Die seelisch Fetten, Feisten und Wohllebigen nicht (vgl. z.B. Ps. 73, 3-12 + 17-20.27), diese sind es, die in Wahrheit spirituell arm sind, wie die Bibel bezeugt: ..."und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und haben guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von Dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott." (Luk. 12, 19-21) (vgl. auch Sirach 11, 19) Diese Gemeinde zu Smyrna hatte aber nicht nur unter materieller Armut zu leiden, sondern auch unter zahlreichen Bedrängnissen. Hier besonders unter den damaligen Scheinchristen und christusfeindlichen Juden (: "Synagoge des Satans"), die sich in Wohlstand und Sicherheit wähnten wie auch heute viele Christen, aber diese scheinbar "armselige Gemeinde" brutal bedrängten. (vgl. im Zshg. meinen Link: "Open Doors", ganz unten auf meiner Homepage) Wenn also eine materiell reiche Gemeinde heutzutage meint, sie sei im Besitz der WAHRHEIT JESU CHRISTI, so überprüfe sie dies, damit sie nicht nur "schön von außen gleißt", wie Martin Luther in Lied 273, Strophe 2, des Evangelischen Gesangbuches zu recht anprangert! Heute wie damals gibt bzw. gab es Gemeinden, die diesem Irrtum erlagen. Nicht überall - weltweit gesehen - ist JESU CHRISTI GEIST in den Gemeinden bzw. christlichen Gemeinschaften und Missionswerken.

Nun wird in diesem Sendschreiben aber noch eine Steigerung der Not sichtbar. Es heißt, daß die Bedrängnis der Gemeinde in so starker Verlästerung von den Gegnern bestehen wird, so daß einige Gemeindeglieder sogar ins Gefängnis kommen, um des Zeugnisses JESU CHRISTI willen und u.U. getötet werden: dennoch, ..."getreu bis an den Tod sein". Aber bevor dies ausgesprochen wird, kommt gleich vorweggenommen der Trost: "Fürchte dich nicht"... und: "der tot war und ist lebendig geworden", ein Hinweis auf die AUFERSTEHUNG IN CHRISTUS vom Tode. (vgl. 1. Korinther 15, 50-57: Sieg über den Tod) Die große Bedrängnis und die damit verbundenen Leiden der Gemeinde dienen zu ihrer Versuchung, die Gott zuläßt. Der GLAUBE und die ZEUGNISTREUE von einigen Gläubigen sollen erprobt werden und wenn es ins Gefängnis oder in den Tod gehen sollte. Es gibt verschiedene Arten von Gefängnis. Ob hier nur das reale Gefängnis bzw. Kerker gemeint ist oder darüber hinaus auch innerliche Arten von Gefängnis bzw. Kerker, geht aus dem Sendschreiben nicht hervor. Man denke aber z.B. an Psalm 142. Dort spricht König David in Vers 8 (Lutherübs. r.F. 1984) davon, daß Gott ihn aus dem "Kerker" holen möge. David saß aber nicht in einem realen Kerker, sondern suchte Schutz vor seinen Feinden in einer Höhle (vgl. 1. Sam. 24, 4), das war eben mehr ein "innerlicher Kerker", wenn auch gefängnisähnlich. In einer Höhle nimmt man eben nicht am spirituellen (Kult etc.) und sozialem Leben Teil! Auch der Autor des Psalm 88 beschreibt drastisch die Situation eines Menschen, der auch in einer gefängnisähnlichen Lage war, weil dieser sich völlig abgeschieden in Todesnähe und Verlassenheit befand, auch nicht im Tempel gehen konnte, auch nicht am sozialen Leben teilnehmen konnte. Dieser Mensch wurde aber nicht von Gott gestraft, sondern sein Glaube sollte erprobt werden, ebenso wie bei David und Hiob, die zeitweilig auch völlig ausgestoßen von der Menschheit lebten, im Zuge einer großen GLAUBENSPRÜFUNG, die Gott zur Erprobung der GLAUBENS- und GOTTESTREUE zuließ. Wenn man also am Gemeindeleben und sozialem Leben nicht teilnehmen kann (vgl. auch bes. Jeremia 36, 5), sitzt man wie in einem "spirituellen Gefängnis bzw. Kerker"! Es gibt also viele "Arten von Gefängnis bzw. Kerker", also nicht nur das reale wie in Smyrna. Die Prüfungen bzw. Versuchungen, die den Gläubigen in der Gemeinde zu Smyrna widerfuhren sind aber zeitlich von Gott begrenzt worden (vgl. oben Vers 10: "10 Tage") wie auch heute in Bezug auf Christen. Gott der HERR läßt die Seinen nicht im Stich und erprobt sie auch nicht über ihre Kraft. Das erlebte z.B. Daniel in "seinem Gefängnis", der Löwengrube, auch. Deshalb bezeugt Daniel: "Und Habakuk rief: Daniel, Daniel, nimm das Essen, das dir Gott gesandt hat! Und Daniel sprach: Gott, du denkst ja noch an mich und verläßt die nicht, die dich lieben! (Verse 36.37; vgl. apokryphe Schriften, Stücke zu Daniel 2, Lutherübs. r.F. 1984; vgl. auch Buch Daniel im AT, Kap. 6) Auch der Autor des ntl Briefes an die Korinther bezeugt: ..."Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr's ertragen könnt." (1. Kor. 10, 13; vgl. auch parallel Ps. 68, 20) Solche GLAUBENSPRÜFUNGEN zählen zu den großen Werken, die ein gläubiger Mensch tut, wenn er diese zuläßt. Sie können gar nicht hoch genug bewertet werden, wie im Alten und Neuen Testament vielfach am Beispiel Gläubiger bezeugt wird. In GOTTES AUGEN, IN JESU CHRISTI AUGEN, finden solche Werke höchste Anerkennung!

Was sagt nun das Sendschreiben an die Gemeinde zu Smyrna über die WERKE der Gemeindeglieder noch aus? Zusammengefaßt hat diese Gemeinde folgende Werke bzw. Hauptmerkmale ihres christlichen Wandels durch die GNADE GOTTES aufzuweisen:

1. Die Gemeindeglieder ertrugen in GEDULD und DEMUT ihre materielle sowie auch ihre weltlich intellektuelle Armut. Solchen Christen ist eine wunderbare Seligpreisung in Luk. 6, 20 von JESUS CHRISTUS selbst verheißen worden: "Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer."

2. Die Gläubigen in Smyrna ertrugen in der Kraft JESU CHRISTI die furchtbare BEDRÄNGNISSE durch die lästernden Gegner. Sie ertrugen die Scheingläubigen, die meinten, die Wahrheit Gottes zu besitzen. Auch wenn die ZEUGNISTREUE in Bezug auf JESUS CHRISTUS die Gläubigen bis ins Gefängnis oder gar den Tod u.U. führt (vgl. oben Vers 10 ), sie ertrugen es bestimmt. Solchen Christen sagt JESUS CHRISTUS die Seligpreisung in Luk. 6, 22 zu: "Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch ausstoßen und schmähen und verwerfen euren Namen als böse um des Menschensohn (= JESUS CHRISTUS) willen."

3. Die allgemeine TREUE der Gemeinde zu Smyrna in Bezug auf JESUS CHRISTUS zeigt auf, daß die einzelnen trotz Armut ihre MISSIONStätigkeit nicht vernachlässigten. Es gibt auch heute viele Gläubige, die trotz großer Armut auf irgendeine Art und Weise missionieren, den Menschen örtlich und weltweit das EVANGELIUM JESU CHRISTI schriftlich oder mündlich predigen. Das alles sieht der HERR, auch wenn viele dies im Verborgenen tun!

4. Im AUSHARREN und DURCHHALTEN war die Gemeinde auch ein großes Vorbild. Diese Gemeinde wird vom HERRN auch nur gelobt, nicht getadelt. Und das bei solchen Widrigkeiten, wie sie oben schon beschrieben wurden. Jeder, der in aufrichtiger Nachfolge JESU steht, mit den entsprechenden Anfechtungen, die das Neue Testament bezeugt, und die man am eigenen Leib erfahren hat, wird wissen, wovon hier die Rede ist! Die WERKE der Gläubigen zu Smyrna waren hauptsächlich in/an der Person selbst und unmittelbar zu suchen, weniger äußerlich und global aufgrund der Armut. Es fand kaum globaler und sonstiger Aktionismus in dieser Gemeinde zu finden, im Gegensatz zur Ephesergemeinde (vgl. diese Predigt). Viele neigen ja doch eher dazu solche WERKE zu beachten, "die Großes" bewirken, ob ehrlich in CHRISTUS oder zum Vorwand. Beispielsweise weltweit wirkende Werke durch "berühmte Prediger", "große Evangelisationen" usw. Aber bei den Smyrnanern spielten sich die WERKE des GLAUBENS im KLEINEN ab, im EINZELNEN ab, bis in die tiefsten seelischen und spirtuellen Tiefen hinein, ja u.U. bis hin zum Zeugentod für JESU Sache, so wie das der HERR selbst vollbrachte.

5. GLAUBENS- und ZEUGNISTREUE wurde in dieser Gemeinde bis in den TOD gehalten. Die TREUE zu JESUS CHRISTUS, die bis in den Märtyrertod führen kann, wird mit der KRONE des ewigen LEBENS belohnt wie ganz oben in dem zitierten Bibeltext verheißen wird. In der Gemeinde zu Pergamon starb z.B. Antipas, der treue ZEUGE JESU, den Märtyrertod! Auch die Gemeinde zu Smyrna wurde aufgefordert dieses Opfer - falls die Situation dies verlangt - zu bringen, für JESUS CHRISTUS, für den Empfang der KRONE des ewigen LEBENS! Die GLAUBENS- und ZEUGNISTREUE ist in den Augen JESU das größte WERK mit, welches ein Christ als Opfer für IHN bringen kann. Die TREUE zu JESUS - "bis zum Ende" - muß aber nicht immer der Märtyrertod zur Folge haben. Viele spirituell wiedergeborene Christen bleiben bis zu ihrem natürlichen Lebensende und anschließendem Heimgang JESUS CHRISTUS treu. Ob so oder so, wichtig und entscheidend ist, JESUS CHRISTUS die TREUE zu halten, den GLAUBEN zu halten. Dafür möge Gott der HERR allen Gläubigen die innerliche Kraft schenken und bei Glaubensschwäche beten, wie beispielsweise für Simon Petrus: "Simon, Simon! Paß gut auf! Gott hat dem Satan erlaubt, euch auf die Probe zu stellen und die Spreu vom Weizen zu scheiden! Aber ich habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhört." (Lukas 22,31-32) Auch ich war in den letzten Jahren zeitweilig im GLAUBEN so schwach geworden, daß JESUS das öfter für mich "beten mußte", wie er mir selbst mit Lukas 22, 32 offenbarte. Gelobt sei JESUS dafür! Soweit die fünf wichtigsten Merkmale des christlichen Wandels in dieser Gemeinde. Zuletzt soll noch auf die bedeutungsvolle Verheißung JESU in Bezug auf diese Gemeinde hingewiesen werden.

In dem letzten Vers des Sendschreibens weist JESUS darauf hin, daß den Überwindern der Gemeinde kein Leid von dem "zweiten Tod" geschehen soll. Es muß also ein erster und zweiter Tod unterschieden werden. Es gibt den natürlichen Tod auf Erden, das ist der "erste Tod" und darüber hinaus gibt es den "zweiten Tod", das ist die Verwerfung zum ewigen Tod im Endgericht. Die folgenden Bibeltexte aus der Offenbarung des Johannes bezeugen den "ersten und zweiten Tod": Aussagen zum "ersten Tod": Offb. 21, 4: ..."und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein,"... Aussagen zum "zweiten Tod": Offb. 20, 6: "Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und CHRISTI sein und mit ihm regieren tausend Jahre." In Offb. 20, 14: "Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod; der feurige Pfuhl." Und in Offb. 21, 8: "Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod." Der erste natürliche Tod ist durch die Verführung des Satans eingeführt worden, als er im Paradies die Menschen zum Gottesabfall reizte. JESUS CHRISTUS aber hat am KREUZ von GOLGATHA Satan und den Tod besiegt! Für alle aus dem Wort und Heiligem Geist spirituell wiedergeborenen (vgl. Joh. 1, 13; 3, 1-13; 1. Petr. 1, 23) Christen ist die Auferstehung von den Toten durch den SIEG JESU CHRISTI verheißen. Wer allerdings JESUS CHRISTUS ablehnt, wird im Endgericht erscheinen müssen, geht ewiglich in den "zweiten Tod". Und wer von JESUS CHRISTUS abfällt, danach aber keine erneute Buße tut, wird ebenfalls ins Endgericht gehen, also auch den "zweiten Tod" erleiden, die ewige Trennung also von Gott. Damit nun die Gläubigen der Gemeinde zu Smyrna sowie auch die gegenwärtigen Christen zur Auferstehung und ewigen Gemeinschaft mit GOTT dem HERRN gelangen, sollen sie treu an JESUS CHRISTUS bis zum natürlichen Tod, ja u.U. bis zum Märtyrertod festhalten, damit ihnen eben kein Leid geschieht durch den "zweiten Tod". Der "zweite Tod" ist die ewige Trennung von Gott dem HERRN! Jeder möge also bedenken, wie er zu JESUS CHRISTUS in seinem irdischen Leben steht! GOTT gebe in JESUS CHRISTUS GNADE und ERKENNTNIS diesbezüglich, ER möge vor dem "zweiten Tod" bewahren!



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7. Predigt


PERGAMONGEMEINDE WIRD IN DIE VERANTWORTUNG GERUFEN REINES UNVERFÄLSCHTES EVANGELIUM ZU LEHREN - FALSCHE GÖTZENDIENERISCHE LEHRE VON IRRLEHRERN GEDULDET


So wie zu Lebzeiten des Apostel und Visionär Johannes die PERGAMONGEMEINDE in die Verantwortung gerufen wird in Bezug auf die  REINE LEHRE JESU, so auch heute GEMEINDEN und CHRISTEN, auf die sich die gesamten Aussagen dieses SENDSCHREIBENS beziehen. Die Pergamongemeinde wird aufgerufen, das EVANGELIUM JESU CHRISTI unverfälscht zu lehren, die falsche götzendienerische LEHRE der "Bileamiten" und Nikolaiten" (Irrlehrer) aus der Gemeinde zu entfernen. Diese GEMEINDE ließ zu, daß innerhalb dieser gewisse Leute, als Christen getarnt - "Bileamiten" und "Nikolaiten" (Irrlehrer) - nicht hinter das REINE EVANGELIUM JESU CHRISTI standen, wie die Ausführungen unten noch aufzeigen werden. JESUS ruft deshalb die noch richtig LEHRENDEN in dieser GEMEINDE zur BUßE auf, ansonsten wird er mit dem SCHWERT SEINES MUNDES "
bald über sie kommen" und "gegen die Irrlehrer streiten mit dem SCHWERT SEINES MUNDES". Mögen die gegenwärtig existierenden GEMEINDEN bzw. CHRISTEN, die von den Aussagen dieses SENDSCHREIBENS betroffen sind, dies hier aufmerksam lesen und sich prüfen! Hier das Sendschreiben, dazu eine einfache Auslegung. 

SENDSCHREIBEN AN DIE GEMEINDE ZU PERGAMON: "(12) Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert: (13) Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt. (14) Aber einiges habe ich gegen dich; du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. (15) So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaiten halten. (16) Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes. (17) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt, als der, der ihn empfängt." (Offenbarung des Johannes 2, 12-17)

Auslegung des Gemeindetyp Pergamon: Das Sendschreiben an die Gemeinde in Pergamon beginnt mit dem Reden JESU CHRISTI selbst durch den HEILIGEN GEIST, hier aber gleich als dem RICHTER, der das scharfe, zweischneidige SCHWERT hat. Diese Gemeinde wird also gleich am Anfang des Schreibens darauf hingewiesen, ihre richterliche (hier: "be"urteilende) Funktion in der ihr verliehenen Vollmacht durch JESUS CHRISTUS anzuwenden in Bezug auf die Irrlehrer (: ntl Nikolaiten; atl Bileam). Das scharfe zweischneidige SCHWERT richtet sich bei Unbuße gegen die, die die reine LEHRE JESU vertreten (Vers 16: "so werde ich bald über dich kommen"), aber dennoch die falsch lehrenden Götzendiener bzw. Irrlehrer in der GEMEINDE dulden! Darüber hinaus richtet sich JESU ZWEISCHNEIDIGES SCHARFES SCHWERT erst recht gegen die Irrlehrer, die "Bileamiten" und "Nikolaiten", als die Verführer (Vers 16: "und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes"), denn die Verführer, die Irrlehrer, stehen ja ganz besonders unter dem Gericht Gottes. (vgl. dazu im Zshg. Matthäus 18, 6-7) JESUS CHRISTUS ist also nicht nur liebender ERLÖSER, sondern auch richtender SCHWERTTRÄGER (SCHWERT = WORT GOTTES) gegenüber verantwortungslosen Bibellehrern, gegenüber Halbentschlossenen, gegenüber jenen, die neben JESUS CHRISTUS noch etwas "anderes" haben, gegenüber Verführern, gegenüber Irrlehrern und gegenüber Götzendienern. Letzteres - das JESUS also auch RICHTER ist -  wird z.B. durch folgende Bibeltexte bezeugt: "Denn das WORT GOTTES ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige SCHWERT, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens." (Hebr. 4, 12) Und: Apg. 10, 38.42: ..."zu bezeugen, daß er (=JESUS CHRISTUS) von Gott bestimmt ist zum RICHTER der Lebenden und der Toten." (Apg. 10, [38].42) Das SCHWERT JESU ist kein reales, sondern ein ein spirituelles SCHWERT, daß JESUS als CHRISTUS als RICHTER "schwingt", nämlich das WORT GOTTES, wie u.a. dieser Bibeltext bezeugt. Und wie die Offenbarung bezeugt, ist einer der vielen EHRENNAMEN IN BEZUG AUF JESUS CHRISTUS auch der: "DAS WORT GOTTES" (vgl. Offb. 19, 13). Auch das das SCHWERT "zweischneidig" ist, hat große Bedeutung. Hier auf die Gemeinde in Pergamon bezogen vielleicht die, daß "eine Seite" der Klinge spirituell nach innen schneidet, also innerhalb der Gemeinde angewendet werden muß (vgl. 1. Kor. 5, 12) wegen Verunreinigung der REINEN LEHRE CHRISTI und das die "andere Seite" der Klinge nach außen schneidet, was JESUS CHRISTUS bei den Ungläubigen und vor allem den falschen Lehrern, hier den "Bileamiten" und "Nikolaiten", selbst besorgt (vgl. im richterlichen Zshg. 1. Kor. 5, 13), wenn letztere sich nicht von den richtig Lehrenden richten ("be"urteilen) lassen. Das spirituelle SCHWERT JESU CHRISTI hat also bei BUßE rettende Funktion und bei UNBUßE vernichtende Funktion. Wie verhält es sich nun mit dem Richten (:"be"urteilen) derer die drinnen sind (richtig Lehrende) und derer, die zugleich drinnen und draußen sind  (Bileamiten, Nikolaiten: Irrlehrer usw.)? Dazu muß der Erste Korintherbrief herangezogen werden: "(12) Denn was gehen mich die draußen an, daß ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind? (13) Gott aber wird, die draußen sind, richten. Verstoßet ihr den Bösen aus eurer Mitte!" (1. Kor. 5, 12.13)  Also, der Text sagt klar aus, daß die "Bileamiten" und "Nikolaiten", die Irrlehrer, (: die sich in der Gemeinde aufhalten) von Gott selbst unmittelbar gerichtet werden, wenn das die richtig Lehrenden nicht tun. Das ist aber Aufgabe der richtig Lehrenden im Namen JESU! Für die Gemeinde in Pergamon und die heutigen bleibt also, daß sie die richten soll, die sich in der Gemeinde aufhalten, egal in welcher Position! Die treuen erfahrenen Gemeindeglieder sind sogar verpflichtet, die Irrlehrer zu richten ("be"urteilen), um gefährdete schwache Gemeindeglieder vor dem Abfall zu bewahren. Die richtig lehrenden treuen Gemeindeglieder, die ganz JA zu JESUS CHRISTUS gesagt haben, müssen also die Irrlehrer aus der Gemeinde rauswerfen und so ihrem Nächsten, dem gefährdeten oder halbentschlossenen Gemeindeglied (= 1/2 für JESUS und 1/2 Irrlehre anhangen) aufhelfen, so daß der Halbentschlossene auch ganz JA zu JESUS CHRISTUS sagen kann und von den Irrlehrern nicht mehr verwirrt wird.

Das hier gemeinte positive richten (= "be"urteilen) darf nicht verwechselt werden mit dem negativen richten aus Röm. 2, 1. Dort geht es um liebloses "ver"urteilen des anderen, im Gegensatz zum "be"urteilen. Hier in dem Sendschreiben geht es also um das positive richten, daß "be"urteilen, welches Paulus in 1. Kor. 5, 12 meint. Treue Gemeindeglieder, Halbentschlossene wie Irrlehrer dort in der GEMEINDE müssen also alle nun im eigenen Interesse diesem positiven Richten gegenüber offen sein, das Urteil des Beurteilers bzw. Beurteilerin also annehmen, hier des treuen Gemeindegliedes (: heute auch überregional, gemeindeübergreifend). Das kann ein einfacher christlicher Mann oder eine einfache christliche Frau sein, ein jüngerer oder ein älterer Mensch sein, denn die Glaubens- und Bibelerkenntnis kommt durch den HEILIGEN GEIST, nicht durch Theologiestudium, nicht durch Bibelschulstudium bei "den großen Lehrern" dort, nicht durch Alter oder Geschlecht (vgl. Hiob 32, 6-9), auch nicht durch lange Zugehörigkeit einer Gemeinde. Möge gegenwärtig kein Mensch in den Wirren der biblisch bezeugten ENDZEIT (: MATTHÄUSEVANGELIUM 24!) die recht lehrenden Christen und Christinnen verpassen oder gar ablehnen!


Einerseits muß also die Gemeinde richten um schwache und Gefährdete in der Gemeinde zu schützen und andererseits um das EVANGELIUM REIN zu halten. Anhänger anderer falscher Lehren, egal welcher Art, gefährden bzw. verunreinigen nicht nur sich selbst, sondern auch den ganzen LEIB CHRISTI, die örtliche sowie die gesamte LEIBGEMEINDE. Die Gemeindeglieder sind nämlich durch den HEILIGEN GEIST untereinander lokal sowie weltweit verbunden. Die LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI ist ja "nicht zerstückelt", sondern durch den HEILIGEN GEIST "spirituell EINS". Und die örtliche sowie die gesamthaft überregionale LEIBGEMEINDE JESU CHRISTI darf nicht verunreinigt werden durch VERMISCHUNG DER REINEN LEHRE JESU CHRISTI mit unreiner falscher Lehre, wie hier z.B. die der "Bileamiten" und "Nikolaiten" (heutzutage viele andere obskure Lehren). Die Vermischung von reiner und falscher Lehre darf von der Gemeinde nicht geduldet werden! Das läßt JESUS CHRISTUS auf keinen Fall zu, weil das Verrat an ihm und seiner Lehre ist. Da geht er bei UNBUßE mit seinem scharfen, zweischneidigem SCHWERT dazwischen, wie dieses Sendschreiben aufzeigt! Und wenn sich kein Stellvertreter oder Stellvertreterin zum Richten (: "be"urteilen) findet, dann tut JESUS das, wenn nötig, persönlich! (Vermischung von christlichen und antichristlichen Dingen vgl. im Zshg. 1. Kor. 5, 6-8)

Was mußte nun genau mit dem "scharfen zweischneidigen SCHWERT" so hart bekämpft bzw. total abgelehnt und ausgestoßen werden? Was ist gemeint mit "der Lehre Bileams" und der "der Lehre der Nikolaiten"? Die Begriffe Bileam, Balak und Nikolaiten, die in dem oben zitierten Bibeltext genannt werden, sollen kurz nacheinander transparent gemacht werden: In Bezug auf Bileam (= hebräisch "Verderber des Volkes") handelt es sich um einen heidnischen Wahrsager, der sich für Ehre und Gewinn von Menschen anheuern ließ, um wahrzusagen, oder um etwas zu segnen oder zu verfluchen. Er war der Sohn eines Mannes mit Namen Beor und wohnte in Pethor am Euphrat (Mesopotamien). Seine Wahrsagerei war wohl über die Grenzen hinaus bekannt und jeder wußte, daß seine Segnungen oder Flüche eintrafen. Deshalb sandte Balak, der König der Moabiter, Boten zu Bileam um ISRAEL von ihm verfluchen zu lassen. Israel lagerte seinerzeit im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho. Dies erschien dem Moabiterkönig Balak eine Gefahr zu sein für sein eigenes Volk. Auch fürchtete er sich vor ISRAEL, weil er wohl merkte, daß Gott mit Israel war. (vgl. 4. Mose 22, 1.3.6) Um des Geldes und der Ehre willen zog Bileam mit Balaks Boten mit, doch Gott trat Bileam in der Weg (vgl. 4. Mose 22, 22.23) mit bloßem Schwert und warnte ihn davor Israel zu verfluchen. Bileam kannte auch den HERRN und wurde von ihm sogar benutzt um Israel zu segnen, ob er wollte oder nicht. Darüber hinaus ließ Gott ihn eine der messianischen Prophetien des AT aussprechen (vgl. 4. Mose  24, 17). Dies alles ärgerte den Moabiterkönig Balak, denn er ließ Bileam ohne Lohn und Ehre wegziehen (vgl. 4. Mose 24, 10.11). Dies wiederum vertrug wohl die Eitelkeit und Geldsucht Bileams nicht, denn er gab den Moabitern und deren Verbündete, den Midianitern, den Rat, Israel zum Abfall von Gott dem HERRN zu verleiten und zum Götzendienst des Baal-Peor anzustiften (vgl. 4. Mose 25; 31, 16). Folglich ist es auch kein Wunder, daß Bileam umkam, als die Israeliten später an den Midianitern das Gericht Gottes vollzogen. Bileam hatte sich als Feind Gottes und als Feind Israels gezeigt und ist um dieser Sünden willen getötet worden. Gott hatte ihn davor gewarnt, ISRAEL Schaden zuzufügen! Wer ein Feind ISRAELS ist, ist auch automatisch ein Feind GOTTES. (vgl. zum Teil mit Lexikon zur Bibel, S. 230-231) Bei den Nikolaiten handelt es sich um eine spezielle Form von Irrlehrern, die in den Gemeinden Pergamon und Ephesus Anhänger hatten oder suchten. Ihr Name wird mit Nikolaus von Antiochia (vgl. Apg. 6, 5) in Verbindung gebracht. Sie waren wohl halb christlich und halb nikolaitisch eingestellt.

Die Nikolaiten vertraten wohl die Ansicht, daß man in CHRISTUS eine so große Freiheit hätte, um an Götzenopfer und Anbetungsgelage mit anschließender geschlechtlicher Unzucht teilnehmen zu können. Sie lehrten also spirituelle und geschlechtliche Hurerei (Unzucht) und glaubten, daß sich dies wohl mit CHRISTUS vereinbaren ließe. Diese Leute waren fleischlich gesinnt und lehnten sich wohl sehr stark an die gnostische Lehre (Irrlehre) an. Im Verhalten der Nikolaiten fehlt also jeder Gehorsam gegenüber GOTTES WORT, sie hatten einen völlig falsch verstandenen Gottesbegriff (CHRISTUSBEGRIFF). Gott der HERR betont ausdrücklich, daß er die Nikolaiten haßt! (vgl. Offb. 2, 6) Sie waren also eine große Gefahr mit ihrer Irrlehre für alle Gemeinden und auch hier für die Gemeinde in Pergamon. Sie verführten die wahren Christen, die sich an die reine LEHRE CHRISTI hielten, ähnlich wie Bileam die Israeliten seinerzeit. (vgl. auch Lexikon zur Bibel, S. 993) (vgl. auch "Bibel von A bis", S. 502) (vgl. auch Calwer Bibellexikon, S. 964-965) Was also im AT der Bileam für die ISRAELITEN war, ist hier in Pergamon die nikolaitische Irrlehre für die ntl GEMEINDE. Deshalb werden diese beiden Gruppen im Vergleich gegenübergestellt durch den HEILIGEN GEIST in dem Sendschreiben oben. Der atl und ntl Vergleich in dem Sendschreiben kommt zum Ausdruck durch: "So hast du auch (: eben wie Israel seinerzeit) Leute, die sich an die Lehre der... halten." So wie Bileam seinerzeit Israel zu spiritueller und geschlechtlicher Hurerei (Unzucht) und Abfall von Gott verführte, so machen es auch jetzt die Nikolaiten mit Gemeindegliedern in Pergamon. Es ist sozusagen eine atl und ntl Gegenüberstellung, wenn man so will, eine Wiederholung von etwas, was schon einmal da  war, nur in anderer Form. Es ist anzunehmen, daß sich die Nikolaiten als Gruppe (Sekte) außerhalb der Gemeinden formierten, aber auch in den Gemeinden selbst als Irrlehrer auftraten unter dem "Deckmantel" des CHRISTUS. Die Nikolaiten müssen letztlich als "Gnostiker" (obskure urchristliche Irrlehre; z.B. auch fleischlich gesinnt) angesehen werden und dürften eigentlich gar nicht mit dem Namen JESU CHRISTI in Verbindung gebracht werden. Auch heute begegnet man erschreckender Weise vielen Christen, die meinen, daß man sich nicht so "eng" an die Bibel orientieren müßte. Neben der körperlichen Hurerei, welche die Irrlehrer meist mit vermitteln, wird der Punkt spirituelle Hurerei (: Abfall gegenüber Gott den HERRN durch annehmen von Irrlehren) heutzutage von vielen gar nicht mehr ernst genommen, obwohl die Bibel bezeugt, daß es gerade dabei um Leben oder Tod geht. (vgl. z.B. 5. Mose 13 dazu!) Deshalb ist das Sendschreiben an die Gemeinde zu Pergamon aktueller denn je, denn es laufen heutzutage in übertragenem Sinn unzählige "Bileamiten" und "Nikolaiten" umher, um Gotteskinder und Menschen allgemein zu verführen, oftmals innerhalb der weltweit verstreuten Christenheit.


Gleich am Anfang des Sendschreibens wird neben dem Hinweis auf das scharfe zweischneidige  SCHWERT durch den Geist des HERRN gesagt, daß ER weiß, "wo" die Gemeinde wohnt, nämlich da wo der "Thron des Satans" ist. Dies wird zweimal betont, weil der HERR wußte, "was" das für die GEMEINDE bedeutet. Nämlich, daß sie den Namen JESU CHRISTI in einer Stadt zu verteidigen hatten, in der der Satan quasi "selbst saß" u.a. in Form eines gewaltigen Tempels für den römischen Kaiser Augustus (: legte sich eine "gottähnlichen Titel" zu, vgl. "Bibel von A bis Z", S. 65) und der "Göttin Roma" (vgl. Stuttg. Erklär.-Bibel, S. 1607). Die Stadt Pergamon war seinerzeit das Zentrum des Kaiserkults, was ja mit spirituellem Götzendienst und Anbetung des Kaisers als "Gott" einherging. In dem Tempel wurde der damalige Kaiser also wie ein "Gott" verehrt in götzendienerischer Anbetung. Außerdem befand sich seinerzeit in Pergamon auch ein dreihundert Meter hoher Zeusaltar (Götzenaltar), der im Altertum als eines der sieben Weltwunder galt. Darüber hinaus war Pergamon der Hauptsitz eines "Schlangenkults", der in der ganzen Welt verbreitet war. (vgl. Wuppertaler Studienbibel S. 131: Offb. 2) Die Gemeinde zu Pergamon befand sich also in der "Hochburg satanischer Anbetung", eben dort wo der "Thron des Satans" stand. Aber obwohl die Gemeinde in der "Hochburg des Satans" lebte, hielt sie am Namen JESU CHRISTI und am Glauben fest, auch dann noch, als der Zeugendienst einem Gemeindeglied bereits das Leben kostete, nämlich "dem treuen Zeugen" Antipas. Die Umstände, wie es dazu kam, müssen Spekulation bleiben, da diese nicht genannt werden. Der Tod um des Zeugnisses JESU CHRISTI willen hätte jedes andere Gemeindeglied auch treffen können. Aber die Gemeindeglieder blieben standhaft im ZEUGENDIENST und  GLAUBEN an JESUS CHRISTUS. Nur in einem Punkt tadelte sie der HERR, nämlich, wie oben schon beschrieben, daß sie die Anhänger, die sich an die falsche Lehre der Bileamiten/Nikolaiten hielten, gewähren ließen, in ihren eigenen Reihen. Denn es heißt ja in dem zitierten Bibeltext oben: "So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaiten halten." Mit diesen Leuten waren die treu und richtig lehrenden wie halbentschlossenen Gemeindeglieder gemeint. Das erkennt man daran, daß es heißt, daß die Israeliten (= atl Gemeinde) seinerzeit auch verführt wurden durch den heidnischen Wahrsager Bileam (vgl. 4. Mose 22-25; 31, 8; Jos. 13, 22) (vgl. auch "Bibel von A bis Z", S. 105). Und ähnlich ist es in der Gemeinde zu Pergamon auch gewesen. Dort ließen sich einige Gemeindeglieder von der Lehre der Nikolaiten, die der des Bileams ähnelt, auch verführen! Und die richtig lehrenden Christen in dieser GEMEINDE wiederum duldeten gar als VERANTWORTLICHE die Irrlehrer! Bei Unbuße würde diesen Gemeindegliedern, die sich an die Irrlehre weiter halten bzw. diese dulden u.U. "der erste und zweite Tod" drohen, eben das scharfe zweischneidige SCHWERT JESU, ebenso heutigen Christen, die von den Aussagen dieses Sendschreibens betroffen sind. Jeder prüfe sich diesbezüglich jetzt! Alttestamentlich, als die Israeliten sich an den Götzen Baal-Peor hängten, wurden alle Oberen des Volks im Angesicht der Sonne aufgehängt und vom Volk kamen noch vierundzwanzigtausend um (vgl. 4. Mose 25, 4.9). Deshalb der so notwendige Aufruf JESU CHRISTI zur BUßE, hier vor allem der treuen Gemeindeglieder, die ja so tapfer den Namen des HERRN und den GLAUBEN nach "außen" hin verteidigt und nicht verleugnet haben, also TREUE GEGENÜBER JESU UND DESSEN REINER LEHRE BEWIESEN - ihr Bruder Antipas starb sogar dafür! Dann muß natürlich der Name des HERRN "innen" erst recht verteidigt werden gegen schlechte Einflüsse, hier gegen die "Leute, die Irrlehrer, die sie bei sich hatten", welche eine falsche Lehre in die Gemeinde einschleppten und so eine Infiltration von unreiner Lehre und Götzendienst förderten! Die treuen Gemeindeglieder waren also JESUS gegenüber verpflichtet, die Irrlehrer bzw. die Verführer aus der GEMEINDE auszuschließen, wenn diese keine BUßE tun würden! Interessanterweise wird den Irrlehrern in dem ganz oben zitierten Sendschreiben nicht einmal mehr die Buße von JESUS angeboten! Das möge jeden Irrlehrer aufhorchen lassen! Das alles, was ich hier versucht habe deutlich zu machen, sagt JESUS CHRISTUS auch heute noch den treuen Christen und Irrlehrern in der Welt!

Am Schluß des Sendschreibens, daß an die Gemeinde in Pergamon gerichtet ist, wird den Überwindern eine großartige Verheißung zugesprochen, die mindestens drei Aspekte enthält. Die Überwinder bekommen von dem "verborgenen Manna" zu essen. Hier ist ein atl Bezug gegeben zu dem Manna, daß der HERR den Israeliten zur Zeit ihres Wüstenaufenthaltes gab. Es handelt sich bei dem atl "Manna" um "Himmelsbrot" ("Himmelsspeise"), welches Gott für sein hungriges Volk Israel in der Wüste vom Himmel fallen ließ (vgl. Lexikon zur Bibel, S. 884). Den Begriff “Himmelsspeise” (vgl. Joh. 6, 58) darf man hier ntl in Bezug auf die Verheißung an die Gemeinde spirituell deuten. Die Überwinder werden durch den Heiligen Geist und das Wort Gottes gespeist (vgl. auch Joh. 6, 22-59), also mit "spirituellem Manna" und später, in der unmittelbaren Gemeinschaft mit JESUS CHRISTUS in der GOTTESSTADT, nehmen sie mit dem HERRN das "immerwährende Manna" zu sich, das ABENDMAHL mit dem HERRN. Das von "verborgenem Manna" gesprochen wird, bedeutet, daß die Überwinder in der Gemeinde Verborgenes (:"verborgene spirituelle Speise": Brautgeheimnisse; Offenbarungen JESU; Visionen; Traumvisionen usw.) von Gott empfangen! (vgl. z.B. Paulus zu seinen Lebzeiten: 2. Kor. 12, 4). Weiter wird den Überwindern zugesagt, daß sie einen weißen Stein erhalten auf dem ein neuer Name geschrieben steht, den nur der Empfänger kennt. Zur Zeit der Antike wurden den Olympiasiegern nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatstadt ein weißes Marmortäfelchen (Stein) mit ihrem Namen darauf überreicht. (vgl. Wuppertaler STB, S. 136: Offb. 2) (Stein: vgl. auch 1. Petr. 2, 4.5.) Hier soll das Bild von der Siegerehrung auf die Überwinder in Gemeinde übertragen werden. Und das Überwinder einen neuen Namen erhalten haben, bezeugt die Bibel ja auch am Beispiel Abrahams, Saras, Jakobs, Zebedäussöhne, Petrus, Paulus (vgl. in der Bibel). Der alte Name, der alte Mensch, wird durch GOTT, ntl durch JESUS CHRISTUS, erneuert und erhält deshalb auch seiner spirituellen und allgemeinen Neuschöpfung entsprechend einen "neuen Namen", wird spirituell gesehen ein "neuer Mensch", wenn auch im irdischen Dasein noch verborgen. Man kann in diesem Zusammenhang auch 2. Kor. 5, 17 sehen und anwenden: "Darum: Ist jemand in CHRISTUS, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."



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8. Predigt



ZUNGENREDE ODER PROPHETISCHE REDE BZW. WEISSAGUNG? - BIST DU OHNE ZUNGENREDE SPIRITUELL WIEDERGEBORENER CHRIST? - JA ODER NEIN?


Viele Christen fragen sich vielleicht, ob sie überhaupt spirituell wiedergeboren sind (vgl. Johannesevangelium 3), wenn sie die Gabe der Zungenrede nicht empfangen haben, insbesondere dann, wenn sie auf überbetont charismatische Christen treffen. Ich kann jeden nur trösten, der spirituell wiedergeboren ist und dennoch die Gabe der Zungenrede nicht empfangen hat. An der Zungenrede kann man nicht die spirituelle Wiedergeburt eines Christen festmachen! Es gibt viele Christen, die sind spirituell wiedergeboren und haben die Zungenrede nicht empfangen, es gibt aber auch Christen, die spirituell wiedergeboren sind und haben die Zungenrede empfangen. Allerdings muß durch den GEIST GOTTES unterschieden werden, ob jede Zungenrede von GOTT kommt. Es gibt zuweilen und nicht selten auch "falsche Zungenrede", die nicht vom HEILIGEN GEIST kommt! Wachsamkeit und Unterscheidung ist hier geboten! Die Überbetonung der Zungenrede, insbesondere ohne Auslegungsfähigkeit, ist verkehrt! Der Apostel Paulus, "die Bibel also", ja JESUS somit selbst, sagen das Gegenteil, wie unten in dem zitierten Bibeltext ausführlich nachzulesen ist! Schauen wir uns an, was der liebe Apostel Paulus dazu sagt, lies dir sehr genau und langsam durch, wie er die Thematik von Zungenrede und Sprachenrede (: prophetische Rede) beurteilt:


ZUNGENREDE ODER PROPHETISCHE REDE?


"Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber (: achte auf das "aber") um die Gabe der prophetischen Rede! 2 Denn wer in Zungen  redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist von Geheimnissen. 3 Wer aber (: achte auf das "aber") prophetisch redet, der redet den Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung. 4 Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber (achte auf das "aber") prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde. 5 Ich wollte, dass ihr alle in Zungen reden könntet; aber (: achte auf das "aber") noch viel mehr, dass ihr prophetisch reden könntet. Denn wer prophetisch redet, ist größer als der, der in Zungen redet; es sei denn, er legt es auch aus, damit die Gemeinde dadurch erbaut werde. 6 Nun aber, liebe Brüder, wenn ich zu euch käme und redete in Zungen, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht mit euch redete in Worten der Offenbarung oder der Erkenntnis oder der Prophetie oder der Lehre? 7 Verhält sich's doch auch so mit leblosen Dingen, die Töne hervorbringen, es sei eine Flöte oder eine Harfe: wenn sie nicht unterschiedliche Töne von sich geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? 8 Und wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? 9 So auch ihr: wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen Worten, wie kann man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind reden. 10 Es gibt so viele Arten von Sprache in der Welt und nichts ist ohne Sprache. 11 Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, werde ich den nicht verstehen, der redet, und der redet, wird mich nicht verstehen. 12 So auch ihr: da ihr euch bemüht um die Gaben des Geistes, so trachtet danach, dass ihr die Gemeinde erbaut und alles reichlich habt. 13 Wer also in Zungen redet, der bete, dass er's auch auslegen könne. 14 Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber (: achte auf das "aber") was ich im Sinn habe, bleibt ohne Frucht. 15 Wie soll es denn nun sein? Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand. 16 Wenn du Gott lobst im Geist, wie soll der, der als Unkundiger dabeisteht, das Amen sagen auf dein Dankgebet, da er doch nicht weiß, was du sagst? 17 Dein Dankgebet mag schön sein; aber (: achte auf das "aber") der andere wird dadurch nicht erbaut. 18 Ich danke Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle. 19 Aber (: achte auf das "Aber") ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Verstand, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in Zungen. 20 Liebe Brüder, seid nicht Kinder, wenn es ums Verstehen geht; sondern seid Kinder, wenn es um Böses geht; im Verstehen aber seid vollkommen. 21 Im Gesetz steht geschrieben (Jesaja 28,11-12): »Ich will in andern Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch so nicht hören, spricht der Herr.« 22 Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen; die prophetische Rede aber ein Zeichen nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen. 23 Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkäme und alle redeten in Zungen, es kämen aber Unkundige oder Ungläubige hinein, würden sie nicht sagen, ihr seid von Sinnen? 24 Wenn sie aber (: achte auf das aber) alle prophetisch redeten und es käme ein Ungläubiger oder Unkundiger hinein, der würde von allen geprüft und von allen überführt; 25 was in seinem Herzen verborgen ist, würde offenbar, und so würde er niederfallen auf sein Angesicht, Gott anbeten und bekennen, dass Gott wahrhaftig unter euch ist. 26 Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! 27 Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei und einer nach dem andern; und einer lege es aus. 28 Ist aber (: achte auf das "aber") kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott. 29 Auch von den Propheten lasst zwei oder drei reden, und die andern lasst darüber urteilen. 30 Wenn aber einem andern, der dabeisitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so schweige der Erste. 31 Ihr könnt alle prophetisch reden, doch einer nach dem andern, damit alle lernen und alle ermahnt werden. 32 Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan. 33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.  (1. Korinther 14, 1-33)

Tröste Dich also als spirituell wiedergeborener Christ mit Paulus's Worten oben, wenn Du nicht die Gabe der Zungenrede empfangen hast. Laß Dich nicht irre machen von gewissen überbetont charismatischen Christen, wenn diese behaupten, daß Du kein spirituell wiedergeborener Christ bist "ohne Zungenrede"! Paulus bezeugt oben in dem Bibeltext, in Vers 1, daß man sich um die prophetische Rede bemühen soll, nicht aber um die Zungenrede! Das mehrfach betonte ("aber") oben im Text des Paulus zeigt sogar auf, daß die Zungenrede der prophetischen Rede untergeordnet ist! Es besteht also kein Grund, diese überzubewerten, wie es leider nicht wenige charismatische Christen zu tun pflegen. Laß Dich dadurch nicht verunsichern. Wenn Du spirituell wiedergeboren bist im Sinne der Aussagen des Johannesevangelium 3, dann bist du das entweder mit oder ohne Zungenrede! Also manche Christen bekommen bei ihrer spirituellen Wiedergeburt die Zungenrede, manche aber nicht. Es steht ja auch geschrieben in 1. Korinther 12, 11, daß der HEILIGE GEIST die Gaben austeilt, wie er will: ..."und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will." Warum einer also die Zungenrede empfängt und ein anderer nicht, ist ein Geheimnis des HEILIGEN GEISTES! Das hat nichts mit Aufwertung oder Abwertung eines Christen zu tun. Wer also die Zungenrede nicht empfängt, braucht sich nicht als "halber Christ" zu fühlen! Vor JESUS sind alle gleich, egal welches AMT, welche KRAFT oder welche GEISTESGABE jemand empfangen hat! Wichtig ist, daß du wiedergeboren bist, den HEILIGEN GEIST empfangen hast und JESUS CHRISTUS dein Fundament im Leben ist! Und das spürst mit oder ohne Zungenrede, der HEILIGE GEIST wird sich dir offenbaren, mit oder ohne Zungenrede! GOTT SEGNE UND KORRIGIERE ALLE, DIE DAS HIER LESEN, INSBESONDERE "DIE VERFECHTER DER ZUNGENREDE".

Höre dir auch die Predigt von Alexander Seibel an, womit er diese Thematik sehr nüchtern und informativ darlegt. Hier der LINK dazu: ZUNGENREDE - SPRACHENREDE



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9. Predigt: 


"DU HAST DEN NAMEN, DAß DU LEBST UND BIST SPIRITUELL DENNOCH TOT" - GEMEINDE DER LIPPENBEKENNTNISSE UND HALBHERZIGKEIT




Wie der Predigttitel schon aufzeigt ist dieser Gemeindetyp "spirituell tot". Diese Gemeinde ist auch geprägt von Lippenbekenntnissen und Halbherzigkeit. Diese Gemeinde ist so massiv am absterben, daß ihnen sogar bei UNBUßE der Ausschluß aus dem ewigen Leben droht (vgl. Vers 5), das schlimmste also, was einem Christen widerfahren kann. Schauen wir uns das SENDSCHREIBEN näher an, was JESUS also dort so drastisch richtet.

SENDSCHREIBEN AN DIE GEMEINDE ZU SARDES: "(1) Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, daß du lebst, und bist tot. (2) Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott. (3) So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich  über dich kommen werde. (4) Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind's wert. Verheißung: (5) Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. (6) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Offenbarung des Johannes 3, 1-6)

Einfache Auslegung des Gemeindetyp Sardes: Das Sendschreiben an die Gemeinde zu Sardes wird auch wieder mit dem persönlichen Reden JESU CHRISTI durch den Heiligen Geist eröffnet. Der HERR spricht hier jedoch wieder "verhüllt" von seiner Person, im Gegensatz zur Thyatiragemeinde (vgl. Bibel). Dort stellt er sich ja "unverhüllt" als der SOHN GOTTES vor, also mit einem seiner himmlischen Hoheitstitel. JESUS CHRISTUS wird aber hier wieder mit bestimmten Merkmalen vorgestellt. ER ist der, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne. Was ist die Bedeutung der sieben Geister und Sterne? Die sieben Geister Gottes machen die Fülle Gottes (Fülle des LAMMES = JESUS CHRISTUS, vgl. auch Jes. 11, 2) deutlich, so wie Offb. 1, 4  und 5, 6 zum Ausdruck kommt: "Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind." Und: "Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein LAMM stehen, wie geschlachtet: es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande." (sieben Augen: vgl. auch Sach. 3, 9) Die sieben Geister, von denen in den beiden zitierten Texten die Rede ist, symbolisieren also die GEISTESFÜLLE Gottes. Die Zahl Sieben ist eine göttliche Vollkommenheitszahl in positvem sowie negativem Sinn. Hier in der Offenbarung des Johannes kommt dies besonders stark zum Ausdruck. Da ist z.B. die Rede von jeweils sieben Siegel-, Posaunen- und Zornschalengerichten. Hier hat die Sieben eine vollkommen heilige negative Bedeutung. Es gibt aber auch viele positive Beispiele für die göttliche Vollkommentheitszahl sieben, wie z.B. in 1.Mose 2, 2: Gott schuf die Erde in sieben Tagen. Oder in Jos. 6, 8: "trugen sieben Priester sieben Posaunen vor der LADE des HERRN her"... Oder in 1. Mose 9, 8-17 wird das Wort BUND siebenmal von Gott genannt, denn Gottes BUND ist vollkommen (: ewig), wie die göttliche Bedeutung der Sieben eben (vgl. andere Beispiele in der Bibel). Die göttliche Zahl Sieben hat also in der Bibel negativen sowie positiven Charakter. Ein Zitat aus "Zahlen der Bibel" von G. Salomon, S. 65, soll dies auch unterstreichen: "Die Siebenzahl ist das Symbol der heiligen Fülle, der göttlichen Totalität: so verleiht sie dem Buch, das von ihrer Ordnung getragen wird, den gleichen Charakter. Es ist im strengsten Sinne vollständig, und niemand darf seinen Worten etwas hinzufügen oder von ihnen hinwegnehmen (Kap. 22, 18)” (53/S. 186)" (Zur ausführlichen Bedeutung der biblischen Zahl Sieben vgl. eben genanntes Buch von G. Salomon) So drückt sich auch die Vollkommenheit Gottes in den sieben Geistern aus, wobei es sich um besondere Engel handelt, wahrscheinlich Erzengel (Engelfürsten Daniel 12, 1; Thronengel?), solche, die vor dem HERRN stehen, wie es z.B. der Engel Rafael von sich bezeugt: "Denn ich bin Rafael, einer von den sieben Engeln, die vor dem HERRN stehen." (apokryphes Buch Tobias: 12, 15) Und auch in Offb. 8, 2 werden sieben Engel bezeugt, die vor Gott stehen: "Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben." (Offb. 8, 2) Biblisch werden drei besondere Engel bezeugt, nämlich der Erzengel Michael (vgl Daniel 12, 1), der Engel Gabriel (vgl. Luk. 1, 26) und der Engel Rafael (apokr. Buch Tobias 12, 15). Weiter wird noch ein Erzengel Uriel in apokryphen Büchern genannt (4. Esrabuch und 4. Hennochbuch). Darüber hinaus soll die jüdische apokalyptische bzw. rabbinische Literatur sechs bzw. sieben Erzengel kennen. (vgl. auch "Bibellexikon von A bis Z", S. 182) Die sieben Engel bzw. die sieben Geister sind auch den sieben Sternen gleichgesetzt. Hier in dem Sendschreiben zu Sardes und auch in dem Sendschreiben zu Ephesus stellt sich der HERR u.a. auch mit diesem Merkmal, den sieben Sternen, vor. Die Bedeutung der sieben Sterne wird dem Visionär Johannes in Offb. 1, 20 von Gott erklärt: "Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden." (sieben Sterne: vgl. auch Offb. 1, 16) Über die Bedeutung des Leuchters wurde schon in den Ausführungen über die Gemeinde zu Ephesus berichtet. Die sieben Sterne nun werden mit Engeln gleichgesetzt. Was sind das nun für Engel? Es sind jene besonderen Engel, von denen in dem vorhergehenden Absatz berichtet wurde. Es ist wohl jeweils einer dieser sieben Sterne (:sieben Engel, sieben Geister Gottes) je einer Gemeinde (Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia, Laodizea) zugeordnet nach der Aussage in Offb. 1, 20. Ähnlich ist es auch heute, daß also der jeweilige Gemeindetyp (gesamt oder Einzelperson) von dem entsprechenden Engel spirituell unsichtbar und allgemein "betreut" wird (vgl. Matth. 18, 10; Apg. 12, 15; vgl. auch Sacherklärung in: "Die Gute Nachricht"). Und diese besonderen Engel (: Sterne) wiederum unterstehen JESUS CHRISTUS, denn er hält sie ja in seiner rechten Hand bzw. hat sie. In Offb. 2, 1 heißt es ja in Bezug auf die Sterne: ..."der da hält sie sieben Sterne in seiner Rechten"... Und hier in dem Sendschreiben zu Sardes heißt es: ..."der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne".... Die sieben Sterne (sieben Engel, sieben Geister) werden auch in Offb. 4, 5 mit den sieben Fackeln gleichgesetzt: "Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes." Zusammengefaßt und vereinfacht gesagt sind die sieben Sterne  die sieben Geister Gottes, die sieben besonderen Engel, die sieben Fackeln.

Der HERR bekundet nun dieser Gemeinde zu Sardes ihre Werke, nämlich daß es fast alles "tote Werke" sind: ..."Du hast den Namen, daß du lebst und bist tot" (Vers 1). Was für eine schreckliche Feststellung des HERRN! Dies Wort (: Urteil des HERRN) müßte jeden "heutigen Sardesener" wie den Hammer Gottes treffen (Hammer: vgl. Jer. 23, 29). Der Ursprung des Lebens (: "hast den Namen, daß du lebst"; vgl. Röm. 6, 23) ist Gott, ist JESUS CHRISTUS; die in Sardes haben ihn ja gehört, sein WORT also eifrig aufgenommen (Vers 3) und durch dieses WORT (: die Predigt) sind sie ja gläubig geworden und haben dadurch Zugang zu JESUS CHRISTUS bekommen, aus GNADE und umsonst. Glaube entsteht aus vollmächtiger Predigt: vgl. Röm. 10, 17: "So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort CHRISTI." (vgl. auch 1. Petr. 1, 23; Jak. 1, 18; Apg. 10, 44) Es ist deshalb umso erstaunlicher, daß hier in der Gemeinde zu Sardes von der göttlichen GEISTESFÜLLE (: sieben Geister und Sterne) gesprochen wird, obwohl es sich um eine spirituell tote Gemeinde handelt, bis auf wenige Gemeindeglieder. Wie ist das zu verstehen? Da JESUS CHRISTUS der HERR über Leben und Tod ist, allumfassend und mit seiner lebensspendenden GEISTESFÜLLE, ist auch noch für solch eine spirituell tote Gemeinde Hoffnung da. (vgl. Wuppertaler STB., -Zitat v. Bengel-, S. 147: Offb. 3) Aber vielleicht gibt es auch noch einen anderen Grund, weshalb sich der HERR JESUS CHRISTUS hier mit dem Merkmal seiner göttlichen GEISTESFÜLLE vorstellt. Vielleicht waren diese Gemeindeglieder besonders gesegnet mit der göttlichen GEISTESFÜLLE. Aus Gottes GNADEN! Gott erwählt ja wen er will und gibt auch die Geistesgaben wem er will (vgl. "Gottes freie Gnadenwahl" Röm. 9, 14-29; Gaben Gottes: Eph. 4, 7-8), wofür also eine Person vor Grundlegung der Welt erwählt bzw. berufen ist (vgl. Eph. 1, 4-5). Dann wäre es umso furchtbarer, daß gerade solche Leute spirituell tot sind: ..."Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern." (vgl. Luk. 12, 48 in Stuttg. Erklär.-Bibel mit Erklärung) Göttlich gegebene großem Geistesfülle ist also in der Gemeinde zu Sardes vorhanden, aber es wird nichts daraus bzw. damit gemacht (Lippenbekenntnisse, Halbherzigkeit). Fast alles spirituelle Leben liegt in dieser Gemeinde brach, es liegt ungenutzt da. Die Gaben Gottes werden sozusagen vergeudet! Es wird also für das Reich Gottes keine oder nur wenig Frucht  gebracht. Gott hat ja nach Eph. 2, 10 die Werke zuvor bereitet, die  die Gläubigen tun sollen. Der HERR will ja zeigen, "was" für Werke der einzelne wirken soll. Man braucht ja nicht wie unter Zwang danach zu suchen bzw. unnütze Werke tun, sondern eben jene, die Gott vorbereitet hat. Aber man muß seine von Gott gegebenen "Talente" einsetzen lassen durch die Führung und den Geist Gottes, seine eigenen Widerstände also aufgeben, die das Wirken Gottes im Menschen oft verhindern. Weder durch Widerstände noch durch "spirituelles-sich-totstellen" dürfen die Talente brach liegen bleiben, weil es bei dem einzelnen selbst und anderen Menschen, für die der Gläubige die Verantwortung mit trägt, um den Verlust des ewigen Lebens geht. Über die Verantwortung der Gläubigen steht ja u.a. diesbezüglich geschrieben: ..."Ich beschwöre dich, so gewiß CHRISTUS erscheinen und seine Herrschaft aufrichten wird: Sage den Menschen die Botschaft Gottes, gleichgültig, ob es ihnen paßt oder nicht! Rede ihnen ins Gewissen, weise sie zurecht und ermutige sie. Werde nicht müde, ihnen den rechten Weg zu zeigen." (2. Tim. 4,1-2: Übs. “Die Gute Nachricht”) Hier "beschwört" also sogar der Autor dieses ntl Briefes jemand, seine "Talente" einzusetzen (und vgl. auch 1. Kor. 9, 16; Jer. 20, 9). Die Talente (: die "anvertrauten Zentner"), die Gott den jeweiligen Gemeindegliedern zu Sardes gegeben hatte, wurden aber nicht "entfacht" (vgl. 1. Tim. 4, 14, vgl. 2. Tim. 1, 6). Über das Brachliegenlassen der Talente bezeugt der Evangelist Matthäus (auch Lukas) ein schwerwiegendes Gleichnis JESU: ..."Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, daß du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde (bei Lukas: "in einem Tuch verwahrt" 19, 20). Siehe da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wußtest du, daß ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammel, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. Darum nehmet ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern." (Matth. 25, 24-30) Der in diesem Gleichnis genannte "Knecht" (: Gläubige) hat Gott dem HERRN seine Talente ungenutzt zurückgegeben. Er "fürchtete" sich, diese einzusetzen. Diese Ausrede gilt vor Gott nicht (vgl. z.B. 2. Mose 4, 10 ffg.; Jeremia 1,7). Mit Gott braucht man sich nicht zu fürchten, wenn man spirituell wiedergeboren ist, das bezeugt die Bibel ja an vielen Stellen. Wer aber dennoch Furcht hat seine Talente einzusetzen, soll Gott bitten, diese beseitigen zulassen. Dann gibt Gott den Freimut (vgl. Apg. 4, 29) das EVANGELIUM zu predigen bzw. die Talente einzusetzen. Und wenn der Gläubige das nicht kann (nicht will!), soll er (sie) wenigstens das Talent zu den Wechslern  bringen, so daß sich das von Gott gegebene Talent wenigstens ein bißchen vermehrt (Zinsen bringt = Frucht bringt). Was heißt das genau? Soll er sein Talent anderen (: spirituell Lebendigen im Sinne JESU CHRISTI) zur Verfügung stellen, damit diese das wiederum einsetzen oder damit arbeiten (Frucht wirken)? Wahrscheinlich ja. So wie der Wechsler (Bank) das Talent auch vermehrt (Zinsertrag). Ein Beispiel soll dies anschaulich machen. Angenommen, jemand ist durch die Gnade Gottes wohlhabend oder reich und hat also dieses "Talent". Dann könnte er, ohne selbst aktiv zu werden, große Geldbeträge spenden, um andere Gläubige, Missionswerke, die Sache des HERRN also kräftig unterstützen, damit das Reich Gottes gemehrt wird. Es gibt sicherlich noch viele andere Bespiele. Ein jeder möge das mit dem HERRN auf seine individuelle Situation bezogen überprüfen. Wer aber nur seine Ruhe haben will, sich zu JESUS CHRISTUS nicht bekennt in Wort und Tat, so!! wie es der HERR wirken will, der (die) geht ohne Buße u.U. des ewigen Lebens verlustig. (vgl. Vers 5 Sendschreiben) Und wer durch Unglauben und nicht vollzogene Umkehr bzw. Hinwendung zu JESUS CHRISTUS dessen Wirken in sich selbst verhindert, geht einem Schicksal entgegen, daß weit schlimmer ist als das von Jerusalem ist. (vgl. Stuttg. Erklär.-Bibel, S. 1206) Auch die überwiegende Zahl der Gemeindeglieder zu Sardes stand in dieser Gefahr. Man schlief dort in Sardes (und wo heute?) den "Schlaf des Gerechten" im wahrsten Sinne des Wortes, man "schlief sich zu Tode" und merkte es nicht einmal. Deshalb ist es umso notwendiger, daß der HERR heute so wie damals vollmächtig durch seine Boten bzw. Botinnen mit den verschiedenen SENDSCHREIBEN zu den Gemeinden, zu jedem einzelnen, spricht, was ich hier versuche zu tun.

Die Werke der Gemeindeglieder zu Sardes wurden von JESUS CHRISTUS als unvollkommen bezeichnet, sie haben keinen Bestand vor Gott. Es waren wohl vorwiegend "tote Werke" oder Werke von Holz, Heu und Stroh, die im Feuer Gottes nicht bestehen können. (vgl. 1. Kor. 3, 12-15) Nach außen hin wirkte die Gemeinde zwar lebendig, als würde sie für Gott Werke wirken, aber in Wahrheit (: im Inneren) war sie tot. Bei ihr vermißt man auch die Kennzeichen der apostolischen Leiden (vgl. 2. Kor. 6 1-10; 12, 7-10), die Kennzeichen und Leiden der Nachfolge JESU CHRISTI überhaupt (vgl. speziell die Ausführungen zu Smyrna; vgl. 1. Petr. 4, 12-14), die jeder wahre Gläubige mehr oder weniger an sich trägt (: die Leiden JESU CHRISTI). Es erscheint also sehr verdächtig, daß die Gemeindeglieder zu Sardes "so ruhig" leben konnten. Warum? Da wo ein Gläubiger oder eine Gemeinde spirituell schläft oder gar tot ist, wie hier in Sardes viele, da sind auch keine Anfechtungen vom Satan zu erwarten. Der Satan fechtet Gläubige oder Gemeinden nur dann an, wenn diese lebendig in der Nachfolge JESU CHRISTI stehen und darüber hinaus für das Reich Gottes Frucht wirken mit den verschiedenen Gaben, Werken und Diensten. JESUS CHRISTUS hat die Werke der Gemeinde zu Sardes also "geprüft" und festgestellt, daß fast die gesamte Gemeinde damit nicht vor Gott bestehen kann (Vers 2). Das ist ein so ernstzunehmendes Gerichtsurteil des HERRN, was zu einer sofortigen Sinnesänderung der heutigen Gemeindeglieder führen muß, damit sie das ewige Leben nicht verschlafen, so wie viele seinerzeit in Sardes.

Nun erschallt der Weckruf JESU CHRISTI in der Gemeinde zu Sardes hinein. Der HERR selbst kommt, um diese "spirituell Toten" aufzuwecken. Du, ja gerade auch du, bist gemeint! Auch dich will der HERR mit dem SENDSCHREIBEN zu Sardes aus dem spirituellen Todesschlaf erwecken. Laßt es also zu, so wie hoffentlich auch noch einige zu Sardes seinerzeit. Also, wach aus deinem spiritellenTotsein auf! Laß dich von CHRISTUS und seinem WORT aufwecken, bevor es NACHT wird und niemand mehr wirken kann (vgl. Joh. 9, 4): "Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann." Schreie zum HERRN, um spirituelle Erweckung zu empfangen, ganz neu (Ungläubige) bzw. zur Erneuerung (bereits Gläubige). Über das Leben im spirituellen Todeszustand und im Lichtwandel JESU CHRISTI wird auch im Epheserbrief berichtet. Dort wird der spirituell Tote aufgefordert zu erwachen: ..."Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten." (Eph. 5, 14). Hier sind nicht die realen Toten gemeint, sondern eben die spirituell Toten einer Gemeinde. Jene, die keine spirituelle Frucht bringen für das Reich Gottes, obwohl sie den Namen Gottes und das (ewige) Leben JESU CHRISTI in sich tragen (Vers 1). Nachdem der HERR JESUS CHRISTUS seinen Weckruf erschallen ließ, folgt nun unverzüglich die Aufforderung, aktiv zu werden. Die Gemeindeglieder sollen das, was noch Leben in sich hat stärken (Zeugendienst, missionieren, helfen etc.), bevor es stirbt. Einerseits sind hier sicherlich die "spirituellen Leichen" in der Gemeinde selbst gemeint, die ja dem ewigen Tod nahe sind durch spirituelle Schläfrigkeit. Hier wäre dann die Predigt in Form von Zurechtweisung (vgl. 1. Kor. 5,12; vgl. 2. Tim. 4, 2; vgl. Gal. 6, 10) der einzelnen in der Gemeinde gefragt (Vers 4), die sich nicht besudelt haben und die es wert sind in Gottes ewiges Reich einzugehen. Anderseits sind aber auch die vielen Ungläubigen gemeint, die dem Gericht Gottes verfallen sind durch Unglauben, weil ihnen in der Stadt Sardes (und heute hier, in der Welt) keiner das WORT GOTTES: das EVANGELIUM  predigt. In diesem Fall sind alle Gemeindeglieder zu Sardes (und heutige Gemeinden) zur Verantwortung gerufen. Drei sehr bedeutsame Bibeltexte aus dem Prophetenbuch Hesekiel (Ezechiel) sollen den Ernst des Missionierens (Missionsbefehl! des HERRN vgl. auch Matth. 28) zum Ausdruck bringen. Auch mir wurden gerade diese Texte immer wieder neu offenbart. Das ist auch einer der Gründe, weshalb meine Homepage entstand, eben aus der Verantwortung heraus, die den gläubigen Männern und Frauen u.a. durch die nun folgenden Bibeltexte von Gott auferlegt ist: 1. Bibeltext aus dem Prophetenbuch Hesekiel: "So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daß der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel." (Hes. 33, 11) 2. Bibeltext aus dem Prophetenbuch Hesekiel: "Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen. Wenn ich dem Gottlosen sage: Du mußt des Todes sterben und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, - so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet." (Hes. 2, 17-19) 3. Bibeltext aus dem Prophetenbuch Hesekiel mit Hinweis auf 1. Tim 2, (3)4: "Meinst du, daß ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?" (Hes. 18, 23) Und hier die ntl Textstelle: "Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm HEILAND, welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (1. Tim. 2, 3.4)

Die drei zitierten Bibeltexte beziehen sich auf die Israeliten ebenso wie auf alle anderen Nationen. Es geht heute um Leben oder ("Zweiten") Tod bei der Verkündigung des EVANGELIUMS JESU CHRISTI, also seiner Annahme oder Ablehnung entsprechend, genauso wie damals in Israel. Welch große Verantwortung die gläubigen Männer und Frauen haben  zeigt ja der 2. Bibeltext oben besonders deutlich auf. Wenn also Gläubige nur den "Schlaf des Gerechten schlafen" und sich selbst leben, wird Gott das Blut derer von ihren Händen fordern, die sie nicht vor dem ewigen "Zweiten Tod" gewarnt haben. Man ist zwar nicht für die ganze Welt verantwortlich, aber man kann als Gläubiger mit nur wenig Mittel sein Teil dazu beitragen, den Missionsbefehl JESU CHRISTI mit zu erfüllen (Traktate verteilen, mündliches ZEUGNIS von JESUS CHRISTUS, schriftliches missionieren per Brief, Buch oder Homepage; ernsthaft beten: hier ist überhaupt kein Kostenaufwand notwendig, das kann man im Wohnzimmer oder anderswo machen). Die "Schläfer" zu Sardes sollen nun daran denken, wie sie das EVANGELIUM selbst einst empfangen haben, sie haben es ja gehört und eifrig aufgenommen und sie sollen dem EVANGELIUM treu bleiben, es festhalten, bewahren und lebendig umsetzen, anstatt "einzuschlafen". Hierzu ein Text aus dem Matthäusevangelium, der die Treue zum EVANGELIUM bezeugen soll: "Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zu rechten Zeit zu essen gebe? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht." (Matth. 24, 45-46) Der treue Gläubige zeichnet sich also nach  diesem Bibeltext so aus, daß er zur rechten Zeit den Mitgläubigen oder Ungläubigen das WORT GOTTES zu "essen" gibt. Dazu werden auch die Gemeindeglieder in Sardes aufgerufen. Und jeder, der das bis zum Ende durchhält, wird selig gepriesen. Weiter werden die Gemeindeglieder zu Sardes aufgerufen, das empfangene EVANGELIUM zu bewahren, wie auch in Luk. 11, 28 vom HERRN selbst bezeugt wird: "Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren." Das bedeutet also, daß sich der Hörende an die Bibel in WORT und TAT orientieren soll bis zu seinem Lebensende. Die Gemeindeglieder zu Sardes sind nun schon vor ihrem Ende während ihres Daseins dem EVANGELIUM untreu geworden, indem sie zu ihren Lebzeiten "eingeschlafen" sind, sich "totgestellt" haben. Deshalb werden sie zur BUßE (: Sinnesänderung, Umkehr, aufwachen) von JESUS CHRISTUS aufgerufen. Sie waren spirituell wohl so träge bzw. spirituell tot, daß es dazu gekommen ist. Der Mensch ist eben schwach und sündig und bedarf immer wieder des Anstoßes durch JESUS CHRISTUS. ER will die Menschen nach vorn treiben, von einer GNADENZEIT in die andere hinein, bis zur Vollendung hin. Hoffentlich haben die Leute von Sardes seinerzeit BUßE getan, wie es auch jedem heutigen Sardestyp ans Herz zu legen ist. Bei Unbuße würde ja der Name aus dem Buch des Lebens gestrichen werden (Vers 5).

Weiter erhalten die Gläubigen zu Sardes die Aufforderung "zu wachen". Ein Thema, daß in der Bibel häufig angesprochen wird. Interessant ist in Vers 3 hier, daß der HERR JESUS CHRISTUS nicht sagt, daß er bei UNBUßE wie ein Dieb in der Nacht kommt (: Tag des HERRN nach 1. Thess. 5, 2; Offb. 16, 15), sondern: "wenn du nicht wachst!" Was bedeutet das? Der Schwerpunkt wird wohl deshalb auf das "wachen" gelegt, weil es um ewiges Leben oder ewigen Tod geht und weil wachen das Gegenteil von schlafen ist, so wie der HERR in Sardes vorfand. Wenn die Leute (jene von damals und die heute) also nicht Buße tun und nicht anfangen zu "wachen", dann werden sie wohl nicht zu Entrückung gelangen und darüber hinaus den "Tag des HERRN" so überraschend und unvermutet erleben, wie die Menschen zur Zeit Noahs die Sintflut. Zum Thema "wachen" wurde schon oben mit den Bibeltexten aus dem Prophetenbuch Hesekiel Stellung genommen. So wie Hesekiel seinerzeit Wächter des WORTES GOTTES war, so sollen es die von Sardes und heutige Gläubige in Bezug auf das EVANGELIUM auch sein. Wenn der Wächter oder die Wächterin (=Prophet oder Prophetin) auf seinem/ihrem Posten schläft, dann kostet das vielen Menschen das Leben und zwar das ewige Leben! Diese männlichen oder weiblichen Wächter sind von Gott selbst eingesetzt. Sie können nicht durch eine weltliche Institution eingesetzt werden, ohne das Gott dies vorher bzw. überhaupt bestätigt hätte. (vgl. z.B. Paulus dazu in Gal. 1, 11-12 und 16) Solche Wächter oder Wächterinnen können sich also innerhalb der Kirchen befinden, aber auch außerhalb derer, also in anderen christlichen Gemeinschaften (unterscheide aber von letzteren die Sekten). Dies muß der zu Warnende unbedingt beachten, damit er den "von Gott eingesetzten Wächter (oder Wächterin)" nicht verpaßt. Nochmals: Der Wächter (oder Wächterin) muß von Gott selbst eingesetzt sein. Und jeder hüte sich davor, jene Wächter (Christen) zu verachten, die die Armut und die Leiden CHRISTI an sich tragen, wie z.B. die Gemeindeglieder zu Smyrna oder heutige Gläubige.

Dann wird nach dieser negativen Bestandsaufnahme des HERRN, diesen Gemeindegliedern doch noch ein "aber" zum Positiven ausgesprochen, aber nur um "einiger Namen" willen: "aber du hast einige (: Namen, Schlachterübs.) in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt (: befleckt, Schlachterübs.) haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind's wert." (Vers 4) Es gab also in dieser Gemeinde noch einige wenige treue CHRISTUS-Nachfolger, die "wachten", die nicht "schliefen" und die sich nicht mit "spiritueller und geschlechtlicher Hurerei" beschmutzt haben, die nicht mit der "Masse mit schwammen", sondern konsequent den Weg JESU CHRISTI gingen. Deshalb sagt der HERR JESUS CHRISTUS zu jenen: ..."denn sie sind's wert." Sie werden also mit JESUS CHRISTUS am HOCHZEITSMAHL des LAMMES teilnehmen und in "weißen Kleidern" einhergehen, wenn sie entschlafen sind bzw. die Letzten heutzutage entrückt sind. (weiße Kleider: vgl. Offb. 4, 4; 6, 11; 7, 9.13; 19, 8)

Neben dem allgemein niederschmetterndem Urteil des HERRN über die Masse der Gemeindeglieder, geht darüber hinaus aus Vers 4 deutlich hervor, daß sich viele Gemeindeglieder auch noch mit spiritueller und geschlechtlicher Hurerei (Unzucht) befleckt haben (Dies wird auch durch die Übersetzung von L. Albrecht bestätigt.). Diese Sünden (Befleckungen)  wurden ja auch vom HERRN schon sehr drastisch in den SENDSCHREIBEN zu Pergamon und Thyatira gerügt und gerichtet (vgl. Bibel). Diese Befleckungen werden in der Lutherübs. r.F. 1984 mit dem Hinweis auf den Judasbrief, Vers 23, im Zusammenhang gebracht: ..."haßt auch das Gewand, daß befleckt ist vom Fleisch." Nach L. Albrecht hat wahrscheinlich der Bischof der Gemeinde zu Sardes, mit Namen Zotikos?, viele Gemeindeglieder zur Lehre der Nikolaiten verführt (S. 669). Diese Irrlehre wurde ja schon ausführlich erläutert in den SENDSCHREIBEN zu Pergamon und Thyatira, auch werden die Nikolaiten in dem SENDSCHREIBEN an die Epheser erwähnt. Dieser eben genannte Bischof soll äußerlich als "lebendiger Glaubensmann" aufgetreten sein, aber in seinem Herzen soll er "spirituell vollkommen tot" gewesen sein (Albrechtübersetzung, S. 669). Er ist demnach als gnostischer nikolaitischer LÜGENPROPHET in der Gemeinde zu Sardes aufgetreten, so wie die PSEUDO- bzw. LÜGENPROPHETIN Isebel in der Gemeinde zu Thyatira auch, ebenso IRRLEHRER in der Gemeinde zu Pergamon.   

Nicht nur die wenigen treuen Gemeindeglieder zu Sardes sollen "weiße Kleider" bekommen, sondern auch - bei BUßE  - die anderen, die "sündige schlafende Masse" in der Gemeinde, auch sie sollen "überwinden". Auch sie sollen "solch" (Vers 5) ein weißes Kleid (Übs.: "Die Gute Nachricht") angetan bekommen, wie jene wenige, die es in der Gemeinde spirituell schon trugen. Dies setzt aber voraus, daß die Masse BUßE getan und den Wachdienst endlich wahrgenommen haben muß. Der Unterschied ist aber hier der: die wenigen Treuen haben bereits überwunden, während das bei der Masse der Gemeinde noch aussteht. Interessanterweise wird nun in der Lutherübs. r.F. 1984 hier zu den "weißen Kleidern" (Vers 5) der Hinweis aus Offb. 7, 13 gegeben. Dieser Hinweis ist in sofern sehr wichtig, weil jene Leute aus Offb. 7, 13.(14) ihre Kleider im Blut des LAMMES hell (: es steht aber nicht "weiß"!?) gemacht haben und durch die große Trübsal gegangen sind. Da die Trübsal sich auf das endzeitliche antichristliche Reich bezieht, ist hier die Frage aufzuwerfen, ob jene Überwinder - hier die "schlafenden Sardesener", damalige wie heutige - durch die große Trübsal (gingen) gehen und für den Glauben dann ihr Leben lassen müssen! Denn im endzeitlichen antichristlichen Reich werden viele Christen, "die ihr Scheinchristsein dann aufgeben" (vgl. 5. Siegelgericht in Offb. 6, 9; 7, 14!), wieder so verfolgt, wie z.Zt. Neros. Viele werden in der zukünftigen antichristlichen Herrschaft auf Erden für das ZEUGNIS JESU CHRISTI getötet.   

Es steht also sehr sehr schlimm um viele aus der Sardesgemeinde, denn sie stehen in der Gefahr, aus dem Buch des Lebens getilgt zu werden, wenn sie so weitermachen, wie bisher oder im antichristlichen Reich als Märtyrer zu sterben. Aus dem Buch des Lebens gestrichen zu werden ist das Schrecklichste, was einem Christ passieren kann. "Wer OHREN hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Vers 6) Wer von den Aussagen des SENDSCHREIBENS an Sardes heutzutage als Gläubiger betroffen ist, der möge seine OHREN so weit es nur geht aufsperren, denn es geht u.U. um den Verlust des ewigen Lebens, um die Austilgung aus dem Buch des Lebens! (Buch des Lebens: vgl. 2. Mose 32, 32; Ps. 69, 29; Mal. 3, 16: Gedenkbuch; Jes. 4, 3; 6, 13 Hinweise Lutherübs. r.F. 1984; Daniel 12, 1; Phil. 4, 3; Offb. 21, 27: Lebensbuch des LAMMES) Bei Überwindung und Sieg der "Schlafenden" bzw. spirituell Toten" wird JESUS CHRISTUS ihre NAMEN vor seinem himmlischen VATER bekennen und vor dessen Engel, wie geschrieben steht in Matth. 10, 32: "Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. (Matth. 10, 32) (Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater." Matth. 10, 33) JESUS CHRISTUS wird also vor seinem himmlischen VATER offen bekennen, daß diese Leute dann auch zu ihm gehören (vgl. Übs.: “Die Gute Nachricht”). Die Gemeindeglieder zu Sardes und auch viele heutige Gläubige sollen sich darüber hinaus freuen, daß ihre NAMEN im Himmel geschrieben stehen: "Doch darüber freut euch nicht, daß euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind." (Luk. 10; 20) (Anmerkung: Die Autoren der Wuppertaler Studienbibel stellen auch einen sehr starken Bezug zum Buch Hesekiel und der Gemeinde zu Sardes her. Deshalb wäre es ratsam für jeden "heutigen toten Sardesener" sich mit den entsprechenden Aussagen im Buch Hesekiel betend zu beschäftigen.)




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10. Predigt:


GEMEINDE VON THYATIRA DULDET LÜGENPROPHETIN - VERFÜHRT ZU KÖRPERLICHER UND SPIRITUELLER HUREREI, VERFÜHRT ZU GÖTZENDIENST


Viele falsche Propheten, auch Prophetinnen, sind zu allen Zeiten von der Welt ausgegangen und haben die Menschen und Christen verführen wollen von GOTT dem HERRN abzufallen. In urchristlicher Zeit gab es eine GEMEINDE in THYATIRA, der dieses Schicksal auch nicht erspart blieb. Dort duldete man eine LÜGENPROPHETIN, wie auch heute viele GEMEINDEN IRRLEHRER, LÜGENLEHRER, LÜGENPROPHETEN, auch LÜGENPROPHETINNEN, dulden. Obwohl dieser GEMEINDE zu THYATIRA ein sehr gutes ZEUGNIS VON JESUS bescheinigt wird (vgl. unten Sendschreiben), duldete diese dennoch eine Lügenprophetin, die zu körperlicher und spiritueller Hurerei verführte, und das innerhalb der GEMEINDE! Diese Lügenprophetin hat sogar noch von JESUS Zeit bekommen, BUßE zu tun, hat aber diesen Zeitraum verstreichen lassen, so daß JESUS die entsprechenden Strafandrohungen kommen ließ. Alle GEMEINDEN - damaliges URCHRISTENTUM - sollen daran erkennen, daß der HERR die Menschen auf HERZ UND NIEREN prüft! So auch heute noch, wenn die GEMEINDEN nicht "so sind", wie JESUS das in LIEBE fordert, anhand SEINER LEHRE: BIBEL! JESUS läßt solche Dinge, wie hier in Thyatira, nicht durchgehen, auch nicht andere Mißstände in der LEIBGEMEINDE heute! ER will Mißstände aufdecken, die LEIBGEMEINDE soll dafür offen sein, sich aber nicht vor ERMAHNUNG verschließen, wie das heutzutage nicht selten vorkommt, zum eigenen Schaden! Welchen Schaden wollte nun JESUS von denen zu THYATIRA abwenden, und heute von der GEMEINDE ZU......?


SENDSCHREIBEN AN DIE GEMEINDE THYATIRA: "(18) Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Das sagt der SOHN GOTTES, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füße sind wie Golderz: (19) Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deine Dienst und deine Geduld und weiß, daß du je länger je mehr tust. (20) Aber ich habe gegen dich, daß du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. (21) Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei. (22) Siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, (23) und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, daß ich es bin der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken. (24) Euch aber sage ich, den andern in Thyatira, die solche Lehre nicht haben und nicht erkannt haben die Tiefen des Satans, wie sie sagen: Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen; (25) doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme. Verheißung: (26) Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, (27) und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, (28) wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern. (29) Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!" (Offenbarung des Johannes 2, 18-29)

Einfache Auslegung dieses Gemeindetyps: Hier in der Gemeinde zu Thyatira stellt sich JESUS CHRISTUS durch den Heiligen Geist als der SOHN GOTTES vor. Es wird gleich "unverhüllt2 gesagt "wer" da spricht, nämlich der SOHN GOTTES. In allen anderen Sendschreiben stellt sich der HERR mit anderen Attributen vor. Es werden dort JESU verschiedenartige spezielle spirituelle Attribute aufgezeigt, aber nie der Name: SOHN GOTTES bezeugt. Hier jedoch in Thyatira! Dies ist sehr auffällig und muß eine wichtige Bedeutung haben. Welche? Es wird zum Ausdruck gebracht, als würde der HERR, der SOHN GOTTES, jeden Moment "selbst" ("real") in die Gemeinde kommen. Die Stellvertreter (treue Gemeindeglieder) treten hier scheinbar in den Hintergrund in Bezug auf richten, obwohl natürlich die Verantwortlichen und die Gemeinde an sich angesprochen sind. Hier will wohl der HERR nicht unbedingt durch seine Gemeindeglieder (: Stellvertreter/Stellvertreterinnen JESU) zum Gericht auftreten, sondern vor allem durch sich selbst und zwar mit "Feuer" (: höchste Form des Strafgerichts, unmittelbar durch ihn selbst aus dem Himmel) und nicht nur mit dem "Schwert" (: Wort Gottes), wie in der Pergamongemeinde. Man beachte die Steigerung der Art des Gerichts, also von Schwert zu Feuer hin! Deshalb wird auch davon gesprochen, daß JESUS CHRISTUS "Augen wie Feuerflammen" hat (vgl. auch Offb. 1, 14). Seine Augen sehen alles, auch die geheimsten Sünden in den Herzen der Menschen. Sie durchdringen und reinigen alles bei Bußfertigkeit der Menschen, eben wie nur Feuer es kann. Wenn der HERR mit seinem spirituellen Schwert richtet, dann wird der Betroffene u.U. krank, manchmal stirbt er auch frühzeitig (vgl. z.B. 1. Kor. 11, 30!). Oft ist der Körper dann noch unversehrt zur Bestattung vorhanden. Aber wenn der HERR mit Feuer richtet, dann wird der Betroffene völlig vernichtet, eben verbrannt, wie z.B. in Ps. 106, 18 bezeugt wird: ..."und Feuer wurde unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen." (vgl. auch 4, Mose 16, 35)  Im AT steht ja auch geschrieben, daß Huren bzw. hurerische Priestertöchter im Feuer verbrannt werden sollen (vgl. 3. Mose 21, 9). Letzteres galt auch für hurerische Priestersöhne. Das Gericht durch Feuer kann aber auch symbolisch gesehen werden, daß der Betroffene innerlich verbrennt, also seelisch, ohne das der Körper von realem Gerichtsfeuer Gottes ergriffen wird. Der Effekt ist aber der gleiche: Vernichtung des Daseins durch göttliches Gericht bei Unbuße, sogar ewige Verdammnis. Es ist also nicht verwunderlich in Bezug auf die gravierenden Sünden zu Thyatira, daß JESUS CHRISTUS mit solch gewaltigem Gericht selbst kommt: mit Feuer! In der Gerichtsandrohung JESU durch Feuer erkennt man auch, wie oben schon gesagt, die Steigerung der Gerichtsform in der Gemeinde zu Thyatira, im Gegensatz zur Pergamongemeinde. Dort kam er nur mit dem Schwert, was aber bei Unbuße auch (ewigkeitsbezogen) tödlich sein kann.

Weiter wird von dem Visionär Johannes berichtet, daß die Füße JESU CHRISTI wie Golderz glänzten ("Füße gleich glänzendem Erz": r. Elbf. Übers.). Erz ist ja die Bezeichnung für metallhaltiges hartes Gestein (Mineral). Man sieht also aufgrunddessen, was für eine natürliche Wucht und Kraft hinter diesem Gestein (: Erz) steckt. In Bezug auf JESUS CHRISTUS und "dessen Erzfüße" hier ist die spirituelle Wucht und Kraft gemeint, die weit über alle natürliche Wucht und Kraft steht, denn die Natur untersteht dem SOHN GOTTES wie alles andere auch. Mit Erz kann man Gutes tun (Eisen gewinnen und schmieden zum Gebrauch etc.), oder man kann ein Schwert schmieden (Schwert = Wort Gottes), auch etwas damit "zermalmen". Und letzteres ist hier gemeint, wenn der SOHN GOTTES in die Gemeinde zu Thyatira bei Unbuße mit seinen "Füßen aus Erz" tritt. Dazu ein allgemeines Beispiel aus der Bibel: ..."auf wen er (JESUS) aber fällt, den wird er zermalmen." (Matth. 21, 44) Und: "Gott, der ihn (Israel, JESUS) aus Ägypten geführt hat, ist für ihn wie das Horn des Wildstiers. Er wird die Völker, seine Verfolger, auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern." (4. Mose 24, 8) (vgl. Hiob 40, 12; Luk. 20, 18) Was also bei UNBUßE "mit JESU ERZFÜßEN zermalmt" wird in der Gemeinde zu Thyatira werden die nachfolgenden Ausführungen später noch aufzeigen.          

Gleich am Anfang des Sendschreibens werden vom HERRN die guten Werke dieser Gemeinde aufgelistet. Das wichtigste Werk, die LIEBE, wird hier zuerst genannt. Diese Geistesgabe Gottes preist ja der Apostel Paulus in 1. Kor. 13 als "DAS HOHELIED DER LIEBE". Paulus sagt dort, daß er nichts wäre mit seinen Werken, wenn er die LIEBE nicht hätte. Die Gemeinde zu Thyatira muß also hierin ein großes Vorbild gewesen sein, sonst hätte der HERR dieses nicht gleich am Anfang genannt. Gleich im Anschluß an die LIEBE wird das Werk des beständigen GLAUBENS gelobt. Der Glaube ist eine Gabe Gottes, wie im Epheserbrief geschrieben steht: "Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es"... (Eph. 2, 8). Wer also die Gabe des GLAUBENS an JESUS CHRISTUS nicht von Gott geschenkt bekommt, kann nicht zur Errettung gelangen, denn ohne den GLAUBEN kann niemand Gott gefallen (vgl. Hebr. 11, 6). Also in beständigem Glauben und Liebe müssen diese Gemeindeglieder wohl viel vorgelebt haben, weil sie wohl beide Gaben in reichem Maße hatten, denn beides wird sofort vom HERRN registriert. Nach den Liebes- und Glaubenswerken wird das Werk des "Dienstes" genannt. Diese Werkebezeichnung wird nur hier in dem Sendschreiben an Thyatira erwähnt. Dies ist als sehr bemerkenswert einzustufen. Denn mit dem Wort "Dienst" wird in der Bibel meistens ein geistliches verantwortungsvolles "Amt" verbunden. Die Bibel bezeugt u.a. das DIENSTAMT des Apostels, Prophets, Lehrers, Bischofs, Vorstehers der Gemeinde, Diakons u.a. Diese DIENSTÄMTER beziehen sich auf beide Geschlechter. Die Frau trägt also eine ebenso so große Verantwortung für das EVANGELIUM JESU CHRISTI wie die Männer. (vgl. z.B. Phöbe im DIENSTAMT der Patronin: Stierübersetung; vgl. Ausführungen über "Phöbe" in diesem Kapitel). Weshalb die besondere Erwähnung des DIENSTAMTES hier in Thyatira? Waren in der Gemeinde zu Thyatira besonders viele Gläubige in verantwortungsvolle DIENSTÄMTER gestellt, im Gegensatz zu den anderen Gemeinden? Ist anzunehmen! Weiter zählt der HERR die Werke der Geduld und des Wachstums (: "daß du je länger je mehr tust") auf. Vielleicht ist letzteres so verstehen, daß je länger die Gemeinde bestand umsomehr wuchs in ihren verschiedenen Werken. Es muß wohl ein starkes Wachstum der Werkeentwicklung an sich dort vorhanden gewesen sein. Und da es heißt "je mehr tust" (Vers 19) muß es sich wohl auch um rein praktische Tatwerke (praktische Missionsarbeit?) gehandelt haben, im Gegensatz zu den spirituell persönlichen Werken (z.B. Geduld, Ausharren, Mühsal ertragen, Lästerung ertragen etc.).      

Nachdem JESUS CHRISTUS der Gemeinde ihre treuen WERKE bestätigt hat (: "Ich kenne euer Tun" Vers 19) schwenkt er aber doch jetzt um und muß der Gemeinde einen Tadel aussprechen. Die Gemeindeglieder duldeten eine hurerische LÜGENPROPHETIN mit Namen Isebel als Lehrkraft in der Gemeinde. Der Name dieser LÜGENPROPHETIN: Isebel nimmt prophetisch gesehen Bezug auf die AT Königstochter Isebel, die vollkommen dem Götzendienst (Baaldienst, spirituelle Abgötterei) verfallen war. Verheiratet war sie mit dem israelischen König Ahab (871-852 v. Chr.) und hatte somit durch diese Ehe die Macht als Königin, zum Abfall von Gott zu verführen und den Götzendienst in Israel einzuführen, hier den Baal-Götzendienst (Baaldienst: vgl. Bibellexikon oder Sacherklärung Bibel), der in spiritueller und geschlechtlicher Hurerei (Unzucht) bestand, was den spirituellen EHEBRUCH gegenüber GOTT zur Folge hatte. Sie tötete auch die Propheten Gottes (vgl. 1. Kön. 18, 3.4) und war die größte Gegenspielerin des Propheten ELIA, der vor ihr floh, um sein Leben zu retten (vgl. 1. Kön. 19, 3-4), nachdem er auf dem KARMEL an den Baalpropheten Isebels das Gottesurteil vollstreckte (vgl. 1. Kön. 18 und 19). Das göttliche Gericht an der atl Isebel war entsprechend ihren Taten. Sie wurde auf das Prophetenwort Gottes (: Mund Gottes hier Elia, vgl. 1. Kön. 1, 2; 2. Kön. 9, 30-37) hin von Hunden aufgefressen bis auf ihre Füße, Hände und Schädel. "So" kann das Feuer des Gerichts Gottes natürlich auch vollstreckt werden. So ist das atl Bild der Isebel ein Synonym für die ntl Isebel in der Gemeinde zu Thyatira. Diese ntl LÜGENPROPHETIN muß wohl dort die Verkündigung des EVANGELIUMS teilweise an sich gerissen haben, denn sie lehrte (Vers 20) dort die Gemeindeglieder (“Knechte”). Dagegen, gegen das Lehren an sich, wäre normalerweise nichts einzuwenden gewesen, wenn sie nur nicht eine falsche gnostisch-nikolaitische Lügenprophetie mit der zusätzlich sogenannten "Erkenntnis der Tiefen des Satans" gelehrt hätte. Auf Gnosis, Nikolaiten, Lehre Bileams usw. wurde in dem Sendschreiben zu Pergamon schon eingegangen (vgl. dort) Aber was sind nun die "Tiefen des Satans"? Was ist damit gemeint? Es wird vermutet, daß die Anhänger der falschen Prophetin und auch sie selbst die "Tiefen Geheimnisse der Gottheit" erforschen und kennen wollten (vgl. auch 1. Kor. 2, 10). Der Visionär Johannes beschreibt ihre sogenannte "Erkenntnis" als Teufelswissen (vgl. auch "Synagoge des Satans" in Offb. 2, 9). Aber vielleicht ist hier auch gemeint, daß diese Prophetin und ihre Anhänger irgendwelche satanischen Tiefen ergründeten und der Meinung waren, daß man diese Erkenntnisse für seinen Heilsweg brauche. Vielleicht dachte man auch, daß man diese "satanischen Tiefen" selbst durchlebt haben muß, um zu "wahrer Erkenntnis" der Dinge zu gelangen. Dieser Gedanke ist sehr naheliegend, den er lehnt sich sehr stark an die Gnosis (urchristliche Irrlehre) an. Man meinte wohl, daß man durch die Erkenntnis der "Tiefen des Satans" die wahre Freiheit und Weltüberlegenheit hätte. (vgl. Sacherklärung in Stuttg. Erklär.-Bibel, S. 70) Diesem "Erkenntistrend" begegnet man auch heute allzu oft. Viele Leute meinen durch Esoterik, Meditationslehren, Rosenkreuzerlehren und andere obskure Lehren zur Erlösung zu gelangen. Aber sie täuschen sich. Denn nur einzig und allein der HERR JESUS CHRISTUS ist die wahre Erkenntnis und jene, die zur endgültigen ERLÖSUNG des Menschen führt (vgl. Kolosserbrief, Kap. 2 ganz!). Daneben gibt es absolut nichts! Jedes suchen danach ist vergebliche Mühe und kostbare Zeitverschwendung. An dieser Stelle sei jeder davor gewarnt, besonders der Gläubige, sich mit irgendwelchen satanischen Praktiken abzugeben, denn das ist lebensgefährlich. Und Gott, der den HEILIGEN GEIST in die Gläubigen hineingegeben hat, läßt nicht zu, daß diese heilige Gabe beschmutzt wird. Auch läßt Gott sich nicht spotten, wie geschrieben steht: "Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." (Gal. 6, 7) Das Sendschreiben an Thyatira zeigt ja auf (vgl. unten die Ausführungen), daß Gott sich weder von dieser ntl Isebel noch von den Gemeindegliedern, die ihr anhingen, spotten ließ. Das Gericht war ihnen sicher! Sie ließen ja den gegebenen Bußraum verstreichen!  Und so ist es auch noch heute. Wer sich also mit fremden Lehren oder satanischen Praktiken abgibt oder abgegeben hat und trotzdem noch am Leben ist, hat nicht Glück gehabt, sondern die Langmut und Geduld Gottes, die dieser mit den Menschen hat, hat dies bewirkt. So steht es ja auch geschrieben in Röm. 2, 4: "Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?" (Buße: Umkehr, Sinnesänderung) Auch diese LÜGENPROPHETIN und ihre Anhänger lebten sicherlich auch nur noch deshalb, weil Gott auch auf sie das obige Wort aus dem Römerbrief angewandt hatte. Es steht ja auch in dem Sendschreiben geschrieben, daß JESUS CHRISTUS dieser Frau "Zeit gegeben hat", sich zu ändern, umzukehren, was ja die Bedeutung von BUßE ist. JESUS CHRISTUS kommt nicht sofort mit dem HAMMER (: vgl. Jer. 23, 29), um zu zermalmen. Er ist langmütig. Und BUßE ist ja nicht das, vor irgend jemand "auf allen Vieren" auf der Erde rumzukriechen, weil sich vielleicht der Seelsorger in der Gemeinde aufbläst und sich "anbeten läßt" in seiner Eitelkeit, während der Seelsorge am Nächsten, sondern BUßE ist, sich vor JESUS CHRISTUS niederzuwerfen und die UMKEHR von den bösen und finsteren Handlungen und Machenschaften praktisch zu vollziehen und einem vertrauenswürdigen Christen zu beichten. BUßE ist, sich von JESUS CHRISTUS reinigen (vgl. 1. Joh. 3, 3) zu lassen von aller UNGERECHTIGKEIT (vgl. 1. Joh. 1, 9), damit man UNRECHT bewußt oder unbewußt nicht mehr an andere weitergibt. Es geht ja nicht nur um das eigene Seelenheil, sondern auch um das der anderen. Deshalb hat man eine Verantwortung vor Gott, was man an einem Menschen weitergibt. Ob nun durch eigenes Verhalten oder auch was sonst noch alles an Finsterem und Falschem bzw. Antigöttlichem weitergegeben werden kann. Hier können sich Verantwortliche nicht herausreden, daß sie es nicht gewußt hätten, was richtig und falsch ist, denn den Verantwortlichen in den Gemeinden liegt die Bibel vor. Und diese soll rein weitergegeben und gelehrt werden, je nach Geistesgabe oder Amt. Und vor allem soll die Bibel Tag und Nacht, mindestens aber so oft wie möglich, persönlich von jedem Christen "studiert" bzw. erforscht werden, wie eigentlich jedem gesunden Menschen in Josua 1, 8 und Psalm 1, 2 von Gott geboten ist!   

In diesem Fall hier zu Thyatira muß nun bedauerlicherweise festgestellt werden, daß trotz eines gegebenen Zeitraumes (Bußraum) keine Umkehr erfolgte. Dies nun ist besonders gefährlich, also einen BUß-ZEITRAUM, den Gott der HERR gegeben hat, nicht zu beachten und zu nutzen. So war es ja auch bei Esau, wie der Autor des Hebräerbriefes bezeugt: ..."Daß nicht jemand sei ein Abtrünniger oder Gottloser wie Esau"... "Ihr wißt ja, daß er hernach, als er den Segen ererben sollten, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum zur Buße, obwohl er sie mit Tränen suchte." (Hebr. 12, 16.17) Ob diese LÜGENPROPHETIN zu Thyatira letztlich in UNBUßE starb geht nicht aus dem Sendschreiben hervor. Denn es heißt ja, daß sie zwar "aufs Bett geworfen wird2 (Vers 22), was die Bedeutung hat, daß sie schwer erkrankte. Sie wurde also aufs "Krankenbett" ("Siechbett") von Gott geworfen (Krankenbett vgl. r. Elbf. Übs.: Fußnote). Das Bett ist u.a. "der Ort", wo sie real ja mit anderen gehurt hat. Damit, womit sie gesündigt hat, wird sie jetzt bestraft (vgl. Buch Weisheit 11, 16). Dies läßt vielleicht den kühnen Schluß zu, daß sie sogar noch auf dem Krankenbett einen "zweiten Bußraum" bekommen hat. Denn sie wird nicht sofort getötet, wie beispielsweise ihre Kinder, obwohl sie den "ersten Bußraum" nicht genutzt hatte. Das ist wirklich totale LANGMUT und GEDULD Gottes. Wenn die kühne Schlußfolgerung stimmt, ist hier die Frage: Hat diese Frau wohl das "Krankenbett" ("Siechbett") doch noch zur Buße genutzt? Und darüber hinaus, ist die Frage: Haben einige Anhänger dieser LÜGENPROPHETIN doch noch Buße getan? Das alles weiß nur Gott allein.

Auch mit denen, die mit dieser LÜGENPROPHETIN die reale oder spirituelle EHE gebrochen haben gegenüber Ehepartnern und GOTT, geht der HERR ins Gericht, wenn sie nicht BUßE tun. Hier geht es ja nicht nur um natürlichen Ehebruch wie zwischen einem Mann und einer Frau, sondern hier geht es ja vor allem auch um den spirituellen EHEBRUCH an Gott den HERRN, der bei UNBUßE tödliche Folgen hat. Neben dem spirituellen EHEBRUCH an Gott haben wohl einige Gemeindeglieder mit dieser Frau auch noch geschlechtliche Hurerei getrieben. Das Sendschreiben legt dies nahe. Es war ja seinerzeit so, daß der spirituelle Götzendienst mit anschließender geschlechtlicher Hurerei und Ausschweifung verbunden war (vgl. auch Sendschreiben zu Pergamon). D.h., daß die "Knechte" (einige Gemeindeglieder) in doppelter Hinsicht die EHE gebrochen haben: Gott dem HERRN und ihren weltlichen Ehepartnern gegenüber. Wenn die Betroffenen nun nicht Buße tun, dann droht ihnen schreckliche Trübsal (Drangsal), die nicht näher beschrieben wird in dem Sendschreiben. Das Wort "Trübsal bzw. Drangsal" wird biblisch oft in Verbindung mit dem antichristlichen Reich gebracht. Vielleicht ist hier vorsichtig ein Bezug zu erkennen, daß also die Gemeindeglieder u.U. durch antichristliche Mächte drangsaliert (getötet?) wu(e)rden, weil dies Gott zuläßt. Z.Zt. der Urchristenheit war ja die Verfolgung von Gläubigen sehr stark verbreitet. Und solch einer Verfolgung würden die hier Betroffenen bei UNBUßE vielleicht ausgesetzt werden durch Gottes Fügungen, als Strafe für ihre UNBUßFERTIGKEIT. Auch die verführten Knechte erleben GNADE, da sie zur UMKEHR aufgerufen und nicht sofort getötet werden, wie auch die LÜGENPROPHETIN nicht. Aber seltsamerweise werden "die Kinder" der LÜGENPROPHETIN ohne Kommentar gnadenlos mit dem Tod geschlagen. So gnadenlos kann JESUS CHRISTUS auch sein bei SÜNDE. Ein Beispiel dafür, daß es bei spiritueller und körperlicher Hurerei (Unzucht) um Leben oder Tod geht (vgl. 5. Mose 5, 6-10; Spr. 5 und 7, 20-27; 1. Kor. 6, 12-20). Hier kann es sich wohl nur um reale Kinder des geschlechtlichen Ehebruchs handeln, Kinder also, die aus der geschlechtlichen Hurerei entstanden sind. Es ist nicht anzunehmen, daß es sich um "geistige Kinder", also Anhänger der LÜGENPROPHETIN handelte, denn auf die Anhänger wird ja in Vers 22 schon Bezug genommen, als diejenigen, die mit der LÜGENPROPHETIN die EHE gebrochen haben. Und jene werden ja noch nicht mit dem Tod geschlagen, sondern bekommen auch "Raum zur Buße".

Nach den dramatischen GERICHTSANDROHUNGEN und BUßAUFRUFEN die der SOHN GOTTES, JESUS CHRISTUS, hier so persönlich durch den Geist Gottes ausspricht, als wäre er nicht nur spirituell, sondern fast "real personal" in der Gemeinde anwesend, sollen nun "alle" Gemeinden erkennen, daß JESUS CHRISTUS die Herzen und Nieren erforscht (Vers 23), wie auch in zwei anderen Bibeltexten bezeugt wird (Hinweis zu Vers 23 in Lutherübs. r. F. 1984): "Laß der Gottlosen Bosheit ein Ende nehmen, aber die Gerechten laß bestehen; denn du, gerechter Gott, prüfest Herzen und Nieren." (Ps. 7, 10) Und: "Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke." (Jer. 17, 10) Was ist nun mit der Aussage des HERRN in Vers 23, Psalm 7 und Jeremia 17 genau gemeint auf diese Gemeinde bezogen? Mit Vers 22.23 wird wohl anscheinend von HERRN ein Exempel statuiert und zwar für alle Gemeinden. Die real und spirituell hurerische LÜGENPROPHETIN, ihre ehebrecherischen Anhänger und die Kinder dieser Prophetin werden ja hier als abschreckendes Beispiel vom HERRN hingestellt. Das Gericht ist unausweichlich da. Die Geduld des HERRN wurde wohl überstrapaziert, denn es geht ja hier nicht nur um die eigenen Verfehlungen, sondern auch um die Lästerung des Namen JESU CHRISTI und dessen EVANGELIUM. Die Ehre Gottes wurde also besudelt bzw. befleckt. Und Gott läßt sich nicht mit Füßen treten, wie manche vielleicht glauben mögen. Die Bibel zeigt an vielen Stellen auf, was Gott für Zorngerichte über Menschen gebracht hat, die seine Ehre besudelten. Nicht umsonst steht geschrieben, daß der Mensch nach "Gottes Bild" geschaffen wurde (vgl. 1. Mose 1, 27). Wer dieses "Bild" also durch mutwillige Sünde beschmutzt, beschmutzt auch Gott den HERRN. Und das Gott der HERR sich das auf die Dauer nicht bieten läßt, nachdem er den Menschen immer wieder BUßZEITRÄUME gibt, ist verständlich. So kann man wohl auch annehmen, daß "alle Gemeinden" u.a. dies erkennen sollten. Und vielleicht sollte auch dieses Gericht über die Sünder in der Thyatiragemeinde eine Warnung für die anderen GEMEINDEN sein.

Warum wird hier vom Innerlichen des Menschen gesprochen: HERZ UND NIEREN? Dies steht ja u.a. dafür, wie es inwendig in Wahrheit um den einzelnen Menschen bestellt ist, was er also verbirgt bzw. geheimhält vor anderen. Zu Vers 23 gibt die Lutherübsetzung, revd. F. 1984, die Hinweise auf Psalm 7, 10 und Jeremia 17, 10. Mit den beiden Bibeltexten wird darauf Bezug genommen, was in einem Menschen innerlich (: Herz und Nieren) in Wahrheit vorgeht und nicht was ein jeder vorgibt zu sein, im Denken, Fühlen und Handeln. Den Menschen kann man etwas vormachen, aber JESUS CHRISTUS nicht! Der HERR sieht die wahren innerlichen Gedanken des Herzens und Beweggründe des Menschen. Wenn man auch seine wahren Gedanken vor den Menschen verbergen kann, vor dem HERRN nicht. Der HERR will diese offenlegen. Deshalb kann man nur jedem raten, in der persönlichen Beziehung zu JESUS CHRISTUS schonungslos offen zu sein und sich von der Bibel überführen zu lassen, was natürlich auch kontinuierliches persönliches Bibelstudium bzw. -erforschen voraussetzt. Das SCHWERT (: GOTTES WORT) darf man nur dann gegenüber anderen anwenden, wenn man es zuerst gesamthaft gegen sich selbst gerichtet hat! (Letzteres hat auch der liebe Bruder Wim Malgo+ in eines seiner Bücher bezeugt.) Und es steht ja auch geschrieben: "Der Mensch aber prüfe sich selbst"... (1. Kor. 11, 28) Und: "Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet." (1. Kor. 11, 31) D.h. also u.a., sich selbst in Zucht nehmen anhand der Bibel und immer wieder aufs neue vor JESUS CHRISTUS konstruktive spirituelle Reinigung tun in der Gewißheit der Vergebung der Sünden, bis zur Vollendung hin (: letztlich Entrückung: vgl. 1. Thess. 4; 1. Korinther 15).

Es ist in obigem Zusammenhang die Frage aufzuwerfen, ob sich im Laufe der Zeit eine Art Scheinchristentum in der Gemeinde zu Thyatira entwickelte, so daß die hurerischen und finsteren Werke vielleicht doch nicht so offenkundig und von jedem durchschaubar waren. Vielleicht lief vieles im Verborgenen ab. Die Treuen der Gemeinde haben sich vielleicht nicht vorstellen können, was das so alles im Geheimen getrieben wurde, so auch heute in den Gemeinden. Die geschlechtliche Hurerei wird ja irgendwo in den Betten stattgefunden haben, wo nur die Beteiligten anwesend waren. Und die "Tiefen des Satans" wurden vielleicht auch in den privaten Räumen erforscht. Bleibt nur die offenkundige spirituelle Hurerei noch übrig, die vielleicht in der Gemeinde von den Treuen bemerkt, aber dennoch geduldet wurde. Und die CHRISTUS-Treuen konnten sich vielleicht einfach so viel Böses nicht vorstellen, was da im Finstern getrieben wurde. Da blieb nur noch eins: der SOHN GOTTES mußte selbst zum Gericht kommen und alles selbst aufdecken, was da in dieser Gemeinde so getrieben wurde, halboffen und verborgen. ER mußte die HERZEN UND NIEREN (VERBORGENES) prüfen, um es der Gemeinde vor Augen zu stellen und darüber hinaus auch allen anderen Gemeinden. Keiner kann vor JESUS CHRISTUS auf die Dauer geheimgehaltene Schändlichkeiten verbergen. JESUS CHRISTUS stellt alles ins Licht seines Gottesurteils! So steht es auch u.a. in Ps. 90, 8 geschrieben: "Denn unsere Missetaten stellst du vor dich, unsere unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht."

Warum kommt darüber hinaus der SOHN GOTTES fast "real personal" wirkend mit dem Gericht unmittelbar aus dem Himmel zu der hurerischen LÜGENPROPHETIN, ihren Anhängern und Hurenkindern? JESUS CHRISTUS macht den Treuen, denen also, die nicht an den finsteren Werken hier Anteil hatten, keinen Vorwurf darüber, daß sie die LÜGENPROPHETIN hier duldeten, sondern tröstet sie sogar noch damit, daß er ihnen keine weitere Last (Prüfung; vgl. auch Apg. 15, bes. Verse 28.29) auferlegen will (Vers 24). Er tadelt sie zwar, aber dennoch werden sie getröstet mit Vers 24. Und auch trotz des Tadels werden die Treuen nicht zur Buße aufgefordert vom HERRN, wegen der Duldung der LÜGENPROPHETIN. Das Sendschreiben erweckt eher den Eindruck, daß JESUS CHRISTUS hier selbst das Gericht den Sündern und der Lügenprophetin ansagen und vollstrecken wollte, ohne Zwischenschaltung von treuen Gemeindegliedern. Waren die treuen Gemeindeglieder aber dadurch von der Pflicht des Richtens frei? Wohl nicht. Aber, der HERR sah wohl die Not dieser Treuen. Es war nämlich keine Unfähigkeit von ihnen, die  LÜGENPROPHETIN samt ihren Anhängern aus der Gemeinde zu befördern bzw. zu richten (Bußaufforderung), sondern wahrscheinlich der WIDERSTAND dieser falschen Prophetin und der Ehebrecher hier. Der Widerstand der Leute, die hurten, war so groß war, daß es den treuen Gemeindegliedern wahrscheinlich unmöglich gemacht wurde, die Sündigen zu richten (= beurteilen). Der Widerstand der spirituellen und geschlechtlichen Hurer, Ehebrecher und der Prophetin war wahrscheinlich so groß, daß sie das Richten derer, die den Auftrag dazu hatten (vgl. auch 1. Kor. 5, 12), nicht zuließen. Deshalb mußte der HERR selbst kommen!! Manche Ausleger glauben, daß die Gemeinde nur noch aus wenigen treuen Gemeindegliedern in Thyatira bestand und diese Wenigen deshalb nicht zum Richten der Hurer, Ehebrecher und der Lügenprophetin die Kraft hatten. Ich glaube, daß es in der Hauptsache dieser massive HURENWIDERSTAND (HURENGEIST) in den Leuten war, unabhängig davon, wieviel oder wie wenig treue Gemeindeglieder vorhanden waren. (vgl. im Zshg. "Hurenstirn" der Leute in Jeremia 3, 3; "harte Stirn der unbußfertigen Leute" in Hesekiel 3, 7) Deshalb wird wohl auch in Vers 23 vom HERRN dann gesagt, daß er diesen unbußfertigen Leuten nach ihre finsteren Werken das Entsprechende geben wird. Die LÜGENPROPHETIN kommt aufs Siechbett, ihre Kinder werden mit dem Tod geschlagen und ihren sündigen Anhängern wird Drangsal beschert von Gott her bei andauernder Unbuße. Die Handlungsweise dieser fällt also wie ein Bummerang auf sie selbst in negativer Form zurück: was sie säen, das ernten sie! Kam der HERR hier auch deshalb so persönlich zum Gericht, um ein Exempel zu statuieren, wie oben schon gesagt, und nicht nur wegen der Widerstände der Sünder, die es den Treuen unmöglich machte, die Sünder zu richten? Sollten die Treuen damals wie heute davon lernen bzw. erkennen, nach dem Motto, daß es sich doch lohnt, JESUS CHRISTUS treu zu bleiben, wie in Mal. 3, 18 auch geschrieben steht: "Ihr werdet am Ende doch sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient." Vielleicht ist letztlich auch der atl Bezug von scheingläubiger Masse und Götzendienst der Grund für das so fast reale personale Erscheinen des SOHNES GOTTES zum Gericht in Thyatira: zu diesem Gottesurteil. Der götzendienerische Bezug der atl Isebel und der ntl Isebel liegt ja auf der Hand, allein schon durch die Namensparallele. So wie Gott auf dem KARMEL der atl scheingläubigen Masse das Urteil selbst sprach (vgl. 1. Kön. 18, 24.38), so kam der SOHN GOTTES hier zu Thyatira auch symbolisch selbst zum Gottesurteil. Es war in der Gemeinde zu Thyatira wohl ein geringer Rest von CHRISTUS-Treuen, während die Masse mit der LÜGENPROPHETIN spirituell und geschlechtlich mithurte. Heute würde man vielleicht sagen, einige sind noch gläubig und CHRISTUS treu geblieben und  die Masse "hurt mit der Welt" mit (Weltbabylon), paßt sich dem weltlichen an: "man muß ja religiös modern sein", "man muß mit der Zeit gehen". Wenn  die Bibel historisch gesehen auch ausgelegt werden muß, so darf man doch nicht soweit gehen, Gebote außer kraft zu setzen. Und schon gar nicht wenn es um spirituelle und geschlechtliche Hurerei und Ehebrecherei geht, oder die Ergründung von irgendwelchen obskuren satanischen Tiefen. Das die Masse immer mit der Welt mithurt erlebte auch schon Elia seinerzeit unter dem atl König Ahab und unter Isebel, als er vor dem gesamten Volk Israel auf dem KARMEL (vgl. 1. Kön. 18 und 19) das Gottesurteil herbeiführte wegen des Baalgötzendienstes (: spirituelle und geschlechtliche Hurerei). Die Masse hurte mit dem Verkehrten mit und nur ein geringer Rest, nämlich 7000 Menschen, machten da nicht mit. Sie blieben dem HERRN treu, wie bezeugt wird: "Und ich will übriglassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküßt hat." (1. Kön. 19, 18) Die 7000 entschieden sich eindeutig für den HERRN und gegen jegliche spirituelle und geschlechtliche Hurerei. Sie fielen nicht von Gott ab. Aber die Masse des Volkes antwortete dem HERRN nichts: "Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist's aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts." (1. Kön. 18, 21) Es sieht so aus, daß dies Beispiel auf Thyatira übertragen werden muß. Die sündige Masse in der Gemeinde antwortete dem HERRN auch nichts auf seinen gegebenen BUßRAUM, deshalb erschien der SOHN GOTTES dort mit solch drastischem Gericht. 

Die treuen Gemeindeglieder (: die Unbefleckten), die also nicht an den finsteren Werken teilgenommen haben, werden  ermuntert, daß, was sie haben, festzuhalten. Was haben sie? Die vollgeistige  Gemeinschaft mit JESUS CHRISTUS ("die KRONE des ewigen Lebens"), die sie dann nach der Entrückung als ÜBERWINDER bis in die Ewigkeit hinein haben werden. Es wird ihnen nämlich bei Überwindung eine gewaltige Verheißung in Vers 26.27.28 zugesprochen, die sich auf Psalm 2, 8.9 bezieht. In Psalm 2 ist von JESUS CHRISTUS die Rede (vgl. Ps. 2,7), der vom himmlischen VATER gezeugt wurde und dem die Herrschaft über alles, auch über die Völker vom VATER übertragen wurde (vgl. Dan. 7, 13-14: "der Menschensohn vor dem Uralten"; Hebr. 1, 2; Eph. 1, 20-23). Der MENSCHENSOHN = JESUS CHRISTUS soll die Völker mit eisernem Zepter zerschlagen und wie Töpfe zerschmeißen (vgl. Ps. 2, 9; Offb. 12, 5; 19, 15). An dieser gewaltigen Verheißung sollen nun die ÜBERWINDER dieser Gemeinde, die sich bis zuletzt nach den Worten und Taten JESU CHRISTI richten, Anteil haben (vgl. z.B. auch Prophet Jeremia: 1, 10). Die Verheißung in den Versen 26-28 (vgl. oben das Sendschreiben) erinnert auch teilweise an das "Kampflied des Gottesvolkes" in Ps. 149:

"Halleluja! Singet dem HERRN ein neues Lied! Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen. (2) Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen, die Kinder Zions über ihren König jauchzen. (3) Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz, ihm spielen auf Pauken und Harfen. (4) Der HERR hat an seinem Volk Gefallen, die Gebeugten krönt er mit Sieg. (5) In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken, auf ihren Lagern jauchzen: (6) Loblieder auf Gott in ihrem Mund, ein zweischneidiges Schwert in der Hand, um Vergeltung zu vollziehen an den Völkern, an den Nationen das Strafgericht, (8) um ihre Könige mit Fesseln zu binden, ihre Fürsten mit eisernen Ketten, (9) um Gericht über sie zu halten, so wie geschrieben steht. Herrlich ist das für all seinen Frommen. Halleluja!"

Auf dieses "Gericht vollziehen" in dem Psalm bezieht sich auch die Aussage in der Verheißung des Sendschreibens, Vers 27: ..."soll sie weiden mit eisernem Stabe". Diese richterliche Macht soll den Überwindern übertragen werden, wie sie auch JESUS CHRISTUS von seinem himmlischen VATER empfangen hat. Weiter heißt es in der Verheißung des Sendschreibens (Vers 27), daß die Völker wie die Gefäße eines Töpfers zerschmissen werden sollen von denen, die an dieser Verheißung Anteil haben. Das bedeutet wohl, daß sie, da sie Anteil an der KÖNIGSHERRSCHAFT JESU CHRISTI haben nach der Entrückung, mit den Völkern wie mit "Töpfen" umgehen sollen, die man, wenn nötig, zerschmeißt (Völker ausreißen: vgl. Jer. 1, 10). Das Zerschmeißen der Töpfe soll sich nach der Wuppertaler STB, S. 145: Offb. 2, auch darauf beziehen, daß der König bei seiner Einsetzung Tongeschirr zerschmiß. Wahrscheinlich ist das in diesem Zusammenhang als eine prophetische Zeichenhandlung zu deuten. 


Die Bedeutung des Morgensterns (Vers 28) ist einerseits die, daß dieser in den Herzen der Überwinder schon in ihrem irdischen Leben aufgehen soll (Erkenntnis JESU CHRISTI: Wiederkunft dessen; vgl. Stuttg.: Erklär.-Bibel, S. 1562), wie im 2. Petrusbrief bezeugt wird: "Um so fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen." (2. Petr. 1, 19) Und andererseits ist der Morgenstern JESUS CHRISTUS selbst, was auf seine HERRSCHAFT hinweist, wie in der Offenbarung bezeugt wird: "Ich, JESUS, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern." (Offb. 22, 16) (Morgenstern: Nicht zu verwechseln mit dem "anderen Morgenstern" aus Jes. 14, 12. Hierbei handelt es sich um Satan, der als schöner Morgenstern aus dem Himmel fiel: Sturz des Satans; vgl. auch zu Sturz des Satans Hes. 28, 11-19: König von Tyrus ist prophetisch gesehen auch Satan)



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11. Predigt


GEGEN DIE VERMISCHUNG VON GESETZ UND EVANGELIUM - FREIHEIT DES EVANGELIUMS NICHT AUFGEBEN - GNADE JESU: SEIN ERLÖSUNGSWERK NICHT WEGWERFEN DURCH DAS LEHREN VON GESETZESVORSCHRIFTEN BZW. SATZUNGEN



Wer als wiedergeborener Christ andere lehrt, GESETZESVORSCHRIFTEN bzw. SATZUNGEN zu befolgen - also GESETZ und EVANGELIUM zu vermischt -, wirft die GNADE JESU CHRISTI und dessen PASSION, JA DESSEN GANZES ERLÖSUNGSWERK, weg! Diesem Sachverhalt wird so große Bedeutung beigemessen, daß der APOSTEL PAULUS im AUFTRAG JESU CHRISTI diesem Sachverhalt einen ganzen ntl BRIEF widmet! (vgl. den Galater-Brief ganz in der Bibel; vgl. auch dazu die alte Ausgabe: "Die Gute Nachricht", dort Inhaltsübersicht des Briefes: Nur ein Thema!) Die Vermischung von GESETZ und EVANGELIUM wird nicht nur heute in manchen christlichen Gemeinschaften gelehrt, sondern auch schon zur Zeit des Apostel Paulus. Sie ist also ein altbekanntes Problem innerhalb der Christenheit. Unser lieber Paulus mußte deshalb die Gemeinden in Galatien (vgl. Galaterbrief 1, 2) und einen Apostelkollegen (Galaterbrief 2, 11-21) hart zurechtweisen (hart: "Auseinandersetzung", vgl. unten), nämlich Petrus. Letzterer lebte als wiedergeborener Christ zuweilen bei den Juden wie ein "Jude" (GESETZESERFÜLLUNG DES TOTEN BUCHSTABENS) und bei Christen wie ein "Christ" (LEBENDIGER GLAUBE AN JESUS: FREIHEIT VON DER GESETZESERFÜLLUNG). Er vermischte also als wiedergeborener Christ GESETZ und EVANGELIUM! Das darf aber auf keinen Fall geschehen, denn dadurch wird die GNADE CHRISTI und dessen ERLÖSUNGSWERK weggeworfen! Wir Menschen können aufgrund unserer Schwachheit die FORDERUNGEN des GESETZES nicht erfüllen. Deshalb hat JESUS das GESETZ für uns CHRISTEN ERFÜLLT (: KOLOSSER 2, 14), allerdings in ntl Sinn der lebendigen LIEBE und nicht des atl toten BUCHSTABENS! Wir Christen - der Mensch an sich - würden das niemals zustandebringen! Deshalb ist der GLAUBE an JESUS CHRISTUS so wichtig, weil NUR DIESER uns Christen bzw. Menschen GERECHT MACHT vor GOTT! Sehen wir uns also die relevantesten Bibeltexte zu diesem so wichtigen Aspekt der LEHRE JESU CHRISTI nachfolgend an. Hier gleich am Anfang der wichtigste Bibeltext dazu.

DIE AUSEINANDERSETZUNG DES PAULUS MIT PETRUS  IN ANTIOCHIA WEGEN DER VERMISCHUNG VON GESETZ UND EVANGELIUM:

"Als aber Kephas nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, denn es war Grund zur Klage gegen ihn. (12) Denn bevor einige von Jakobus kamen, aß er mit den Heiden; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, weil er die aus dem Judentum fürchtete. (13) Und mit ihm heuchelten auch die anderen Juden, so daß selbst Barnabas verführt wurde, mit ihnen zu heucheln. (14) Als ich aber sah, daß sie nicht richtig handelten nach der WAHRHEIT des EVANGELIUMS, sprach ich zu Kephas öffentlich zu allen: Wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, warum zwingst du dann die Heiden jüdisch zu? (15) Wir sind zwar von Geburt Juden und nicht Sünder aus den Heiden. (16) Doch weil wir wissen, daß der Mensch durch WERKE DES GESETZES nicht gerecht wird, sondern durch den GLAUBEN AN JESUS CHRISTUS, sind auch wir zum GLAUBEN AN CHRISTUS JESUS GEKOMMEN, damit wir gerecht werden durch den GLAUBEN AN CHRISTUS und nicht durch WERKE DES GESETZES; denn durch WERKE DES GESETZES wird kein Mensch gerecht. (17) Sollen wir aber, die wir durch CHRISTUS gerecht zu werden suchen, auch selbst als Sünder befunden werden - ist dann CHRISTUS ein Diener der Sünde? Das sei ferne! (18) Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wieder aufbaue, dann mache ich mich selbst wieder zu einen Übertreter. (19) Denn ich bin durchs GESETZ DEM GESETZ gestorben, damit ich GOTT LEBE. Ich bin mit CHRISTUS gekreuzigt.

(20) Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern CHRISTUS lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im GLAUBEN AN DEN SOHN GOTTES, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

(21) ICH WERFE NICHT WEG DIE GNADE GOTTES; DENN WENN DIE GERECHTIGKEIT DURCH DAS GESETZ KOMMT DANN IST CHRISTUS VERGEBLICH GESTORBEN."
(Galaterbrief 2, 11-21; Thompsonbibel hier; und unten die Bibeltexte auch)

Bevor einige Worte zu obigem Text gesagt werden, schauen wir uns noch andere relevante Bibeltexte zu dem gestellten Thema an:

Falsche Enthaltsamkeit: "Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen, (2) verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die dein Brandmal in ihrem Gewissen haben. Sie gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden, die Gott erschaffen hat, daß sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die WAHRHEIT erkennen. (4) Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit DANKSAGUNG empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das WORT GOTTES UND GEBET." (1. Timotheus 4, 1-5)

Falsche Enthaltsamkeit - in jeder Hinsicht - darf also von Christen nicht gepredigt bzw. gelehrt werden, also z.B. keine Ehe zu führen (Wer allerdings die Gabe der Ehelosigkeit hat, dem wird JESUS das schon zeigen: 1. Korinther 7!!!), wie die Katholische Kirche lehrt. Oder manche lehren, keine Speisen zu essen, die das atl Gesetz verbietet, wie vierfüßige Tiere, kriechende Tiere, Fleisch von Vogelarten (z.B. Adler, Strauß, Schwalben: 5. Mose 14), Fleisch von Schweinen (5. Mose 14, 8) u.v.a. (vgl. auch unten den Kolossertext entsprechend) Durch JESUS CHRISTUS UND SEIN WORT SOWIE DANKSAGUNG IST ALLES REIN! Wer als Christ aber nun in irgendeiner Art und Weise GESETZ UND EVANGELIUM VERMISCHT, indem er mit dem GLAUBEN ans GNADEN-EVANGELIUM dennoch auf Erfüllung von GESETZESVORSCHRIFTEN pocht, erklärt JESUS und DESSEN GNADE und ERLÖSUNGSWERK für ungültig! Ein solcher Christ lebt sogar im GLAUBENSABFALL gegenüber GOTT, gegenüber JESUS CHRISTUS (vgl. Vers 1 ganz oben)!

Weiter kommt es auch vor in Gemeinden bzw. christlichen Gemeinschaften, daß dort gelehrt wird, einen bestimmten Tag einzuhalten in Bezug auf Gottesdienst, göttlichen Ruhetag oder andere Feiertage. Aber der Kolosserbrief (Kapitel 2) des Apostel Paulus lehrt uns das Gegenteil: "So laßt euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. (17) Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; leibhaftig aber ist es in CHRISTUS. Laßt euch den Siegespreis von niemand nehmen, der sich gefällt in falscher Demut und Verehrung der Engel und sich dessen rühmt, was er geschaut hat, und ist ohne Grund aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn, (19) und hält sich nicht an das Haupt, von dem her der ganze LEIB durch Gelenke und Bänder gestützt und zusammengehalten wird und wächst durch Gottes Wirken. (20) Wenn ihr nun mit CHRISTUS den Mächten der Welt gestorben seid, was laßt ihr euch dann SATZUNGEN auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: (21) Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? (22) Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen, (23) die zwar den Schein von Weisheit haben durch selbsterwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, daß sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch." (Kolosserbrief 2, 16-23)

Wie mit dem obigen Timotheustext angefangen und hier mit dem Kolossertext von mir fortgeführt und weiter bezeugt wird, braucht sich der Christ nicht um Speisevorschriften, oder Sabbate, Sonntage, Neumondfeste, Feiertage oder andere GESETZESVORSCHRIFTEN bzw. SATZUNGEN kümmern, die ja von Menschen sind (vgl. Vers 22). JESUS CHRISTUS gibt die FREIHEIT, menschliche SATZUNGEN bzw. GESETZESVORSCHRIFTEN nicht annehmen zu müssen. Das bewies JESUS z.B. in Bezug auf den Ruhetag Gottes, den 7. Tag. JESUS und seine Jünger haben nämlich am 7. Ruhetag "gearbeitet" und nicht "geruht", JESUS hat u.a. Heilungen vorgenommen; seine Jünger haben am 7. Ruhetag Ähren ausgerissen ("JESUS und der Sabbat": Lukas 6, 1-11), um etwas zu Essen zu haben. Heutzutage operieren Ärzte am 7. Ruhetag, sonst müßten ja viele Leute sterben. Kranke werden am 7. Ruhetag transportiert usw. usw.! So gibt es viele andere Beispiele, die man auflisten könnte. Es sollen also keine starren SATZUNGEN oder GESETZESVORSCHRIFTEN befolgt werden, sondern tätige LIEBE in jeder Situation und an jedem Tag der Woche - 7 Tage! Die notwendigen Ruhezeiten, die der Mensch braucht, wird JESUS schon zwischendurch schenken! Er überfordert niemand!

Wie soll man es nun mit dem GOTTESDIENST an einem bestimmten Tag halten, dem "Sabbat" oder dem "Sonntag", weil manche Christen beispielsweie auf den "Sabbat" pochen? Der eigentliche GOTTESDIENST ist ja der, den Paulus im Römerbrief 12 bezeugt. Dort sagt er, daß man seinen Leib als "LEBENDIGES OPFER" GOTT darbringen soll (vgl. Römerbrief 12, 1)! Das heißt nun aber nicht, daß der sakrale GOTTESDIENST abgeschafft werden soll. Dieser ist zur EHRE GOTTES in JESUS CHRISTUS ebenso von GOTT erwünscht wie der eben genannte. Den sakralen GOTTESDIENST kann man in jeder gottesfürchtigen Form und an jedem beliebigen Tag abhalten, so wie die GNADE GOTTES das wirkt, so wie dies mit den WERKEN und DIENSTEN im Einklang steht. Die meisten Gemeinden und Missionswerke haben dafür einen festgelegten Tag, bestimmt, meistens ist es der Sonntag. Aber man darf daran eben nicht starr festhalten. Man könnte auch einen anderen Tag bestimmen. Das käme auf die Gegebenheiten und Menschen einer jeden Gemeinde bzw. des Missionswerkes an. Fest steht, daß man nicht zur Regel machen darf, das GOTTESDIENST nur dann "richtig" wäre, wenn er Samstags oder Sonntags abgehalten würde. Oder das der Ruhetag, der 7. Tag, nur am "Sabbat" stattfinden dürfe. (vgl. auch oben) Das sind GESETZESVORSCHRIFTEN, die sich nicht mit der FREIHEIT des EVANGELIUMS vereinbaren lassen! GESETZ und EVANGELIUM dürfen nicht vermischt werden, wie schon mehrfach gesagt wurde!!! (VGL: HIERZU UNBEDINGT DEN BIBELKOMMENTAR, ALTE WUPPERTALER STUDIENBIBEL, S. 233-242: Auführliche Auslegung dort zu Kolosser 2, 16-23! Besser wie dort kann das Problem nicht erklärt werden!!)

Also, falsch verstandene FRÖMMIGKEIT - allgemeine sowie sakrale -, die nicht selten durch starre SATZUNGEN, GESETZESVORSCHRIFTEN und REGELN praktiziert wird, hat  mit der FREIHEIT DES EVANGELIUMS nichts gemein. DURCH JESU CHRISTI ERLÖSUNGSWERK ist die FREIHEIT des EVANGELIUMS den Menschen geschenkt worden, sie ist im höchsten MAßE kostbar, eben wie JESUS CHRISTUS selbst, der diese ja den Menschen gebracht hat! DAS IST JA DAS GROßE AN JESUS CHRISTUS!

DIESE FREIHEIT NUN, DIE DURCHS EVANGELIUM JESU CHRISTI GESCHENKT WURDE, DARF NICHT ANGETASTET WERDEN, WIE PAULUS MIT GALATER 2, 11-21 gut verständlich erklärt (vgl. ganz oben), weil sonst JESUS UND SEINE PASSION BZW. SEIN GANZES ERLÖSUNGSWERK FÜR UNGÜLTIG ERKLÄRT WÜRDE. (vgl. ganz oben Vers 21 dazu!) Und man beachte auch insbesondere Vers 20:

"Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern CHRISTUS lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im GLAUBEN AN DEN SOHN GOTTES, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben."

Derjenige, der JESUS CHRISTUS angenommen hat, gehört nun nicht mehr sich selbst, lebt auch nun nicht mehr sich selbst, sondern CHRISTUS lebt nun in einem spirituell wiedergeborenen Christen. Wie JESUS im einem Christen lebt, hängt allein von der GNADE JESU ab. Und "wie viel" oder "wie wenig", "wie gut" oder "wie schlecht" sich JESUS in einem wiedergeborenen Christen transzendieren sowie manifestieren kann, hängt ebenfalls von der GNADE CHRISTI ab, wiewohl ein Christ aber auch als "ÜBEWINDER" in der Nachfolge JESU stehen soll (: vgl. die 7 Sendschreiben der Offenbarung des Johannes am Schluß und meine Predigten dazu). Also Nachfolge, Frömmigkeit, Gebotserfüllung sowie gottesfürchtiges Leben überhaupt muß nun, da CHRISTUS in einem Menschen durch den GLAUBEN Wohnung gefunden hat, durch die GNADE JESU gewirkt werden. Eigene fleischliche Bemühungen, die sich die GESETZESTRACHTER oder auch gesetzlich gesinnte CHRISTEN selbst auferlegen, mit dem Versuch, daß ganze GESETZ zu erfüllen bzw. sich vor den Leuten als FROMM darzustellen, können nur kläglich enden. Kein Mensch kann das aus sich selbst heraus, auch wenn er sich im Fleisch noch so sehr abmüht. Diese LAST hat JESUS den Menschen abgenommen, durch den GLAUBEN:

"(28) Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (29) Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. (30) Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht." (Matthäusevangelium 11, 28-30)

CHRISTUS
hat mit SEINEM ERLÖSUNGSWERK die LAST der GESETZESERFÜLLUNG (LAST = atl JOCH = GESETZ) für den GLAUBENDEN getragen, JESUS hat das GESETZ erfüllt. Ein Christ braucht sich damit nicht mehr "beladen" (Vers 28). Wie in den Versen oben gesagt, ist JESU ntl JOCH - EVANGELIUM der FREIHEIT - ist in der Tat leicht (Verse 29-30), im Gegensatz zu den unzähligen atl GESETZESVORSCHRIFTEN, oft sogar von Menschen gemachte, nicht von GOTT gegebene. Durch den GLAUBEN an JESUS und die damit verbundene FREIHEIT jedoch findet der Mensch, also der wiedergeborene Christ,  findet dieser seine wahre spirituelle RUHE!

Paulus - der in der spirituellen RUHE CHRISTI lebte - widerstand ja nicht ohne Grund den eifrigen GESETZESTRACHTERN, als diese die FREIHEIT des EVANGELIUMS im Leben des Apostels ausgekundschaftet haben. (vgl. Galater 2, 4-5) Er widerstand den eifrigen GESETZESTRACHTERN, im Gegensatz zu Petrus (: vgl. ganz oben Galater 2, 12). PAULUS WICH NICHT VON DER GNADE IN CHRISTUS AB. ER UNTERWARF SICH NICHT GESETZESVORSCHRIFTEN BZW. SATZUNGEN IM UMGANG MIT DEN GESETZESTRACHTERN! ER WARF DIE GNADE, JESU ERLÖSUNGSWERK, NICHT WEG! Ihm wäre heute auch egal, ob er Samstag, Sonntag oder Donnerstag oder am.... den Gottesdienst abhält. Er verließ sich auf die GNADE JESU und nicht auf GESETZESVORSCHRIFTEN. Und er aß auch, wenn er Hunger hatte, sogenannte unreine Speisen, wie Schweinefleisch, kriechende Tiere usw. Was Gott rein gemacht hat, soll der Mensch ja nicht für unrein bzw. verboten erklären (vgl. Apg. 11, 9 und Verse 1-12) Was mit DANKBARKEIT gegenüber GOTT empfangen wird, ist rein gemacht durch CHRISTI GNADE UND BLUT. Es gibt noch viele andere Beispiele. Ich habe hier nur einige wenige Beispiele in Bezug auf das gestellte Thema genannt. Jeder spirituell wiedergeborene Christ hat wohl anhand der wenigen Beispiele verstanden, um was es geht.

Wer also als Christ GESETZ und EVANGELIUM VERMISCHT,  solches predigt und lehrt, der erklärt JESUS CHRISTUS: DESSEN ERLÖSUNGSWERK FÜR UNGÜLTIG! Solch ein Christ erklärt sich selbst wieder zum Übertreter, zum Sünder (vgl. oben Galater 2, 18) und fällt so vom GLAUBEN AN JESUS AB! Wie und vom wem will solch ein Christ dann erlöst und errettet werden zum ewigen Leben?

Wer nun also GESETZ und EVANGELIUM vermischt, der soll nach den Worten des Apostel Paulus (: sind JESU WORTE) zweimal verflucht sein, wie dieser das mit seinem Galaterbrief 1 bezeugt:


"Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden laßt von dem, der euch berufen hat in die GNADE CHRISTI, zu einem anderen EVANGELIUM, (7) obwohl es doch kein anderes gibt; nur das einige da sind, die euch verwirren und wollen das EVANGELIUM CHRISTI verkehren. (8) Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein EVANGELIUM predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. (9) Wie wir eben gesagt haben, so sage ich es abermals: Wenn jemand euch ein EVANGELIUM predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht! Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich CHRISTI Knecht nicht." (Galater 1, 6-10)

Warum dieses so drastische Urteil des Apostels?, daß jemand zweimal verflucht sein soll, der GESETZ und EVANGELIUM vermischt! Eben, wie oben schon mehrfach gesagt:

WEIL BEI DER VERMISCHUNG VON GESETZ UND EVANGELIUM JESUS UND SEIN ERLÖSUNGSWERK FÜR NICHTIG ERKLÄRT WIRD! UND WAS DAS BEDEUTET FÜR EINEN SPIRITUELL WIEDERGEBORENEN CHRISTEN, BRAUCHT JA WOHL NICHT VON MIR NOCH ERKLÄRT WERDEN. ALSO: WER WILL DICH ERLÖSEN, WENN DU DIE GNADE JESU WEGWIRFST UND GESETZ UND EVANGELIUM VERMISCHT, SOLCHES LEHRST?

(VERGLEICHE im Zusammenhang auch die 14. Predigt unten; insbesondere auch den Hinweis in Klammer in Bezug auf den Wuppertaler Studienbibel-Kommentar, S. 233-242)

Ich möchte an dieser Stelle betonen, daß das die LIEBE GOTTES ist, die LIEBE JESU CHRISTI ist, wenn dieses Thema hier so ernsthaft und nüchtern von mir dargelegt mußte.


Ein jeder Christ prüfe sich JETZT und tue BUßE, falls ihn/sie das Thema betrifft, und kehre zur GNADE JESU CHRISTI zurück! JESUS gebe jetzt GNADE und ERKENNTNIS, wo diese nötig sind. Deshalb: GOTT der HERR segne Dich lieber Bruder, liebe Schwester, der/die Du das jetzt liest.

GELOBT SEI JESUS CHRISTUS, GELOBT SEI SEINE GNADE



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12. Predigt


GASTPREDIGT BZW. BOTSCHAFT VON ANNELISE MORGER-ZELLER: "EINE WARNBOTSCHAFT VON JESUS CHRISTUS AN ALLE PASTOREN UND PROPHETEN"



Anneliese Morger Zeller - eine Schweizer Christin -, wenn noch sehr jung im GLAUBEN AN JESUS CHRISTUS, aber dennoch von LETZTEREM beauftragt das WORT GOTTES: DAS EVANGELIUM weiterzugeben bzw. zu predigen, hat eine WARNBOTSCHAFT JESU CHRISTI für alle Pastoren und Propheten, die sie in dem Namen JESU CHRISTI weitergeben soll! Wie sie mir als GLAUBENSCHWESTER per Email mitteilte, macht sie das mit ihrer Website "jesusruftzurumkehr.ch" und ihrer WordPress-Seite "annelise25", sehr zu empfehlen. Auch das Nachwort zu ihrem Zeugnis auf ihrer Website: "jesusruftzurumkehr.ch", das von Stefan Dreier dargelegt wurde, ist sehr lesenswert und ebenfalls jedem Christen dringendst zu empfehlen!

Annelise bat mich nun am 12.4.2011, ihre BOTSCHAFTEN VON JESUS mit zu verbreiten, was ich mit meiner Homepage gern tue. Ich bitte also alle Leser bzw. jene, welche die BOTSCHAFT VON ANNELISE betrifft, diese zu lesen und vor allem ernst zu nehmen! Es ist ja eine BOTSCHAFT VON JESUS CHRISTUS, die Annelise in DESSEN AUFTRAG weitergibt.

Hier der Link zu Ihrer BOTSCHAFT (Website): "WARNBOTSCHAFT AN ALLE PASTOREN UND PROPHETEN"

Klick hier oben den Link an, dort auf Annelieses Website dann den Menüpunkt "Botschaften von Annelise", dort dann wiederum Botschaft 24 "Warnbotschaft an an alle Pastoren und Propheten".




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13. Predigt



DIE EINZIGE SÜNDE, DIE IN DIESER UND DER KOMMENDEN WELT NICHT VERGEBEN WIRD, IN EWIGKEIT NICHT - DIE LÄSTERUNG DES GEISTES GOTTES AN SPIRITUELL WIEDERGEBORENEN CHRISTEN



Nachdem ich innerhalb der letzten Wochen auf dieses Thema bzw. Verhalten von Christen gestoßen wurde, sah ich mich gedrängt, über dieses so wichtige Thema eine Kurzpredigt darzulegen. Es geht ja bei diesem oben genannten Thema um ewiges Leben oder ewigen Tod! Wenn also Scheinchristen oder spirituell wiedergeborene Christen (vgl. Johannesevangelium 3!) über andere Christen, also Menschen die den GEIST GOTTES haben, sagen, daß diese mit dem Satan (: symbolisch spirituell auch Schlange) im Bunde stehen oder wenn sie sagen, das ein wiedergeborener Christ einen unreinen Geist oder Dämon hat, ist das die SÜNDE WIDER DEN HEILIGEN GEIST, die in EWIGKEIT NICHT vergeben wird! Die nachfolgenden Bibeltexte bezeugen dies durch JESUS CHRISTUS selbst in unmißverständlicher Weise. Möge jeder diese Bibeltexte sehr aufmerksam lesen; wie eben gesagt, es geht bei dieser speziellen SÜNDE gegen andere um ewiges Leben oder ewigen Tod! Hier nun die entsprechenden Bibeltexte:


JESU MACHT ÜBER DIE BÖSEN GEISTER

"Da wurde ein Besessener zu Jesus gebracht, der war blind und stumm; und er heilte ihn, so daß der Stumme redete und sah. 23 Und alles Volk entsetzte sich und fragte: Ist dieser nicht Davids Sohn? 24 Aber als die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Er treibt die bösen Geister nicht anders aus als durch Beelzebul (= Satan), ihren Obersten. 25 Jesus erkannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann nicht bestehen. 26 Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so muss er mit sich selbst uneins sein; wie kann dann sein Reich bestehen? 27 Wenn ich aber die bösen Geister durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 28 Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. 29 Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und ihm seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt? Erst dann kann er sein Haus berauben. 30 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." (Matthäus 12, 22-30; vgl. auch Markus 3, 22-30; Lukas 11, 14-23; 6, 43-45; 12, 10; Thompsonbibel, Lutherübersetzung r.F. 1984)



DIE SÜNDE WIDER DEN HEILIGEN GEIST


Matthäusevangelium: "31
 Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. 32 Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt." (Matthäus 12, 31-32)

Lukasevangelium: "Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wieviel sie auch lästern mögen; wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.Denn sie sagten: Er hat einen unreinen Geist." (Lukas 11, 28-30; vgl. noch Johannes 10, 20)

Diese Aussagen in den Bibeltexten sind so klar und deutlich von JESUS bezeugt und den Evangelisten wahrheitsgemäß überliefert, so daß diese keiner weiteren Auslegung mehr bedürfen!




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14. Predigt


APOSTELDEKRET: GEGEN DIE VERFÄLSCHUNG DES EVANGELIUMS – GEGEN DIE VERMISCHUNG VON GESETZ UND EVANGELIUM – NUR 4 AUFLAGEN FÜR DIE HEIDEN BZW. CHRISTEN


APOSTELGESCHICHTE – 4 AUFLAGEN FÜR DIE HEIDEN, WENN SIE MIT GOTT IN JESUS CHRISTUS GEMEINSCHAFT HABEN WOLLEN ODER SOLLEN


Die Beschlüsse – Aposteldekret in Apostelgeschichte 15:

Denn es gefällt dem HEILIGEN GEIST und uns, euch weiter keine LAST aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge (Apostelgeschichte 15, 28):


    (19) Darum urteile ich, dass man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten auflegen soll, (20) sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht (: kein Ehebruch, keine Wiederverheiratung; keine Ehe mit Ungläubigen, keine wilde Ehen ohne Trauschein, keine Blutschande, keine Unzucht [= Hurerei] Augenunzucht, Selbstunzucht, lesbische und homosexuelle Beziehungen, und allen andere Formen von geschlechtlichen sexuellen Sünden), vom Erstickten und vom Blut zu enthalten.“ (Apostelgeschichte 15, 19-20; vgl. dazu auch Verse 28-29; in Schlacherübersetzung 2000 und Lutherübersetzung 1912; Lutherübersetzung r.F. 1984; „Die Gute Nachricht“; Albrechtübersetzung)

Noch einmal kurz zusammengefaßt, 4 Dinge müssen neben den Juden auch die Heiden erfüllen, wenn sie zu GOTT gehören wollen, wenn sie Christen sein wollen oder sollen:

  1. Abgötterische Götzen nicht anerkennen und auch nicht anbeten (Unsauberkeit der Abgötter);

  2. Keine Unzucht bzw. Hurerei begehen (vgl. oben);

  3. Kein Fleisch von erwürgten Tieren essen (weil da noch Blut drin ist, vgl. Punkt 4 dazu, kein Blut essen);

  4. Kein Blut essen oder trinken, denn das Blut ist der Sitz des Lebens (1. Mose 9, 4; 3. Mose 3, 17).

(vgl. daneben ausführlich den gesamten Galaterbrief: „Gegen die Verfälschung des Evangeliums“; gegen die Vermischung von Gesetz und Evangelium, insbesondere Galater 1 und 2!!!)

(vgl. dazu die 11. Predigt oben und auch die dort in Klammer angegebenen Hinweise, insbesondere in Bezug auf die Auslegung in alter Wuppertaler Studienbibel ( mit Kommentar)




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15. Predigt:...........












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